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Industrie 4.0

Huawei und Gemalto bündeln ihre NB-IoT-Kräfte

Der Bedarf nach NB-IoT-Diensten steigt rasant. Wer jetzt den Hardware-Markt besetzen kann, hat einen sicheren Fuß in der Tür – ein guter Grund für Huawei und Gemalto, ihre Kooperation zu forcieren.

30.11.2017
Marie-Lucine Tapyuli
Gemalto
Huawei und Gemalto bündeln ihre NB-IoT-Kräfte (Foto: Gemalto)

Um Geräteherstellern dabei zu helfen, die wachsende Nachfrage nach langlebigen Low-Power-NarrowBand-IoT-Modulen zu befriedigen, arbeiten Gemalto (Expertise im Bereich digitale Sicherheit) und Huawei (Expertise im Bereich Konnektivität) künftig enger zusammen. Aufseiten von Huawei ist die hundertprozentige Halbleitertochter HiSilicon der direkte Partner. Ziel ist es, eine neue Generation von Modulen zu entwickeln, die einerseits sicherer sind, andererseits sehr wenig Strom verbrauchen. Die Presseaussendung beruft sich dabei auf ABI-Research-Daten , denen zufolge Schmalband-IoT-Chips im Jahr 2021 bereits mehr als 20 % aller Modulauslieferungen ausmachen werden.

Durch die strategische Bündelung der Kompetenzen beider Unternehmen im Segment NB-IoT sollen kleinere Module mit längerer Lebensdauer (bis zu zehn Jahren) und zu geringeren Kosten auf den Markt kommen. Die Kooperation will dabei nicht nur die Anforderungen der Industrieunternehmen gezielt erfüllen, sondern auch die der Gerätehersteller und der Provider von professionellen IIoT-Services. Gemalto stellt sich dabei möglichst breit auf und hat zum Beispiel seine kürzlich präsentierte Sicherheitsplattform SafeNet Data Protection On Demand kompatibel zu sämtlichen Anbietern von Huawei, Amazon Web Services und Dell EMC über Google, IBM und Microsoft bis zu NetApp, Oracle und Salesforce gehalten.

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