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Research & Technology

Exponat der HANNOVER MESSE 2017 gewinnt Umwelttechnikpreis

Mit der Premiere auf der HANNOVER MESSE 2017 begann für den mikrostrukturierten Fischer-Tropsch-Reaktor von INERATEC, einem Spin-off des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), eine Erfolgsgeschichte, deren jüngster Höhepunkt die Verleihung des Umwelttechnikpreises Baden-Württemberg 2017 ist.

25.08.2017
ineratec

Der mikrostrukturierte Fischer-Tropsch-Reaktor der Firma INERATEC, der Gase in flüssige synthetische Kraftstoffe verwandelt, wurde erstmals auf der HANNOVER MESSE 2017 vorgestellt und fand große Beachtung beim internationalen Fachpublikum. Nun zeigte sich auch die Jury des Umwelttechnikpreises Baden-Württemberg 2017 von der Innovation beeindruckt und vergab den 3. Preis in der Kategorie "Emissionsminderung, Aufbereitung und Abtrennung" an die INERATEC GmbH. Damit hatten die Vertreter des KIT, dessen Spin-off INERATEC ist, gleich doppelten Grund zur Freude, denn Umweltminister Franz Untersteller zeichnete bei der Verleihung des Umwelttechnikpreises Baden-Württemberg 2017 mit SOLINK ein weiteres Projekt aus, an dem das KIT beteiligt war. SOLINK verbindet Photovoltaik und Solarthermie zu einem effizienten Tandemkollektor.

"Am KIT schlagen wir mit unserer Innovationstätigkeit die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung", erklärt Professor Thomas Hirth, Vizepräsident für Innovation und Internationales am KIT. "Wir wollen innovativ sein - zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Der Umwelttechnikpreis an zwei Technologien, die wir maßgeblich vorangetrieben haben, bestärkt uns darin." Das Spin-off INERATEC des KIT, das mikrostrukturierte, chemische Kompaktanlagen zur dezentralen Umwandlung von Treibhausgasen in Chemikalien und synthetische Kraftstoffe entwickelt und vertreibt, setzt mit seinen Mikrosystemanlagen auf den vielversprechenden Trend, prozesstechnische Verfahren energie- und materialeffizient zu gestalten. Bei dem Verfahren, das auf der HANNOVER MESSE 2017 vorgestellt wurde, werden synthetische Kraftstoffe nach der Fischer-Tropsch-Synthese hergestellt. Mit der Kompaktanlage entfallen aufwändige Komponenten, und auch das An- und Abfahren der Anlage soll erheblich schneller erfolgen. Zudem entfällt ein Abfackeln überschüssiger Prozessgase. Derzeit wird die Technologie von INERATEC auch in Finnland eingesetzt, um aus Sonnenenergie gewonnenen Wasserstoff und Kohlenstoffdioxid aus der Luft in flüssige Treibstoffe umzusetzen.

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