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Cobots

Bionischer Leichtbauroboter packt zu und gibt nach

Mit einem kollaborativen Leichtbauroboter, der dem menschlichen Arm nachempfunden ist, zeigt Festo, wie die ungefährliche direkte Mensch-Roboter-Kollaboration in Zukunft aussehen könnte.

21.12.2017
Marie-Lucine Tapyuli
Festo AG & Co. KG
Bionischer Leichtbauroboter packt zu und gibt nach (Foto: Festo AG & Co. KG)

Die strikte Trennung zwischen den Arbeitsbereichen von Mensch und Roboter wird zunehmend aufgehoben; es entsteht ein kollaborativer Arbeitsraum . Dort können Cobots vor allem bei monotonen oder gefährlichen Tätigkeiten als Assistenzsysteme eingesetzt werden und den Menschen entlasten. Die Druckluftspezialisten von Festo sind diese Aufgabenstellung von der Seite der Bionik her angegangen, denn bionische Leichtbauroboter sind aufgrund ihrer natürlichen Bewegungsmuster und der eingesetzten nachgiebigen Pneumatik geradezu prädestiniert für eine gefahrlose Mensch-Roboter-Kollaboration.

So entstanden aus der Verbundforschung im Bionic Learning Network nach dem Vorbild der Natur bereits spektakuläre Prozessautomatisierungslösungen wie der BionicMotionRobot , der OctopusGripper und eben der BionicCobot . Diese pneumatische Leichtbaukonstruktion ist den natürlichen Bewegungsabläufen des menschlichen Arms nachempfunden: Die Bewegungen des BionicCobot sind je nach Bedarf kraftvoll und dynamisch, aber auch sensibel und nachgiebig regelbar, sodass das System selbst im Falle einer Kollision den Menschen nicht gefährdet. Je nach Aufgabenstellung lassen sich unterschiedliche Greifer anschließen. Die Bedienung erfolgt intuitiv über eine eigens entwickelte grafische Anwenderschnittstelle (GUI).

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