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Der "kleinste Computer der Welt" kontrolliert Warenströme

IBM hat einen Kleinstcomputer samt Arbeitsspeicher, I/O-Controller und Stromversorgung entwickelt, der kaum größer ist als ein grobes Salzkorn. Damit will der IT-Konzern unter anderem die Lieferketten revolutionieren.

31.03.2018
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Der „kleinste Computer der Welt“ kontrolliert Warenströme (Foto: IBM)

Der winzige Rechner, den IBM entwickelt hat, versorgt sich über eine integrierte Solarzelle mit Energie und verfügt neben der CPU auch über Speicher und Controller, wie das Online-Magazin Mashable berichtet . Vorgestellt wurde der Kleinstcomputer auf IBMs Hauskonferenz, der Think 2018 .

Von der Leistung her ist der Mikrocomputer am ehesten mit der X86-Generation aus den 1990er Jahren zu vergleichen. Die Kosten pro Stück beziffert der Hersteller – wenn der Computer einmal Serienreife erreicht habe – auf rund 10 Cent. Der Winzling könnte dann unter anderem als direkt in verschiedene Produkte integrierter Kryptoanker zum Einsatz kommen, um Diebstahl oder den Austausch von Waren gegen Produktfälschungen zu verhindern. Dadurch nämlich entsteht der Weltwirtschaft nach Angaben von IBM jährlich ein Schaden von 600 Milliarden US-Dollar. Solche Aufgaben übernehmen bislang zum Beispiel RFID-Tags . Die von IBM entwickelten Kleinstcomputer haben aber ein wesentlich breiteres Anwendungsspektrum.

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