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Das Großkraftwerk Heilbronn bekommt einen Stromspeicher

Um beim Strom aus erneuerbaren Energien Leistungsschwankungen im Netz auszugleichen, sind effiziente Batteriesysteme erforderlich. Im Großkraftwerk Heilbronn übernimmt diese Aufgabe seit Kurzem ein leistungsstarker Stromspeicher aus LIB-Modulen.

05.05.2018
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Das Großkraftwerk Heilbronn bekommt einen Stromspeicher (Foto: Robert Bosch GmbH )

Erneuerbare Energien sind dem Bundeswirtschaftsministerium zufolge Deutschlands wichtigste Stromquelle, und ihr Anteil an der Stromversorgung wächst beständig. Die Einspeisung ist jedoch naturgemäß wetterbedingten Schwankungen unterworfen, was Ungleichgewichte zwischen Erzeugung und Last nach sich zieht. Um dem Strom zu verstetigen, sind deshalb leistungsstarke Speicher erforderlich. Einen solchen Stromspeicher für Primärregelenergie hat die Robert Bosch GmbH zusammen mit der EnBW Energie Baden-Württemberg AG in ihrem Joint Venture Kraftwerksbatterie Heilbronn GmbH entwickelt.

Seit Mitte April ist er im Heilbronner Kraftwerk der EnBW aufgebaut und damit der erste seiner Art, der in Deutschland in die Leittechnik eines Großkraftwerks eingebunden wurde. Der Speicher besteht aus 768 Lithium-Ionen-Batteriemodulen und bietet eine maximale Leistungsabgabe von rund 5 MW mit einer installierten Speicherkapazität von 5 MWh. Die Strommenge, die er pro Jahr exakt dosiert aufnehmen und abgeben kann, entspricht etwa dem durchschnittlichen Stromverbrauch von 400 Zweipersonenhaushalten.

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