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Huawei baut im Nahen Osten ein IoT-Ökosystem auf

Im Internet der Dinge braucht nur ein Teil der Geräte, Sensoren und Datenpunkte schnelles 5G. Gefragt sind zugleich schmalbandige, stabile und energiesparende LPWANs. Und dafür braucht es Testinstallationen mit Echtanwendungen.

15.11.2017
Claudia Witte
Smart_City_CeBIT
Huawei baut im Nahen Osten ein IoT-Ökosystem auf

Gemeinsam mit dem IT-Anbieter und Integrator NexTek Solutions sowie Quectel , einem Anbieter von Wireless-Modulen, wird Huawei Narrowband-IoT-Lösungen entwickeln , die speziell auf die regionalen Bedürfnisse und Gegebenheiten ausgerichtet sind. Schauplatz dieser Entwicklung ist der Nahe Osten, denn dort wird das Internet der Dinge von Smart Cities getrieben. Regierungen in dieser Region haben die intelligente Stadterweiterung zu einem Hauptziel ihrer nationalen Agenda gemacht und innovative Projekte ins Leben gerufen, die weltweit als Referenz für intelligente Stadtentwicklung gelten. Das Smart City Center of Excellence in Dubai fungiert dabei als Testgelände und Plattform für führende Industrieunternehmen. Huawei will in den nächsten drei Jahren 200 Millionen US-Dollar in seine OpenLabs investieren.

Diese Kooperationen sind nur eine weitere Entwicklungsstufe der strategischen und operativen Ausrichtung der Chinesen auf den arabischen Markt. Huawei arbeitet dort bereits mit zahlreichen Städten und Regierungen an intelligenten Lösungen und Systemen für IoT-Städte, etabliert Forschungszentren und betreibt Datacenter.

Gerade die intelligente Stadterweiterung, aber auch öffentliche Sicherheit, Verkehr und Bildung haben in der Region eine besondere Bedeutung. Hier punkten die chinesischen Unternehmen, neben Huawei auch Alibaba , die eng mit den Regierungen kooperieren und auf diese Weise im lukrativen Markt andere Technologieanbieter ausstechen.

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