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HANNOVER MESSE 2017, 24. - 28. April

HANNOVER MESSE 2017, 24. - 28. April
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Energy Efficiency

Energiekonzepte für die Zukunft

Energiesparen ist weit mehr als eine Imagefrage. Von der Energierückgewinnung bis hin zum autonom betriebenen Kleinkraftwerk: Moderne Technologien erreichen heute Effizienzgrade, die sich unter dem Strich erheblich bemerkbar machen.

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Ob Wind-, Wasser-, Sonnenenergie oder Biogas - eine Leitwarte mit der Next Box steuert via Mobilfunk Erzeuger und Verbraucher an und reguliert so die Verfügbarkeit.

Strom sparen geht nur gemeinsam

Der effiziente Umgang mit der Ressource Energie ist eine Aufgabe, der sich Unternehmen weltweit stellen müssen. Durch Synergien lassen sich Energiekosten drastisch senken, Einsparpotenziale verwirklichen und Klimaschutzziele erreichen – ein Gewinn für alle.

Effizienz ist der Quotient aus Ergebnis und Aufwand. Das sogenannten ökonomische Prinzip gilt vor allem beim Energie sparen: Wenn sich mit weniger Aufwand dasselbe oder sogar ein besseres Ergebnis erzielen lässt, erhöht das die Effizienz.

Eine Möglichkeit für Unternehmen, diese Idee in die Tat umzusetzen, sind lernende Energieeffizienz-Netzwerke, kurz LEEN.

Die Idee dahinter: 10 bis 15 Unternehmen aus derselben Branche oder aus der gleichen Region treffen sich regelmäßig zu einem Wissensaustausch in Sachen Strom sparen und profitieren so von Synergien: Statt sich jeweils selber über die Möglichkeiten zu informieren, wie Energie effizient genutzt werden kann, wächst das Wissen durch den gemeinsamen Ansatz exponentiell.

Gemeinsam Energie sparen ist einfacher

Dadurch profitieren alle von geringeren Energiekosten, sparen Strom und legen ungeahnte Einsparpotenziale beim Energieverbrauch frei. Eine dringend notwendige Maßnahme, findet sich doch Deutschland hinter China (25 Prozent Anteil), den USA (17 Prozent), Indien (6 Prozent) Russland (5 Prozent) und Japan (4 Prozent) immerhin noch auf Platz sechs im weltweiten Ranking der größten Verursacher von Treibhausgasen. Auf den Energiesektor entfallen dabei rund 40 Prozent des schädlichen Kohlendioxids.

Noch beruht hierzulande die Energieerzeugung zu fast zwei Dritteln auf fossilen Brennstoffen wie Braun- oder Steinkohle. Die Bilanz: Für jede erzeugte Kilowattstunde Strom werden im Schnitt mehr als 600 Gramm Kohlendioxid freigesetzt, mehr als in vielen anderen Ländern.

Riesige Energiesparpotenziale nutzen

Experten fordern deshalb ein verstärktes Stromsparen, vor allem im Unternehmen: Rund 70 Prozent des Stroms werden von Industrie, Gewerbe, Handel und Dienstleistungsfirmen geschluckt. Bis 2020 will Deutschland seine Gesamtemissionen um 40 Prozent senken – und unterstützt Privathaushalte wie Unternehmen dafür mit Fördergeldern. Die größten Energieverbraucher, die USA und China, haben erst kürzlich gemeinsam das Klimaschutzabkommen von Paris ratifiziert. Darin verpflichten sich die USA, ihren CO2-Ausstoß bis 2020 um mindestens 26 Prozent zu senken. China ist davon noch weit entfernt: Der Vertrag sieht vor, dass der CO2-Ausstoß des Landes noch bis 2030 steigt.

Für die Industrie bieten die Klimaschutzverordnungen aber nicht nur Pflichten, sondern auch Chancen: Deutschland ist bereits heute einer der Technologieführer bei erneuerbaren Energien und Energieeffizienz und ist mit einem Weltmarktanteil von 16 Prozent zudem führende Exportnation für Umwelttechnologien.

Die Energy, die weltgrößte Messe für vernetzte und sichere Energie- und Mobilitätstechnologien, bildet im Rahmen der HANNOVER MESSE die energiewirtschaftliche Wertschöpfungskette im Zusammenhang ab. Ein breites Spektrum an Foren, Tagungen und Sonderveranstaltungen bietet den Besuchern die Möglichkeit, sich über die Top-Themen der Energiewirtschaft zu informieren.

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