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Industrie 4.0

Eine neue Datendiode schützt sensible IT-Bereiche

Die US-Firma Belden Inc. bringt eine Datendiode von Hirschmann auf den Markt, welche industriell genutzte Ethernet-Netzwerke absichert: Die Daten fließen ausschließlich unidirektional.

08.10.2018
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Eine neue Datendiode schützt sensible IT-Bereiche (Quelle: Belden Electronics GmbH)

Die Datendiode von Hirschmann soll das industrielle Internet of Things (IIoT) in Unternehmen besonders absichern: Das Gerät mit der Möglichkeit zur Hutschienenmontage überwacht den Netzwerkverkehr und lässt ihn ausschließlich in eine Richtung laufen.

Cyber-Attacken von einer externen Stelle bleibt der Zugang verschlossen. Gleichzeitig erlaubt die Diode mit physikalischer Funktionsweise die sichere Datenübertragung in das öffentliche Internet.

Somit bietet sich die Lösung insbesondere zum Schutz des Netzwerkverkehrs kritischer Infrastrukturen an, die auf das Entsenden von Unternehmensdaten ins Internet angewiesen sind, etwa in der Chemie-Industrie, der Energieversorgung oder dem Verkehrswesen. Mitarbeiter der Unternehmen können so von außen beispielsweise Diagnosedaten ihrer Fertigungsanlagen einsehen, ohne ihr Netzwerk für potenzielle Angriffe zu öffnen.

Laut einer Bitkom-Studie verursachten entsprechende Attacken in den vergangenen zwei Jahren bei den befragten Unternehmen in Deutschland einen Gesamtschaden von rund 43,3 Milliarden Euro .