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"InspektoKopter" nimmt Windenergieanlagen unter die Lupe

Auf dem Gemeinschaftsstand "Forschung für die Zukunft" der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen wird erstmals "InspektoKopter" der Öffentlichkeit präsentiert - ein so genannter Multikopter für die optische Außeninspektion von Windenergieanlagen.

16.04.2016
InspektoKopter

Inspektion, Diagnostik, Wartung - dafür steht "InDiWa". Das Netzwerk entwickelt in verschiedenen Projekten innovative Produkte und Verfahren zur zerstörungsfreien und automatisierten Inspektion und Betriebsüberwachung von Bauteilen aus Faser-Kunststoff-Verbund bei Windenergieanlagen. Ein gutes Beispiel ist der AZuR, ein Roboter, der mit hoch auflösender Kameratechnik und intuitiv bedienbarer Steuerung eine teilautomatisierte optische 360-Grad-Inneninspektion von Rotorblättern durchführen kann. Seine Premiere auf der HANNOVER MESSE 2016 feiert der InspektoKopter-Prototyp, der auf dem Gemeinschaftsstand "Forschung für die Zukunft" der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Halle 2 erstmals der breiten Öffentlichkeit vorgestellt wird.

Teilprojektleiter Prof. Dr. Frieder Stolzenburg vom Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz kann bereits vor der Premiere des InspektoKopter reges Interesse aus dem Ausland an dem Prototyp vermelden: "Es gab interessante internationale Anfragen, unter anderem aus Japan, wo man verstärkt auf erneuerbare Energien setzt und entsprechende Technologien entwickeln will." Als Flugroboter soll InspektoKopter die optische Außeninspektion von Windenergieanlagen durchführen und somit teilweise die manuelle Prüfung ersetzen, die nicht nur kosten- und zeitintensiv ist, sondern vor allem auch gefährlich. InspektoKopter arbeitet mit einer Inspektionssoftware, die eine anschauliche und exakte 3-D-Darstellung der Anlage zur Bewertung durch das Fachpersonal ermöglicht. "Innovativ ist auch unser Antikollisionssystem auf Basis einer visuellen Erkennung der Rotorblatt-Kanten", so Prof. Dr. Stolzenburg. "Dieses so genannte 'Visual Docking' verhindert Zusammenstöße und dient damit gleichermaßen dem Schutz der Anlagen und unserer modernen Inspektionstechnik." Der InspektoKopter des Netzwerkes "InDiWa" wurde in Kooperation folgender Partner realisiert: Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz, GEO-METRIK-Ingenieurgesellschaft mbH Magdeburg, Bitmanagement Software GmbH, Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF und das Zentrum für Produkt-, Verfahrens- und Prozessinnovation, Experimentelle Fabrik Magdeburg ZPVP GmbH.

Otto-von-Guericke-Universität, Magdeburg, Technologie-Transfer-Zentrum (D-39106 Magdeburg), Halle 2, Stand A38, Thema: Forschung für die Zukunft Gemeinschaftsstand, Partner bei Forschung für die Zukunft

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