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3D-gedruckte Autos zielen auf den chinesischen Markt

Gleich zwei Unternehmen wollen in ihren Fabriken künftig Autoteile per 3D-Druck herstellen. Die daraus gebauten Elektrofahrzeuge sind derzeit vornehmlich für China vorgesehen.

13.07.2018
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3D-gedruckte Autos zielen auf den chinesischen Markt (Foto: We Solutions Ltd.)

Die Firma We Solutions aus Hongkong will in Shanghai ein Automobilwerk bauen , in dem viele Komponenten in additiven Fertigungsverfahren hergestellt werden. Unterstützt wird sie dabei von dem chinesischen Milliardär Li Ka-shing und vom Shanghai Alliance Investment, dem Private-Equity-Arm der Stadtregierung. Die Fabrik ist auf den Bau von rund 10.000 Elektroautos pro Jahr ausgelegt. Die Drucktechnik liefert das US-Unternehmen Divergent 3D , das sich auf Autos spezialisiert und 2015 mit dem Blade bereits einen Sportwagen aus dem 3D-Printer präsentiert hat. We Solutions will vor allem den chinesischen Markt mit Elektrotaxis beliefern, die Produktion soll nach Abschluss der Crashtests in 12 bis 18 Monaten starten.

Auch das italienische Unternehmen X Electric Vehicle (XEV) will in Zusammenarbeit mit Polymaker 3D-gedruckte Elektrofahrzeuge für den chinesischen Markt produzieren . Das Modell mit der Bezeichnung LSEV soll bei einer Reichweite von 150 km etwa 70 km/h Spitze fahren. Mit Ausnahme von Fenstern, Sitzen und Chassis will der Hersteller alle sichtbaren Teile des Wagens additiv fertigen. In China soll der LSEV für rund 10.000 US-Dollar auf den Markt kommen, und zwar ab dem zweiten Quartal 2019. Nach Angaben von XEV gibt es aber auch 7.000 Vorbestellungen von der italienischen Post und von einer Leasing-Firma.

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