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HANNOVER MESSE 2017, 24. - 28. April

HANNOVER MESSE 2017, 24. - 28. April
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Cobots

Mensch und Maschine: Ein Team der Spitzenklasse

Nicht mehr nur programmierte Prozesse ausführen, sondern auf den Menschen reagieren: Mit Sensoren ausgestattete Collaborative Robots eröffnen eine völlig neue Form der Zusammenarbeit. Das bietet vor allem auch mittelständischen Unternehmen die Chance, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.

News & Stories

Hallo, Kollege Roboter

Autonom, verständig und selbstlernend: Eine neue Generation von Robotern erobert die Fabriken weltweit. Sie arbeiten Hand in Hand und sicher wie nie mit ihren menschlichen Kollegen zusammen. Sensortechnik und Bilderkennung machen es möglich. Eindrücke von der HANNOVER MESSE 2016.

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Kollegen aus Stahl: kollaborative Roboter

Allein in der deutschen Industrie kommen auf 10.000 Beschäftigte bereits 290 multifunktionelle Roboter – Tendenz steigend. Doch statt den Menschen zu ersetzen, werden die Maschinen zunehmen zu seinem Kollegen. Kollaborative Roboter, sogenannte Cobots, zählen zur neuen Generation von Robotern, die Hand in Hand mit ihren menschlichen Kollegen arbeitet.

Interaktiv, flexibel, sicher

Anders als herkömmliche Industrieroboter, die in abgetrennten Bereichen ihre Arbeit verrichten, stehen Cobots direkt mit den Mitarbeitern in Kontakt. Mittels Sensortechnik registrieren sie Bewegungen und Position von Personen – und sind damit sicher genug, um den Arbeitern direkt zu assistieren, ohne sie einem Verletzungsrisiko auszusetzen. Die Co-Roboter sind flexibel, einfach zu programmieren und leicht zu bewegen. Mit einem Gewicht von teilweise nur zehn Kilogramm können die kollaborativen Leichtbauroboter problemlos von nur einer Person getragen und an einer beliebigen Stelle montiert werden.

Anspruchsvolle Tätigkeiten statt körperlicher Belastung

Die Autoindustrie gilt als Vorreiter im Einsatz kollaborativer Roboter. In den Produktionshallen der Fahrzeughersteller BMW und Ford etwa arbeiten schon seit einigen Jahren Knickarmroboter an der Seite ihrer menschlichen Kollegen. Sie bringen selbstständig Dichtungen an Autotüren an und reichen dem Facharbeiter die benötigten Werkzeuge für komplexe Einbauten. So bleiben den Mitarbeitern monotone und körperlich anstrengende Tätigkeiten erspart – ihr Aufgabengebiet konzentriert sich stattdessen auf anspruchsvolle Montagen.

Auf der sicheren Seite

Um das Verletzungsrisiko der Mitarbeiter in der Industrie zu minimieren, gelten im Umgang mit Cobots strenge Sicherheitsbestimmungen. Beim Prinzip der "direkten Handführung" bewegt sich der Roboter nur, wenn er eine direkte Eingabe durch eine Person erhält – zum Beispiel durch eine Berührung des Roboterarms. So hat der Mitarbeiter jederzeit die vollständige Kontrolle über den Cobot. Bewegt sich der kollaborative Roboter auch ohne direkte Anweisung eines Angestellten, muss die gemeinsame Tätigkeit stets überwacht werden. Wird der vorgeschriebene Sicherheitsabstand zwischen Mensch und Cobot unterschritten, bewegt sich der Roboter automatisch langsamer, um den Mitarbeiter nicht zu verletzen. Beim so genannten "überwachten Halt" kommt der Co-Roboter sogar sofort zum Stillstand, sobald sich eine Person in seinem Arbeitsraum befindet.

Die mit Abstand wichtigste Sicherheitsmaßnahme ist die Reduzierung der Roboterbewegung. Die Dynamik und Kraft des Roboters ist dabei dauerhaft stark eingeschränkt, sodass er auch in seiner Bewegung keine Gefahr für den Beschäftigten darstellt. Betritt eine Person unerwartet und ohne Überwachung den Arbeitsraum des Cobots und wird von einem Roboterarm getroffen, ist die Kraft der Bewegung niemals stark genug, um ihn ernsthaft zu verletzen.

Nur wer auf moderne Automatisierungstechnologien setzt, wird im digitalen Wettlauf vorne dabei sein. Viele Lösungen sind bereits verfügbar. Doch wie gelingt die Transformation zur Smart Factory – und zwar so effizient wie möglich? Auf der HANNOVER MESSE erfahren Sie mehr: Die Weltleitmesse der Industrie bietet Ein- und Ausblicke für alle Bereiche.

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