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Festo spart Druckluft durch die IoT-Cloud

In Druckluftqualität und -verbrauch liegt ein gewaltiges Sparpotenzial. Festo hat dafür früh Lösungen angeboten und ist mit seinem Energie-Effizienz-Modul mittlerweile in der Siemens-MindSphere angekommen.

24.02.2018
Tim Stockschläger
HMI-ID02-053ts_FESTO

In der Technologiefabrik Scharnhausen testet Festo Industrie-4.0-Technologien in der eigenen Fertigung, mit flexibel aufgebauten Montagelinien nach dem Modell des Industrie-4.0-Forschungsprojekts SmartFactoryKL , M2M-Anwendungen (Machine to Machine), Steuerungsintelligenz auf Shop-floor-Ebene und mobil vernetzter Instandhaltung. Die gesamte Fabrik ist außerdem auf Energieeffizienz getrimmt, mit Solaranlagen, Wärmerückgewinnung und konkreten Lösungen wie dem Energie-Effizienz-Modul MSE6-E2M .

Dieses war zunächst dazu gedacht, direkt an der Anlage die optimale Druckluftversorgung sicherzustellen und bei Leckagen zu warnen. Die ersten Versionen, die Festo im Einsatz bei Unilever entwickelte, kamen noch mit I/O-Steckplätzen aus, dann gab es stattdessen eine Profibus-Schnittstelle – und mittlerweile gehen die Daten via IoT-Gateway direkt in die Cloud . Nicht umsonst gehört Festo zu den Automatisierern, die am 24. Januar 2018 bei der Gründung der Mindsphere World dabei waren. Andreas Oroszi, Senior Vice President Digital Business bei Festo, ist dort Vorstandsmitglied . Er macht deutlich, dass die Schwaben nicht nur beim Wandel zur Industrie 4.0 vorne dabei sein wollen, sondern auch die Entwicklung vom reinen Produktverkauf zum Lösungsanbieter mitmachen: "Wir wollen künftig als Service Provider auftreten und unseren Kunden Smart Services zu Wartung offerieren", sagte er der Computerwoche .