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Ausbeutung ausgeschlossen

Der Berliner Roboterpionier Matthias Krinke – der mit seiner pi4 robotics GmbH auf der HANNOVER MESSE 2016 die inzwischen dritte Generation des workerbots vorstellt – präsentiert seine neue Idee, humanoide Roboter via Zeitarbeit zu vermitteln.

20.04.2016
pi4_Robotics_Robozän

Ein Ziel im Kontext von Industrie 4.0 ist es, zukünftig auch kleine Stückzahlen kostendeckend herstellen zu können. Einen neuen Ansatz auf diesem Weg bietet seit November 2015 die weltweit erste Zeitarbeitsfirma für Roboter, die Robozän GmbH i.G. Die Idee, humanoide Roboter via Zeitarbeit zu vermitteln, stammt vom Berliner Roboterpionier Matthias Krinke, der mit seiner pi4 robotics GmbH auf der HANNOVER MESSE 2016 die inzwischen dritte Generation des workerbots vorstellt, dessen flexible Einsetzbarkeit den Unternehmer letztlich zu diesem Schritt inspirierte. "Durch dieses neue Konzept der Flexibilisierung der Arbeitswelt tragen wir maßgeblich zur Sicherung des Produktionsstandortes Europa bei und gehen auf die zunehmende Individualisierung der Produkte und Stückzahlen ein.", erklärt Matthias Krinke, Geschäftsführer und zugleich einziger menschlicher Mitarbeiter der Robozän GmbH i.G.

Im Rahmen des innovativen Konzepts können Eigentümer von Robotern diese anderen Unternehmen zur Verfügung stellen – ohne dafür irgendeinen Aufwand betreiben zu müssen, da dieser in Gänze von der Zeitarbeitsfirma übernommen wird. Dazu gehören die Beschaffung von Arbeit, der Transport zur Arbeitsstelle, das Einlernen der Arbeit und selbst die Versicherung der Roboter. Der Auftragnehmer erhält zum einen eine monatliche Gehaltsabrechnung zum Mindestlohntarif von derzeit 8,50 Euro pro Stunde, als zusätzlichen Service sendet ihm Robozän zum Jahresende eine Gesamtabrechnung der "Mobilie" für die Steuererklärung – im Gegenzug fällt lediglich eine moderate Verwaltungs- und Vermittlungsgebühr an. Die Vorteile für Firmenkunden, die einen Roboter als Zeitarbeiter anstellen, liegen ebenfalls klar auf der Hand: Nach einer vernachlässigbar kurzen Einarbeitungsphase kann der Roboter 24 Stunden an 7 Tagen in der Woche arbeiten. Die beiden einzigen Verpflichtungen seitens des Abnehmers bestehen in einem befristeten Arbeitsvertrag von mindestens 6 Monaten und einer Mindesteinsatzzeit von zwei Schichten pro Tag.

pi4 robotics GmbH (D-13355 Berlin), Halle 2, Stand C28, Partner bei Bundesministerium für Wirtschaft

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