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Der Care-O-bot 4 geht eigene Marktwege

Der Assistenzroboter des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA ist offenbar marktreif. Ein Spin-off soll nun den Vertrieb übernehmen.

30.12.2017
Claudia Witte
FraunhoferIPA, Ulrich Reiser
Der Care-O-bot 4 geht eigene Marktwege (Foto: Fraunhofer IPA, Ulrich Reiser)

Um den am Fraunhofer IPA entwickelten Care-O-bot 4 ab 2018 serienmäßig zu produzieren, hat sich Mitentwickler Ulrich Reiser selbstständig gemacht : Unity Robotics heißt die Ausgründung, die den Markt übernehmen soll. Die künftige Entwicklung des Care-O-bot für neue Anwendungsfelder erfolgt allerdings weiterhin am Fraunhofer IPA. Das Ziel: Der Assistenzroboter soll Menschen mit körperlichen Einschränkungen ein selbstbestimmtes Leben in ihren eigenen vier Wänden ermöglichen. Mithilfe seiner Sensoren soll Care-O-bot bald in der Lage sein, auch komplexe Alltagssituationen korrekt zu erfassen und darauf aufbauend konkrete physische Unterstützung anzubieten. Seinen ersten großen Auftritt hatte der Care-O-bot 4 auf der Hannover Messe 2015 .

Zur Entwicklungspartnerschaft von Unity Robotics und Fraunhofer IPA meint der Gründer des Spin-offs: "Ich kann mir sehr gut vorstellen, dem Fraunhofer IPA künftig Forschungsaufträge für die Entwicklung neuer Funktionen des Care-O-bot zu erteilen. Die letzten Schritte bis zur Marktreife übernehmen dann meine Mitarbeiter und ich." Auf der anderen Seite ist es auch für das Fraunhofer IPA von Vorteil, wenn es seine Forschungsarbeiten auf einer produktreifen, praxiserprobten Plattform aufsetzen und verwerten kann.

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