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Additive Fertigung mit Metall soll in Serie gehen

Um dem 3D-Druck metallischer Werkstoffe zum Durchbruch zu verhelfen, entwickeln Additive Industries und die SMS group ein Produktionssystem im industriellen Maßstab.

25.12.2017
Michael Triadan
SMS group GmbH
Additive Fertigung mit Metall soll in Serie gehen (Grafik: SMS group GmbH)

Die Technologie des 3D-Drucks metallischer Werkstoffe hat sich in den letzten Jahren rapide weiterentwickelt. Additive Industries und die SMS group haben sich nun vorgenommen, ein Produktionssystem zur additiven Fertigung im industriellen Maßstab zu entwickeln und gemeinsam zu vermarkten. Die beiden Partner sind auf die Kerntechnologien der additiven Fertigung spezialisiert: die Herstellung des Metallpulvers (SMS) und den 3D-Druck. Erst die enge Abstimmung dieser beiden entscheidenden Prozessschritte ermöglicht die Großserienfertigung von Bauteilen mit reproduzierbar hoher Qualität in additiven Verfahren.

Das Produktionskonzept soll nicht nur die Pulverherstellung und den 3D-Druck umfassen, sondern auch die weiteren Schritte bis zur Auslieferung des fertigen Bauteils. Der gesamte Prozess soll auf maximale Produktivität ausgelegt sein, sodass die additive Fertigung im Serienmaßstab wettbewerbsfähig wird. Eine ähnliche Strategie – allerdings mit gezielter Ausrichtung auf die Automobilindustrie – verfolgen seit Jahresanfang auch EOS und der britische Hersteller GKN Powder Metallurgy . Auch hier haben sich ein Druckmaschinenspezialist und ein Materialtechniker zusammengefunden, um die additive Serienfertigung von Metallteilen voranzutreiben.

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