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Den Robonatives gehört die Zukunft

Bei der Robotik vollzieht sich eine Revolution - viel spricht dafür, dass auf die Generation der Digital Natives die der Robonatives folgt. Eine zentrale Rolle bei der Demokratisierung der Robotik spielt die FRANKA EMIKA GmbH, die nun für den Deutschen Zukunftspreis 2017 nominiert wurde.

04.10.2017
Franka_Emika-Nominierung

Weltweite Aufmerksamkeit erzielte FRANKA EMIKA bereits auf der HANNOVER MESSE 2017, als das Münchener Unternehmen das "Powertool" Panda vorstellte - ein Robotersystem, das sich wie ein Smartphone über Apps bedienen lässt und dem auch ohne Robotik-Kenntnisse innerhalb weniger Minuten neue Aufgaben beigebracht werden können. Dass das System zudem so feinfühlig ist, dass es im Zusammenspiel mit dem Menschen komplexe Aufgaben erlernen kann, ohne diesen dabei zu gefährden, trug ebenfalls dazu bei, dass FRANKA EMIKA in Hannover zu den Highlights gehörte.

Nun wurden die Panda-Initiatoren Prof. Dr.-Ing. Sami Haddadin, Dr. med. Simon Haddadin und Dipl.-Inf. Sven Parusel für den Deutschen Zukunftspreis 2017 nominiert. Die drei Wissenschaftler forschten jahrelang gemeinsam am renommierten Institut für Robotik und Mechatronik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR), bis sie ein Startup mit dem Ziel gründeten, das erste System einer völlig neuen Generation von kostengünstigen, sicheren und intelligenten Werkzeugen für Menschen zu entwickeln. Die drei Nominierten für den Deutschen Zukunftspreis 2017 haben dabei nicht zuletzt auch Kinder und Jugendliche im Blick, die als Robonatives wie zuletzt die Digital Natives die Entwicklung der Gesellschaft vorantreiben sollen. Unter anderem mit einem einfachen und kostenfreien Zugang zum Ökosystem der so genannten FRANKA World sowie einer frühestmöglichen Ausbildung in der FRANKA Academy wollen die drei Nominierten die Voraussetzungen für nie dagewesene Möglichkeiten der Wertschöpfung schaffen. Roboter-Apps sollen von Startups und Studenten nahezu ohne eigene Investition entwickelt werden können und neue kommerzielle und nicht kommerzielle Anwendungsbereiche eröffnen. An der Umsetzung ihrer Visionen arbeiten die drei Nominierten bereits mehr als zehn Jahre. Sami Haddadin leitet das Institut für Regelungstechnik an der Leibniz Universität Hannover und hat nun den Ruf auf die Professur für Robotik und Systemintelligenz der Technischen Universität München angenommen. Zudem wurde er zum Gründungsdirektor der "Munich School of Robotics, Machine Learning & Artificial Life" bestellt. Simon Haddadin ist Geschäftsführer der FRANKA EMIKA GmbH und Sven Parusel leitet dort als "Chief Engineer" die Abteilung für Software und Regelung.

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