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Industrie 4.0

Mixed Reality sorgt für bessere Qualitätskontrolle

Der französische Automobilhersteller Renault Trucks nutzt ein Mixed-Reality-Interface zur Qualitätskontrolle von Motoren. Echte und virtuelle Welt verschmelzen miteinander.

31.12.2017
Marie-Lucine Tapyuli
Renault Trucks
Mixed Reality sorgt für bessere Qualitätskontrolle (Foto: Renault Trucks)

Einen digitalen Industrieprozess ganz ohne Papier will Renault Trucks entwickeln. Einer der Bausteine auf dem Weg zu diesem Ziel ist die Qualitätskontrolle von Motoren mithilfe von Mixed Reality. Im Motorenwerk in Lyon testet der französische Automobilhersteller zusammen mit Immersion die Virtual-Reality-Brille Microsoft HoloLens . Diese liefert dem Mitarbeiter Instruktionen zur Entscheidungsfindung. Zudem lassen sich dabei digitalisierte und dem realen Motor überlagerte Bauteile jeweils getrennt einblenden.

Durch den Einsatz des Mixed-Reality-Interfaces, das die Interaktion zwischen realen und virtuellen Objekten erlaubt, soll die Qualitätskontrolle schneller und zuverlässiger werden. Die Technik lässt sich aber auch in anderen Industriebereichen einsetzen. So nutzt Jungheinrich die von Zühlke Engineering entwickelte und für den für UX Design Award 2017 nominierte Mixed-Reality-Anwendung HoloRepair bei der Reparatur industrieller Flurförderzeuge. Dabei projiziert eine HoloLens-Datenbrille dem Servicetechniker Hologramme eines Digital Twins über den defekten Stapler und leitet ihn so schrittweise durch den gesamten Reparaturvorgang.

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