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Merck investiert in das Semiconductor-Startup Wiliot

Smart everything rückt in greifbare Nähe. Das junge Unternehmen Wiliot löst gerade einige der drängenden Probleme, und die Merck KGaA ist interessiert.

21.11.2017
Michael Triadan
Quallcomm
Merck investiert in das Semiconductor-Startup Wiliot (Foto: Qualcomm Incorporated)

Qualcomm Ventures und M Ventures , der Corporate-Venture-Capital-Arm der Merck KGaA , haben in Wiliot investiert . Das Anfang 2017 gegründete Halbleiterunternehmen entwickelt in Israel eine Wireless-Technologie, die unabhängig von Batterien oder kabelgebundener Energieversorgung ist und sich als Sensor-Radio-Prozessor-Kombination in fast alles integrieren lässt. Insgesamt hat Wiliot in den ersten zehn Monaten seit der Gründung nun rund 19 Millionen US-Dollar eingesammelt.

Die Wiliot-Technologie soll unter anderem in Wänden und Möbeln zu Einsatz kommen, damit diese Objekte "smart" werden und mit anderen Bluetooth-Geräten, einschließlich Smartphones, interagieren können. Die Möglichkeiten dieses Chip- und Technologiedesigns sind vielfältig und umfassen auch vernetzte, passive Geräte mit unbegrenzter Lebensdauer wie Verpackungen und Produkte. Letztlich geht es darum, dass praktisch alle Gegenstände mit Sensoren ausgestattet, untereinander vernetzt und an das Internet der Dinge angeschlossen werden.

In den letzten Jahren hat die Halbleiterindustrie revolutionäre Veränderungen und eine rasante Entwicklung neuer Technologien erlebt: Ein wachsender Smartphone-Markt, die starke Entwicklung im Sensormarkt und eine hohe Akzeptanz von IoT und Automatisierung erfordern passive Geräte, die klein, schnell und effizient integriert werden können. Der globale Markt für integrierte passive Bauelemente (Integrated Passive Devices/IPD) wird bis 2025 auf 2,64 Milliarden US-Dollar geschätzt.

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