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Japan bleibt Roboterexportweltmeister

Dass Japan ein hochgradig automatisiertes Land ist, wissen wir. Jetzt gibt es neue Zahlen von der International Federation of Robotics (IFR): Japan bedient weltweit 52 % der Nachfrage nach Industrierobotern.

11.12.2017
Claudia Witte
IFR
Japan bleibt Roboterexportweltmeister (Grafik: IFR)

Laut Angaben der IFR exportierte Japan 2016 insgesamt fast 115.000 Industrieroboter im Wert von ca. 2,7 Milliarden US-Dollar. Im Vergleich zu 2011 stieg die Exportquote damit von 72 auf 75 %, bei gleichfalls steigenden absoluten Verkaufseinheiten. Für 2017 und die folgenden Jahre kann von einem weiteren Wachstum ausgegangen werden. Nordamerika, China, Südkorea und Europa waren die primären Exportziele. Im Gegenzug lagen die japanischen Robotereinfuhren auf einem extrem niedrigen Niveau: Nur etwa 1 % der Installationen stammen aus Importen.

Momentan gibt es weltweit fünf Hauptmärkte, die den Absatz von Industrierobotern treiben: China, die Republik Korea, Japan, die Vereinigten Staaten und Deutschland. Im Vergleich : Deutschland ist der fünftgrößte Robotermarkt der Welt und der mit Abstand größte in Europa. Im Jahr 2015 betrug der Anteil der jährlichen Neuinstallationen 36 % des gesamten Roboterumsatzes in Europa; bezogen auf den Bestand, also die installierte Basis, sind es 41 %.

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