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HANNOVER MESSE 2018, 23. - 27. April
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Predictive Maintenance

Mehr Effizienz durch vorausschauende Wartung

Condition Monitoring - in der Industrie 4.0 reicht das nicht mehr aus. Immer mehr Unternehmen kombinieren CMS mit Analyse-Tools für eine vorausschauende Wartung. Die Vorteile: Weniger Stillstände, geringere Kosten, höhere Planungssicherheit.

19.01.2016
Predictive Maintenance

Bauteile erst reparieren, nachdem ein Störfall eingetreten ist – das war gestern. Heute ermöglichen Sensortechnik und intelligente Datenanalyse eine vorausschauende Wartung von Produktionsmaschinen. Dank der digitalen Vernetzung und der Kommunikation der Maschinen, der Werkstücke und der Komponenten in der Industrie 4.0 Umgebung können Betreiber von Maschinen und Anlagen Zustandsdaten von Maschinenkomponenten laufend erfassen, mit Informationen aus Drittsystemen (z.B. ERP oder CRM) kombinieren und analysieren, um den optimalen Wartungszeitpunkt vorherzusagen. Durch "Predictive Maintenance", kurz PM, werden drohende Ausfälle frühzeitig erkannt, Prozesse beschleunigt und Produktionsstillstände vermieden - so die Erwartung.

"Predictive Maintenance ist aktuell die meistdiskutierte und -hinterfragte Maintenance-Repair-Overhaul-Strategie", sagt Peter-Michael Synek, stellvertretender Geschäftsführer des Fachverbands Fluidtechnik im VDMA. Dass die auf PM ruhenden Hoffnungen nicht unberechtigt sind, belegt eine aktuelle Studie des Weltwirtschaftsforums und des Beratungsunternehmens Accenture: Die Einsparungen bei geplanten Reparaturen belaufen sich danach auf zwölf Prozent. Wartungskosten sinken um fast 30 Prozent. Ungeplante Stillstände gehen der Studie zufolge um 70 Prozent zurück.

"Predictive Maintenance ist ein wichtiger Baustein in einer Industrie 4.0-Umgebung, in dem unvorhergesehene Ausfallzeiten und damit verbundene Produktionsengpässe reduziert bzw. ausgeschlossen werden, nimmt die Produktivität zu. Instandhaltungs- und Servicekosten sinken, Fertigungsqualität und Planungssicherheit steigen."

Peter-Michael Synek, stellvertretender Geschäftsführer des Fachverbands Fluidtechnik im VDMA

Auf der HANNOVER MESSE 2015 griffen u.a. der Pneumatik-Spezialist Aventics, die Schaeffler Gruppe oder die Telematik-Plattform Openmatics, eine Tochter der ZF Friedrichshafen, den Trend bereits auf. Bosch Rexroth machte mit einem eigenen Industrie-4.0-Demonstrator plastisch, wie sich Condition Monitoring mit prädiktiver Instandhaltung in den Gesamtprozess integrieren lässt.

2016 rückt der neue Ausstellungsbereich "Predictive Maintenance 4.0" das Thema noch stärker ins Blickfeld der HANNOVER MESSE. Im Norden der Halle 17werden im Rahmen eines Sonderevents konkrete Lösungsbeispiele präsentiert mit Beteiligung von Firmen wie Schaeffler, Aventics, Bosch Rexroth, Schmalz oder ZF Friedrichshafen . Neben der Sonderschau "Predictive Maintenance 4.0" mit entsprechenden Showcases und Live-Demos werden auch Guided Tours angeboten - auf den Firmenständen wird den Teilnehmern vorgeführt, wie Maschinendaten laufend erfasst , verarbeitet und analysiert werden, um den Betrieber konkrete Informationen über den Zustand des Bauteils, des Sytems oder der Maschine geben zu können.

Fachvortäge aus der Industrie über neue Konzepte und Lösungen im Forum Industrial Automation vervollständigen das Informationsangebot über Predictive Maintenance.

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