Anzeige
Anzeige
HANNOVER MESSE 2019, 01. - 05. April
wechseln zu:
Industrie 4.0

IO-Link ist auf dem Weg zum unabhängigen Industrie-4.0-Standard

Schnelle und kostengünstige Automationsanbindung von Sensoren und schaltenden Geräten verspricht die herstellerunabhängige Technologie IO-Link. Die Maschinenkommunikation passt in bestehende Verkabelungen und kann komplexe Feldbus-Anbindungen ersetzen.

09.04.2018
HMI-ID03-085he_Turck02
IO-Link ist auf dem Weg zum unabhängigen Industrie-4.0-Standard (Foto: Hans Turck GmbH & Co. KG)

Die Mitglieder im IO-Link-Konsortium verstehen das Gesamtsystem als grundlegenden Industrie-4.0-Enabler. Die beteiligten Firmen haben mittlerweile beträchtliches Gewicht, und die Zahl der Anwendungsfälle steigt ebenso rasant wie die Menge der IO-Link-gerüsteten Komponenten und Maschinen. Zu den Unterstützern zählen Größen wie das Fraunhofer IMS , Siemens , Rexroth-Bosch und Festo , IO-Link-Komponenten bieten unter anderem Pepperl+Fuchs , Murrelektronik , WAGO , ifm electronic , Balluf , SMC Deutschland , Creativ Chips , microsonic , Haydac International , MTS Sensor Technologie und Sick . Der Sensorspezialist betont, dass IO-Link nicht nur einen zuverlässigen Kommunikationskanal öffne, sondern sich auch in jedes bestehende Netzwerk einbinden lasse.

Als Kommunikationssystem für industrielle Anwendungen ermöglicht IO-Link eine einfache Parametrisierung und liefert in Echtzeit Prozessdaten sowie erweiterte Diagnosedaten über bestehende Verbindungen, alles in digitaler Technik; eine Analogübertragung von Messwerten entfällt. Kosteneinsparungen bei der Verkabelung, beispielsweise durch die Verwendung ungeschirmter Leitungen, sind einer der Vorteile von IO-Link. Weniger Wartungskosten durch Remote Maintenance und schnelleren Komponententausch sowie prozesssicheres Umrüsten werden als weitere Vorteile des Systems genannt.

Anzeige