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Telecom Italia forciert den Narrowband-IoT-Ausbau

Voraussetzung für kommerzielle Schmalband-IoT-Dienste sind funktionierende NB-IoT-Netze. Damit sich die Netze rentieren, braucht es aber einsatzfertige kommerzielle IoT-Dienste.

17.11.2017
Michael Triadan
telecom italia torri
Telecom Italia forciert den Narrowband-IoT-Ausbau (Foto: Telecom Italia)

Telecom Italia kann bereits in 75 % seines 4G-Netzes NB-IoT-Services anbieten. Das flächendeckende Rollout soll im Januar kommenden Jahres abgeschlossen sein. Durch die Verfügbarkeit von Narrowband-IoT auf dem gesamten Staatsgebiet Italiens wird die kommerzielle Entwicklung von entsprechenden Diensten ermöglicht, angefangen bei intelligenten Zählern bis hin zu Fernwärme- und Umweltmanagementservices. In enger Kooperation mit Olivetti und dem NB-IoT-Open-Lab von Telecom Italia werden derzeit Lösungen entwickelt und zur Marktreife gebracht. Im April hat Olivetti zusammen mit Huawei bereits ein Smart-Meter-System für die Turiner Wasserversorgung getestet. Huawei wiederum hat mit solchen Systemen schon in Lissabon Erfahrungen gesammelt.

Auch für die Deutsche Telekom ist Narrowband-IoT der Game Changer , im IoT ebenso wie für Industrieanwender. Die entscheidenden Erfolgsfaktoren sind niedrige Kosten und ein optimiertes Design für kleinteilige Sende- und Empfangsvorgänge. Telecom Italia sieht das derzeitige NB-IoT-Netz tendenziell eher als Test- und Entwicklungsgelände. Das volle Potenzial in der Industrieautomation oder im Bereich Automotive werden – auch in wirtschaftlicher Hinsicht – erst die 5G-Netze mit ihren deutlich niedrigeren Signallaufzeiten bringen.

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