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Produktive Busverbindung zwischen Deutschland und Polen

Nicht nur Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigte sich auf der HANNOVER MESSE 2017 sehr interessiert: Ziehl-Abegg stellte einen neuartigen Brennstoffzellenbus vor, der in Kooperation mit dem Unternehmen Ursus aus dem Partnerland Polen entwickelt wurde und 450 Kilometer ohne Zwischenladen fährt.

17.05.2017
Ziehl_Abegg_Merkel_Bus

Peter Fenkl, der Vorstandschef von Ziehl-Abegg, hatte auf der HANNOVER MESSE 2017 die Gelegenheit, der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie der Premierministerin Beata Szydło aus dem Partnerland Polen einen neuartigen Brennstoffzellenbus vorzustellen. Der Elektrobus als Ergebnis der deutsch-polnischen Kooperation zwischen Ziehl-Abegg und dem polnischen Unternehmen Ursus fährt 450 Kilometer ohne Zwischenladen. Zudem dauert ein Tankvorgang lediglich acht Minuten. Der Wirkungsgrad von gut 90 Prozent, der dank der Radnabenmotoren von Ziehl-Abegg erreicht wird, soll weltweit bislang einzigartig sein. Fenkl dazu: "Linienbusse können ihre Reichweite verdoppeln, obwohl die Batteriepakete kleiner als bisher sind."

Der zwölf Meter lange Elektrobus "City Smile" von Ursus bietet 29 Sitz- und 47 Stehplätze. Mit einer maximalen Leistung von 364 kW erreicht er eine Höchstgeschwindigkeit von 85 km/h und verbraucht rund 6,8 Kilogramm Wasserstoff pro 100 Kilometer. Denn mit einem Range-Extender in Form einer Brennstoffzelle erzeugt der Ursus-Bus während der Fahrt Strom aus dem rasch nachtankbaren Brennstoff. Die dabei anfallende Abwärme wird ebenfalls genutzt, sie kann an kalten Tagen das Fahrzeug beheizen. Brennstoffzellen zeichnen sich dadurch aus, dass sie keine lokalen Emissionen verursachen, extrem geräuscharm sind und - bei Verwendung von "grünem" Wasserstoff - sich sogar gänzlich CO2-frei betreiben lassen. Mit dem in Hannover vorgestelltem Range-Extender fahren die neuen Linienbusse rund 450 Kilometer. Diese enorme Reichweite wird nicht zuletzt auch deshalb erzielt, weil der Elektromotor ZAwheel von Ziehl-Abegg direkt in der Radnabe sitzt. "Energieschlucker" wie Getriebe und Differential werden dadurch überflüssig, und der Wirkungsgrad des Antriebs steigt - auch dank der Rekuperation genannten Technik, mit der beim Bremsen die Batterien geladen werden - auf gut 90 Prozent.

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