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Industrie 4.0

Niedersachsen eröffnet ein Zentrum für Additive Fertigung

3D-Druckverfahren entwickeln sich schneller fort, als die Industrie die neuen Technologien in Anwendungen umsetzen kann. Eine zentrale Anlaufstelle soll als Katalysator fungieren.

06.11.2017
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Die additive Fertigung hat ein neues Standbein (Foto: Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie)

Die additive Fertigung hat ein neues Standbein im deutschen Norden: Niedersachsen ADDITIV heißt das Zentrum für Additive Fertigung, das Landeswirtschaftsminister Olaf Lies am 20. Oktober in Hannover eröffnet hat. Beteiligt sind an dem Projekt das Laser Zentrum Hannover (LZH), das Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH), die Deutsche Messe Technology Academy sowie die LZH Laser Akademie . Gleichzeitig hat der österreichische 3D-Druckspezialist EVO-tech einen Standort in Hannover eröffnet – direkt im neuen Zentrum. Dessen Workshops und Informationsveranstaltungen ergänzt der Anbieter mit eigenen Terminen der EVO-tech Academy , unter anderem zum Thema Filament Metal Printing. Das FMP-Verfahren haben die Österreicher in Kooperation mit dem deutschen Chemiekonzern BASF entwickelt, der das Filament Ultrafuse 316LX stellt. FMP tritt damit in Konkurrenz zu den additiven Verfahren SLS (Selective Laser Sintering) und SLM (Selective Laser Melting).

Niedersachsen ADDITIV soll zum einen Vernetzungsaufgaben übernehmen, zum anderen die Anwenderunternehmen aus unterschiedlichen Branchen über die Möglichkeiten additiver Verfahren informieren . Dazu gibt es unter anderem eine Lernfabrik, Demonstrationen und Seminare zur beruflichen Weiterbildung. Interessierte Firmen erhalten außerdem Unterstützung bei konkreten Integrationsprojekten.

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