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Druckluft im Rundum-sorglos-Paket

Der Trend geht zur Gesamtlösung. Druckluftspezialisten wie Kaeser, Atlas Copco und AERZEN bauen Service und Contracting aus.

10.03.2017
druckluft

Auf dem Weg in die Industrie 4.0 verzichten immer mehr Anwender darauf, Druckluft mit eigenen Kompressoren zu erzeugen. Stattdessen beziehen sie diese von Spezialisten zu fest vereinbarten Preisen. "In großen und mittleren Wirtschaftsunternehmen ist seit einigen Jahren ein Trend zum Outsourcing von Nebenaufgaben festzustellen", bemerkt die EnergieAgentur.NRW. Denn die Vorteile liegen auf der Hand: Wer Miet- bzw. Contracting-Modelle nutzt, muss weder eine eigene Energieabteilung unterhalten noch hohe Investitionssummen aufbringen. Zum Service der großen Drucklufttechnik-Anbieter gehört es, die Anlagen auf dem neuesten Stand zu halten und die Druckluftversorgung dem Bedarf anzupassen. Größere Kostentransparenz ist ein weiterer Vorteil.

Auf KMU-Seite allerdings scheint noch Nachholbedarf zu bestehen: "Während Contracting-Modelle in der Automobil-, Papier- und Chemieindustrie durchaus verbreitet sind, ist die Idee des Contractings in vielen kleineren und mittelständischen Industrie- und Gewerbebetrieben noch weitgehend unbekannt", so die EnergieAgentur.NRW.

Zu den Druckluft-Spezialisten, die ihre Services aktuell stark ausbauen und bewerben, gehört Atlas Copco Airpower (Halle 26, Stand B32). "„SmartLink" spielt eine Schlüsselrolle dabei: Das Datenüberwachungsprogramm erlaubt es Atlas Copco, die Produktivität einer Contracting-Anlage rund um die Uhr zu überwachen. "Mit dem Programm lassen sich potenzielle Probleme besser vorhersehen und verhindern", sagt Volker Kühn, Key-Account-Manager für den Geschäftsbereich ölfreie Druckluft bei Atlas Copco. "Die Daten werden dynamisch und nach Bedarf erfasst, abgeglichen und ausgewertet, Warnungen werden zeitnah gesendet." Das sorge für eine höhere Serviceeffizienz und garantiere die Versorgungssicherheit beim Kunden.

Gemeinsam mit innovativen Einzelbausteinen präsentiert auch der Druckluftspezialist Kaeser Kompressoren auf der ComVac (Halle 27, Stand E18) Komplettlösungen über den gesamten Lebenszyklus eines Druckluftsystems hinweg. Sie sollen "Nutzern aller Größenordnungen und Branchen die passende Lösung für eine zuverlässige, wirtschaftliche und vor allem im Sinne von Industrie 4.0 zukunftsfitte Druckluftversorgung bieten". Die Kaeser-Palette reicht von hocheffizienten Schraubenkompressoren zur Drucklufterzeugung und -aufbereitung über intelligente Steuerungen und Managementsysteme sowie individuell gestaltbare Serviceangebote bis hin zur vorausschauenden Wartung und zu Betreiberlösungen.

"Wenn es um Industrie 4.0 geht, sind Vernetzung und Kommunikationsfähigkeit von Maschinen gefordert", stellt der Anbieter fest. Um beispielsweise seine Schraubenkompressoren mühelos in Industrie-4.0-Umgebungen einzubinden, stattet Kaeser diese jetzt serienmäßig mit der Steuerung "Sigma Control 2" aus. Das Druckluftmanagementsystem "Sigma" stimmt alle Komponenten der Station aufeinander ab und sorgt für maximale Verfügbarkeit und Energieeffizienz.

Für Industrie-4.0-Dienstleistungen wie Predictive Maintenance sind derartige Systeme unabdingbar. Auch Kaesers Betreibermodell "Sigma Air Utility" baut darauf: "Nicht jeder Betreiber möchte und muss sich noch selbst um die Erzeugung von Druckluft in einer eigenen Station kümmern", so Kaeser. Meistens lohne es sich, "Druckluft als Dienstleistung zu beziehen und so nur das zu bezahlen, was tatsächlich verbraucht wird. Fixe Kosten werden zu variablen Kosten."

Zwei Betreibermodelle stehen zur Wahl: Während beim Contracting-Modell "Sigma Air Utility" die Verantwortung für die Druckluftanlage komplett bei Kaeser liegt, behält der Kunde bei "Sigma Flex" die Betreiberverantwortung. So oder so spart er die Investitionskosten – die Druckluft kommt zum vertraglich vereinbarten Kubikmeterpreis. "Dadurch erhalten Sie maximale Kalkulationssicherheit und können trotzdem von den Vorteilen einer hochmodernen Druckluftanlage, wie z.B. größtmögliche Energieeffizienz, profitieren", wirbt Kaeser, das den kompletten Service übernimmt und bedarfsgerecht abrechnet.

Der Gebläse-, Verdichter- und Turbo-Hersteller AERZEN (Halle 26, Stand E12) baut seine Dienstleistungen ebenfalls kontinuierlich aus – mit Hilfe neuer Steuerungssoftware wie "AERtronic" und "WebView": Sämtliche Prozessdaten – etwa Schwingungen, Ölstände, Temperatur oder Systemdruck – können damit über das Intra- bzw. Internet ausgelesen und ausgewertet werden. Service- und Wartungseinsätze lassen sich frühzeitig planen. Für den After Sales Service der Firma sind bundesweit rund 30 Servicetechniker unterwegs. Mietaggregate und Zubehör für Forschung und Entwicklung, operatives Leasing oder Contracting bietet die "AERZEN Rental Division".

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