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Predictive Maintenance

Der Mittelstand scheut die Kosten für Wartungssensorik

Intelligente Predictive Maintenance ist ein großes Thema, aber für viele mittelständische Unternehmen noch Neuland. Die Planat GmbH plädiert stattdessen für ein passendes ERP-System.

13.03.2018
David Schahinian
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Der Mittelstand scheut die Kosten für Wartungssensorik (Foto: Planat GmbH)

Aufwendige Sensortechnik sei für viele Unternehmen aus dem Mittelstand nicht einfach umzusetzen, glaubt Christian Biebl, Geschäftsführer des Stuttgarter Software-Anbieters Planat. Vorausschauende Wartung und Instandhaltung im praktischen Sinne lasse sich auch mit einem auf Produktionsbetriebe zugeschnittenen ERP-System realisieren, mit dem die nötigen Arbeiten bereits zeitlich und budgetbezogen geplant werden können. „Rüstzeiten, Austauscharbeiten – also planbare Ereignisse – werden im ERP zu den Ressourcen gezählt und geplant und vertiefen so den Nutzungsgrad einer ERP-Lösung“, betont Biebl. Das Unternehmen bietet mit FEPA eine solche an.

Auch ke-next.de kommt in einem aktuellen Trendreport zu dem Ergebnis, dass der Mittelstand beim Thema Predictive Maintenance noch Bedenken hat. Als ein Problem wird die zunehmende Konkurrenz durch asiatische Produkte genannt, die Anlagen- und Maschinenbauer unter Druck setzt. Der Preiskampf lasse den Herstellern keinen großen finanziellen Spielraum, um in vorausschauende Wartung zu investieren. Es sei daher sinnvoll, in kleinen Schritten zu beginnen, anstatt sofort ein „mächtiges PM-System“ zu implementieren. Die Vorteile von Predictive Maintenance jedenfalls sind unbestritten. Dazu zählen die Erhöhung der Anlagenlebensdauer und -verfügbarkeit, der Produktivität und der Auslastung sowie eine effizientere Ersatzteillogistik.

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