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Leichtbau

Neue Anlagentechnik treibt den hybriden Leichtbau

Das Fraunhofer ICT nutzt seit Kurzem eine zukunftsweisende Anlagentechnik zur Herstellung und Erforschung moderner, funktionsintegrierter Hybridbauteile.

08.12.2017
Claudia Witte
DIEFFENBACHER GMBH
Neue Anlagentechnik treibt den hybriden Leichtbau (Grafik: DIEFFENBACHER GMBH Maschinen- und Anlagenbau)

Dabei wurde im Rahmen des öffentlich geförderten BMBF-Verbundvorhabens MoPaHyb ein modulares Bolt-On-Langfaser-Spritzgießaggregat erfolgreich in eine 3.600-t-Presse integriert. Das zusammen mit dem Industriepartner Arburg entwickelte Niederflur-Spritzgießaggregat kann als modulare Einheit an vertikalen Schließeinheiten eingesetzt werden. Durch Integration in die vorhandene, parallelitätsgeregelte Presse des Instituts können nun bisher nicht fertigbare Bauteildimensionen und -komplexitäten realisiert werden.

Das Bolt-On-System wird direkt mit dem Werkzeug gekoppelt und erlaubt dadurch eine außerordentlich flexible Anbindung an verschiedene vertikale Schließeinheiten. Ebenfalls integriert ist das FDC-Verfahren (Faser-Direkt-Compoundieren) von SKZ und Arburg, das 2017 mit dem Brose Innovation Award Europe ausgezeichnet wurde. Beim FDC werden Faserrovings am vorderen Teil des Spritzaggregats geschnitten und direkt der Thermoplastschmelze zugeführt, sodass man langfaserverstärkte Bauteile wirtschaftlicher herstellen kann.

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