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Cobots

Das Robotergeschäft für die Fertigung boomt

Dem World Robotics Report 2017 der IFR zufolge wird die Zahl der industriellen Roboter bis zum Jahre 2020 von heute 1,3 auf mehr als 3 Millionen anwachsen.

22.11.2017
Michael Triadan
IFR
Das Robotergeschäft für die Fertigung boomt (Grafik: IFR)

Diese Prognose gibt die International Federation of Robotics in ihrem aktuellen Jahresbericht . Derzeit sind laut Branchenverband weltweit etwa 1,3 Millionen Industrieroboter im Einsatz. Der IFR geht also – in einem Zeitraum von weniger als drei Jahren – von einer deutlichen Verdopplung aus. IFR-Präsident Joe Gemma zeigte sich bei der Präsentation des World Robotics Report 2017 in Frankfurt entsprechend optimistisch: "Roboter, die präzise und vernetzt arbeiten, werden künftig eine Schlüsselrolle in der industriellen Fertigung einnehmen." Das rasant wachsende Modellangebot erweitere die Einsatzmöglichkeiten und erlaube es bald auch kleineren Unternehmen, ihren Betrieb ohne großen Aufwand zu automatisieren. Ein Schwerpunkt der weiteren Entwicklung dürfte auf Cobots liegen, also kollaborativen Robotersystemen, die eng mit dem Menschen zusammenarbeiten. Mit dem Stand der jüngsten Forschung macht man sich am besten auf dem Robotics Kongress am 7. Februar 2018 in Hannover vertraut. Frühbucherrabatt gibt es noch bis 31. Dezember (99 statt 169 Euro).

Der Rückblick zeigt, aus welche Branchen und Regionen als die Treiber dieser Entwicklung zu erwarten sind: 2016 ist die Zahl der Roboter um 16 % auf 294.312 gestiegen, wobei die Hauptimpulse von der Elektro-/Elektronikindustrie ausgingen (+ 41 %, Gesamtanteil 31 %). Dabei liegen China, Japan und Korea an der Spitze. Indes ist die Kfz-Industrie mit einem Anteil von 35 % nach wie vor der wichtigste Abnehmer industrieller Roboter.

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