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Bremen will sich verstärkt als KI-Standort etablieren

Als Spin-Off des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) wird das Startup Raise Roboticsgegründet. Es soll zum Hotspot für Robotik und künstliche Intelligenz (KI) werden.

10.10.2018
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Bremen will sich verstärkt als KI-Standort etablieren (Foto: DFKI GmbH, Thomas Frank)

Neben dem Forschungszentrum engagieren sich vier Universitätsprofessoren und das Land Bremen bei der Gründung von Raise Robotics . Das neue Unternehmen soll das Potenzial nutzen, das sich durch die große Nachfrage nach Technologien wie robotischen Assistenzsystemen oder KI-Lösungen ergibt. Zudem soll es Mitarbeiter des DFKI, die ihre Karriere in der Industrie fortsetzen wollen, am Standort Bremen halten.„Optimale Arbeitsbedingungen“, so die Gründer, würden Experten und Talente aus der ganzen Welt anlocken.

Bereits jetzt gelte das DFKI in Bremen als einer der weltweit größten Standorte für die Entwicklung robotischer Systeme und intelligenter Technologien, heißt es weiter. Alleinstellungsmerkmal des Startups sei, dass es die gesamte Bandbreite der Technologieentwicklung abdecke – von Rechnersystemen über Regelungstechnologien und maschinelles Lernen für die Mensch-Roboter-Interaktion bis hin zu Software Engineering und die Umsetzung wissensbasierter Autonomie.

Der Markt für Robotik und KI wächst rasant, wie Analysen und Studien zeigen. So meldet die International Federation of Robotics (IFR) , dass der weltweite Absatz von industriellen Robotern im Jahr 2017 mit 387.000 Einheiten einen neuen Höchststand erreicht hat, eine Steigerung um 31% in Vergleich zum Vorjahr. Das größte Wachstum lag mit 58 % in China, Deutschland kam auf 8%.