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Plattform­ökonomie

OpenServ4P zeigt Online-Services für die Fertigung

Eine offene Plattform für Predictive Maintenance, Qualitätssicherung und andere Smart Services – so lautet das Entwicklungsziel des Verbundprojekts OpenServ4P. Die Datengrundlage ergibt sich aus der echtzeitnahen Verarbeitung von Sensorevents.

01.05.2018
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OpenServ4P zeigt Online-Services für die Fertigung (Foto: SALT Solutions AG (OpenServ4P)

Komplexe mechatronische Anlagen erfordern in der industriellen Produktion teure, aufwendige Maßnahmen zur Instandhaltung und zur Einhaltung der Prozess- und Qualitätssicherheit. Die Einstellung der Prozessparameter bei Maschinen ist allerdings nicht selten von der Expertise Einzelner abhängig und dadurch oft nicht reproduzierbar. Im Gegenzug werden die umfangreichen Prozess-, Anlagen- und Qualitätsdaten, die Sensoren an den Maschinen in Höchstgeschwindigkeit sammeln, nur isoliert oder sogar überhaupt nicht überwacht.

Potenzial für erhebliche Kosten- und Zeiteinsparungen in diesem Bereich liegt in Softwarelösungen, die aus den Big Data der Sensoren verwertbare Informationen generieren und Aufgaben für Predictive Maintenance und Qualitätssicherung als offene, anwenderfreundliche Smart Services zur Verfügung stellen. Eine geeignete, auf verschiedenste Fertigungsunternehmen übertragbare Plattform für solche internetbasierten Services entwickelt derzeit das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Verbundprojekt OpenServ4P . Zum Einsatz kommen hierbei Methoden des maschinellen Lernens und des Data Mining in Verbindung mit skalierbaren Cloud-Diensten. Konsortialführer des Verbundprojekts ist die Münchener SALT Solutions AG . Auf der Hannover Messe findet man sie beim BMWi-Gemeinschaftsstand (Halle 2, Stand C28) .