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Forschungs-Flaggschiff läuft in Hannover ein

Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel geht erstmals in Halle 2 vor Anker. Mit an Bord: die Partner-Universität Posen.

23.12.2016
uni-kiel
Copyright: Plan B/CAU

Unter Hochdruck bereitet sich die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) aktuell auf die neue Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder vor. Diese soll die universitäre Spitzenforschung in Deutschland von 2018 an mit jährlich insgesamt 533 Millionen Euro fördern.

Um Aufmerksamkeit auf ihre Forschungskonzepte zu lenken, tritt die CAU 2017 erstmals auf der Research & Technology auf. Neben den vier Schwerpunkten Meeresforschung, angewandte Lebenswissenschaften, Nano Surface & Interface Science sowie "Gesellschaft, Umwelt, Kultur im Wandel" liegt der Fokus dabei auf Wissenstransfer, Patenten und Gründerinitiativen. Beispiele exzellenter Einzelforschung ergänzen die Präsentation. Geplant sind zudem Themenveranstaltungen und ein Stand der Kieler Partner-Universität Posen.

"Auf der größten Industriemesse der Welt wollen wir als Flaggschiff der Spitzenforschung im Norden mit der Wirtschaft und der Politik ins Gespräch über gute Rahmenbedingungen für die Wissenschaft und den Technologietransfer kommen", erläutert CAU-Präsident Professor Lutz Kipp die Initiative. An zwei Themenabenden diskutieren Expertinnen und Experten deshalb über "Spitzenforschung als Innovationsmotor in Deutschland" sowie über die "Digitalisierung in Wissenschaft und Wirtschaft". Moderiert werden die Podiumsdiskussionen von Heike Schmoll, Wissenschaftsredakteurin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Eingeladen sind Wirtschaftstreibende und Forschende aus Schleswig-Holstein und darüber hinaus.

Im Zusammenhang mit der Bewerbung der Universität Kiel um eine Förderung innerhalb der Exzellenzstrategie würdigte Kipp die frühzeitige Zusage des Landes Schleswig-Holstein, gleich vier Kieler Initiativen zu unterstützen: "Wir sind dem Land für diesen frühen Vertrauensbeweis für unsere wissenschaftliche Stärke und die unserer Partnerinstitutionen dankbar. Diese klare Unterstützung ermutigt unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sehr, in den kommenden Wochen und Monaten all ihre Kreativität und konzeptionelle Stärke in die Formulierung ihrer Anträge zu legen." Die Konkurrenz sei bei bis zu 200 erwarteten, letztlich aber nur 45 bis 50 bewilligten Anträgen hart, betonte der CAU-Präsident. Trotzdem sei man zuversichtlich: "Es ist wie bei einer Marsmission. Große Erfolge sind möglich. Was wir planen und beeinflussen können, tun wir. Letztlich haben wir es aber nicht allein in der Hand."

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