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Research & Technology

Ultrakondensatoren sollen die Elektromobilität powern

Das Unternehmen Skeleton Technologies forscht gemeinsam mit der HTW Dresden an Ultrakondensatoren auf Graphenbasis. Sie könnten zur Zukunftstechnologie für E-Mobilität werden.

26.09.2018
HTW-Skeleton
Ultrakondensatoren sollen die Elektromobilität powern (Foto: HTW Dresden/Peter Sebb)

Ultrakondensatoren sind Schnellspeichermedien und speichern Energie in einem elektrischen Feld, während Batterien Energie als chemische Reaktion aufnehmen. Im Gegensatz zu Batterien können Ultrakondensatoren daher in weniger als einer Sekunde beladen und entladen werden und 1 Mio. Ladezyklen erbringen; das entspricht einer Lebensdauer von mehr als 15 Jahren. In Kombination mit Batterien erhöhen sie deren Lebenszeit und reduzieren den Verbrauch von Kraftstoff bei hybriden Fahrzeugen und Transportmitteln.

Skeleton Technologies aus Großröhrsdorf entwickelt Ultrakondensatoren auf Graphenbasis. Dazu betreibt das sächsische Unternehmen intensive Forschungsarbeit zur Nutzung von Graphen sowie der Zell- und Modulentwicklung. Unterstützt wird das Entwicklungsteam seit Neuestem von Wissenschaftlern der Hochschule für Wirtschaft und Technik Dresden ( HTW Dresden ). Für sein Produktportfolio wurde Skeleton Technologies Anfang 2018 bereits zum dritten Mal in Folge in die Global Cleantech 100 der Cleantech Group aufgenommen. Dabei handelt es sich um eine Liste mit innovativen Unternehmen, denen ein großes Marktpotenzial für die nächsten 5 bis 10 Jahre zugeschrieben wird.