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Der TÜV Rheinland zertifiziert auf IoT-Datenschutz

Nachdem der TÜV Rheinland bei der Zertifizierung von Silikon-Brustimplantaten gescheitert ist, versucht er sich nun an einem IoT-Data-Privacy-Zertifikat, das in dieser Form einzigartig ist.

13.12.2017
Michael Triadan
TUeV Rheinland
Der TÜV Rheinland zertifiziert auf IoT-Datenschutz (Foto: TÜV Rheinland)

Für Hersteller und Systemanbieter ist der bislang eher unklare Datenschutz bei IoT-Szenarien, vernetzter Fertigung und Smart Supply Chains ein echtes Markthemmnis. Zum Beispiel ist die Haftungsfrage bei (Folge-)Schäden noch weitgehend ungeklärt. Um diesem Problem zu begegnen, bietet der TÜV Rheinland neue Zertifikate an, die entsprechende Bedenken auf Anwender- und Anbieterseite ausräumen sollen.

Der TÜV verweist dabei ausdrücklich auf die EU-DSGVO , die zum 25. Mai 2018 umgesetzt sein muss und auch eine Vielzahl von Unternehmen betrifft, die sich darüber oft gar nicht im Klaren sind: Im letzten Risk:Value -Report waren nur 40 % der befragten Unternehmensvertreter der Ansicht, dass sie von der Datenschutzgrundverordnung betroffen seien. Das, so NTT Security, sei "höchstwahrscheinlich ein Irrtum".

Im Rahmen des Zertifikats "Protected Privacy IoT Product" prüft der TÜV Rheinland das Produkt vollständig auf die Einhaltung der Datenschutzanforderungen. Darüber hinaus bietet das globale Competence Center IoT Privacy individuelle Unterstützung zu allen Themen rund um Protected Privacy an.

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