Anzeige
HANNOVER MESSE 2018, 23. - 27. April
Wechseln zu:
Digital Twin

Der heimliche Treiber der Industrie 4.0

Für eine digitale Wertschöpfungskette ist Integration oberstes Gebot. Den einst eher biederen PLM-Systemen kommt dabei eine tragende Rolle zu.

11.04.2016
PLM

Für eine digitale Wertschöpfungskette ist Integration oberstes Gebot. Den einst eher biederen PLM-Systemen kommt dabei eine tragende Rolle zu.

Die Digitalisierung und Vernetzung von Geräten, Anlagen, Produkten und Services schreiten immer schneller voran. Wer von diesem Wandel profitieren will, muss ihn aktiv gestalten. Das zentrale Schlagwort dabei ist Integration. Dem Product Lifecycle Management (PLM) kommt in diesem Zusammenhang eine völlig neue Bedeutung zu. Es unterstützt innovative Systems- und Smart-Engineering-Ansätze, trägt mit einem integrierten Anforderungsmanagement zu kürzeren Entwicklungszeiten bei und ist idealerweise nahtlos integriert mit der ERP-Software und der Fertigungssteuerung. Mit anderen Worten: Es bildet die Zentraleinheit der künftigen "Cyber-Physischen Systeme", also der selbstlernenden Umgebung, die Daten erfasst, auswertet und auf Basis dessen die physikalische und die reale Welt optimal miteinander verbindet .

Mit einer vernetzten Produktion, in der Werkstücke und Produktionsmittel miteinander kommunizieren, soll die Herstellung individueller Produkte zu den Bedingungen der Massenproduktion möglich werden. Um dies zu realisieren bedarf es spezieller Informationsarchitekturen in den Unternehmen. Die Produktions-IT muss in die Gesamt-IT-Architektur der Unternehmen integriert werden . Das gilt vertikal, also zwischen der Unternehmensleitebene und der Produktionsebene, aber auch horizontal, also zwischen Lieferant, Verarbeiter, Logistik und Kunde.

"Product Lifecycle Management allein reicht im Zeitalter von Industrie 4.0 nicht mehr aus",

sagt Andreas Barth , Managing Director Eurocentral, beim Softwareanbieter Dassault Systèmes (Halle 6, Stand K30).

Stattdessen sei es nötig, Geschäftsprozesse global abzudecken.

"Dazu gehören auch neue Kommunikationswerkzeuge oder Anwendungen zur Auswertung der Datenflut."

Auch die Integration von Endkunden in die Entwicklung sei ein wesentliches Merkmal übergreifender Software. "Mit einer weiteren Individualisierung der Produkte wird dies wichtiger denn je", so Barth.

Auch Siemens (Halle 6, Stand K18) geht mit der "Digital Enterprise Platform" diesen Weg. Dabei verschmelzen die "virtuellen" Produktionsbestandteile Planung und Design mit der "realen" Ausführung und dem Engineering. "Die Integration der Produkt- und Produktions-Lebenszyklen beschleunigt die Entwicklung zur Marktreife um bis zu 50 Prozent", heißt es in einer Präsentation des Konzerns .

Der sendler\circle, ein Zusammenschluss von Softwareanbietern und Dienstleistern im PLM-Umfeld, bezeichnet das Management der Produktdaten sogar als "Grundvoraussetzung dafür, dass moderne, intelligente und vernetzte Produkte ihre Funktion erfüllen und auf dem Weltmarkt erfolgreich sind." Ohne entsprechende Systeme also gäbe es keine Industrie 4.0.

Rechtzeitig für die Zukunft rüsten

Mehr als hundert Anwendungsbeispiele für Industrie 4.0 sind auf der HANNOVER MESSE zu sehen, in vielen davon spielt Product Lifecycle Management eine tragende Rolle. Freuen Sie sich auf kurzweilige Vorträge, praxisnahe Demos und viel Raum für Networking – auf der Digital Factory , einer der wichtigsten Leitmessen der HANNOVER MESSE. Ob CAE, MES oder PLM – was auf der internationalen Leitmesse für industrielle Softwarelösungen gezeigt wird, dient als Innovationsturbo. Es geht um nichts weniger als die digitale Vernetzung aller industriellen Prozesse – von der Idee über die Produktion bis hin zur Lieferung an den Kunden. Lernen Sie die neuesten Technologien kennen und kommen Sie mit den wichtigsten Experten ins Gespräch: Die Leitmesse Industrial Automation im Rahmen der HANNOVER MESSE gibt Impulse für eine individuelle Industrie 4.0.

Anzeige