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Energy

Smart Grids, Smart Cities – alles wird anders

Das Forum "Life Needs Power" diskutiert die großen energiepolitischen und -wirtschaftlichen Themen der Zeit.

25.03.2015
Life needs Power

Tausende von Sensoren in Heizungen, Lüftern und Lampen sparen Microsoft jedes Jahr Millionen. Darrel Smith, Konzerndirektor für Gebäude und Energie des Konzerns, und sein Team haben den 200-Hektar-Firmencampus in Redmont, Washington, komplett vernetzt und steuern nun den Energieverbrauch mit einer speziellen Software. Warum? "Aus smarten Gebäuden werden smarte Städte", erklärt Smith. "Und smarte Städte werden alles ändern."

Was er damit meint, wird Darrel Smith im Rahmen des 15. Energieforums "Life Needs Power" erklären. "Smart City: Challenges and potentials of the future city as a place to be" lautet das Thema der Diskussion am 15. April, an der neben Smith auch Dr. Jörg Benze (T-Systems Multimedia Solutions), Klaus lligmann (Landeshauptstadt München), Prashant Kumar Sandhi (VDE|DKE), Prof. Rainer Speh (VDE|ETG) sowie Dr. Antonello Monti von der RWTH Aachen teilnehmen.

Welches Marktdesign und welche Geschäftsmodelle sind zukunftsfähig? Wohin steuert die Energieerzeugung, was bedeutet dies für die Netze? Und: Welche Rolle spielt Energieeffizienz bei der Energiewende? Vom 13. bis 17. April werden in Halle 12 die großen Herausforderungen des Energiesystems erörtert. In diesem Jahr reicht das Themenspektrum von der Integration erneuerbarer Energien und dem Netzausbau über energietechnische Mobilitätstechnologien bis hin zur strategischen Perspektive der Energiepolitik.

Schirmherr des Forums ist Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie: "Die Energiewende ist unser gemeinsamer Weg in eine sichere und umweltverträgliche Zukunft." Gleichzeitig biete sie die Chance, den Wirtschaftsstandort Deutschland zu stärken. Auch Energieeffizienz sei dabei wichtig: "Es muss uns gelingen, weniger Energie zu verbrauchen – indem wir moderne sparsamere Technologien einsetzen und unser eigenes Verhalten ändern", so der Minister.

Namhafte Experten aus Industrie, Energiewirtschaft, Wissenschaft, Forschung und Politik diskutieren über die Erzeugung, Speicherung, Übertragung und Verteilung von Strom. Am Montag spricht u.a. Prof. Robert Schlögl vom Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft über die strategische Forschungsagenda der Bundesregierung. "Systemdienstleistungen 2030" sind das Thema des Dortmunder Professors Christian Rehtanz am Dienstag. Und am Schlusstag des Forums sucht Ferdinand Gubina aus Slowenien mit Experten aus Österreich, Israel, Rumänien, Deutschland und der Schweiz nach Grundlagen einer gemeinsamen Energiestrategie.

Veranstaltet wird Life Needs Power vom Forum für Zukunftsenergien e.V., der Energietechnischen Gesellschaft im VDE (VDE|ETG), dem ZVEI – Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. sowie der Deutschen Messe AG und der EW Medien und Kongresse GmbH. Die Keynote zur Eröffnung am Montag, 13. April um 10 Uhr hält BMWi-Staatssekretär Matthias Machnig. "2014 zählte das Energieforum 2500 Zuhörer. Wir rechnen dieses Jahr mit mindestens der gleichen Anzahl", sagt Wolfgang Glaunsinger, einer der Organisatoren sowie Geschäftsführer der Energietechnischen Gesellschaft im VDE.

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