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5G und Smart Grids treiben die Energiebranche

Ericsson erwartet durch die 5G-basierte Digitalisierung in der Energie- und Versorgungswirtschaft ein zusätzliches Umsatzpotenzial für die deutsche IKT-Branche von rund 12,9 Milliarden Euro allein im Jahr 2026.

03.12.2017
Marie-Lucine Tapyuli
Deutsche Telekom
5G und Smart Grids treiben die Energiebranche (Grafik: ABB / Deutsche Telekom AG)

Damit liegt dieser Wirtschaftsbereich in der Bundesrepublik auf Platz 1 außerhalb des klassischen Mobilfunkgeschäfts. Kein Wunder: Mit Smart Grids, Smart Metering und Smart Homes sind hier gleich mehrere potenzielle Zukunftstechnologien in der Umsetzung. Die Erkenntnisse aus der Langzeitstudie 5G for Germany verdeutlichen Ericsson zufolge die Tragweite der aufkommenden Mobilfunk- und Netzwerktechnik für die Energie- und Versorgungsbranche. "Neben einem intelligenten Energie-Management (2,7 Milliarden Euro) ist insbesondere der Einsatz von Smart Grid der wichtigste analysierte Anwendungsfall, der alleine einen Anteil von 9,7 Milliarden Euro ausmacht", heißt es dort.

Gemeinsam mit dem Verteilnetzbetreiber Stromnetz Berlin und der Deutschen Telekom hat Ericsson in Berlin-Adlershof mit dem Projekt 5Grid bereits Anwendungsfälle für die neue 5G-Technik im Stromnetz untersucht. Dabei wurde sowohl eine Solaranlage als auch eine Kältemaschine angebunden und in eine IoT-Plattform des Telekommunikationsanbieters integriert. Die Messwerte der Smart-Grid-Elemente wurden an Ort und Stelle erfasst und verarbeitet.

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