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Die nächsten Serviceroboter sind schon KI-Systeme

Die Verkaufs- und Umsatzzahlen der Servicerobotik steigen weiter rasant an. Für die kommenden Jahre bis 2020 prognostizieren die Experten ein deutliches Jahreswachstum von bis zu 35 %.

27.11.2017
Marie-Lucine Tapyuli
IFR
Die nächsten Serviceroboter sind schon KI-Systeme (Grafik: IFR)

Industrielle Serviceroboter wie fahrerlose Transportsysteme sind die Bestseller im professionellen Anwendungsbereich. Sie haben nach Zahlen der International Federation of Robotics (IFR) für 2016 zusammen mit den Branchen Sicherheit, Landwirtschaft, Medizin und Öffentlichkeitsarbeit ein Plus von 24 % zu verzeichnen. Der Gesamtumsatz ist um 2 % auf 4,7 Milliarden US-Dollar gewachsen.

Besonders beliebt sind die maschinellen Helfer nach wie vor im privaten Gebrauch – fast zwei Drittel der Geräte sind Saug- und Wischroboter oder Rasenmäher; hinzu kommen Unterhaltungs- und Freizeitroboter. Der Umsatz konnte durch einen Anstieg von 15 % auf 2,6 Milliarden US-Dollar erhöht werden.

In den Bereichen Landwirtschaft, Bau und Konstruktion war Europa 2016 mit einem Anteil von fast 90 % der führende Lieferant von Servicerobotik, das gilt auch bei Unterwassersystemen (67 %) und Sicherheitsanwendungen (53 %). In der Medizinrobotik teilt sich Europa (52 %) mit Amerika (46 %) den Markt.

Bis 2020 erwartet die IFR für professionell genutzte Serviceroboter eine Wachstumsrate zwischen 20 und 25 % (Umsatz: 19 Milliarden US-Dollar), im privaten Nutzungsbereich sogar 30 bis 35 % bei einem Umsatz von 11,3 Milliarden US-Dollar. Zu diesem Zeitpunkt beherrschen – sofern die IDC-Prognosen Recht behalten –bereits 45 % der neuen Industrieroboter auch mindestens eine KI-Funktion (Predictive Analytics, Selbstdiagnose, Peer Learning etc.).

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