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Die Entwicklung des Messeplatzes Hannovers spiegelt in unvergleichlicher Weise die gesamte Messegeschichte Deutschlands und des wirtschaftlichen Wiederaufstiegs der Deutschen nach dem zweiten Weltkrieg wieder.
Als zwei Jahre nach Kriegsende die erste Exportmesse Hannover stattfand, war dies ein zukunftsweisendes Zeichen der Hoffnung.
Die Deutsche Messe AG wurde am 16. August 1947 als Deutsche Messe- und Ausstellungs- AG mit einem Stammkapital von 1,2 Mio. RM in das Handelsregister eingetragen. Die Gründung erfolgte auf Initiative der damaligen britischen Besatzungsbehörde in Absprache mit dem Oberbefehlshaber der amerikanischen Zone.
Deutschland war nach dem Krieg geprägt von Zerstörung, industrieller Zerschlagung und Nahrungsmittelknappheit. Um der Weltöffentlichkeit zu beweisen, welche wirtschaftliche Kraft wieder zu wecken Unternehmer, Arbeiter und Politiker in der Lage sind, ordnete die britische Militärregierung an, dass die Deutschen vom 18. August bis 7. September 1947 eine Messe zu veranstalten hätten. Denn nur der Export ihrer Erzeugnisse, so der Plan der westlichen Siegermächte, würde die Deutschen in die Lage versetzten, in absehbarer Zeit wirtschaftlich wieder auf eigenen Füßen zu stehen.
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