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Industrie 4.0

Im neuen Siemens-Antriebskonzept ist IoT-Connectivity eingebaut

Bei Simotics IQ stattet Siemens Niederspannungsmotoren mit einer Sensorikbox aus, die relevante Betriebs- und Zustandsparameter erfasst, weitergibt und deren Verarbeitung auf IoT-Plattformen ermöglicht.

06.12.2017
Marie-Lucine Tapyuli
Siemens
Im neuen Siemens-Antriebskonzept ist IoT-Connectivity eingebaut (Foto: Siemens)

Im Bereich der Antriebstechnik lassen sich vier zentrale Trends erkennen: Ressourcen- und Energieeffizienz, mehr Leistung in kleinerem Bauraum, Digitalisierung und Intelligenz sowie niedrige Produktionskosten für Hersteller bzw. geringe Investitionskosten für Anwender. Diese Ziele sind größtenteils nicht neu, erleben aber gegenwärtig neue Höhen.

Ein Beispiel liefert Siemens: Bei Simotics IQ werden die Betriebs- und Zustandsparameter erfasst, drahtlos in die MindSphere -Cloud übertragen und analysiert. Das ist das IoT-Drives-Szenario, das Siemens für seine neuen Niederspannungsmotoren vorsieht. Bei Einbindung mehrerer Motoren ist es nicht nur möglich, deren Gesamtzustand zu überwachen, sondern auch die installierte Motorenflotte zu managen; der Energieverbrauch wird überwacht, die Wartungsplanung optimiert. Insgesamt soll das nicht zuletzt Produktivität und Verfügbarkeit verbessern. Bereits im April 2017 hatte Siemens mit einer aktualisierten Motorengeneration der Serie Simotics SD (Severe Duty) ein Digitalisierungspaket bereitgestellt und so eine mögliche Antwort auf die derzeitigen Herausforderungen der Antriebstechnik geliefert.

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