Anzeige
HANNOVER MESSE 2018, 23. - 27. April
Wechseln zu:
Research & Technology

Visualisierung: Seeing is Believing

3D-Modelle sind in der Industrie das Medium der Kommunikation. Simulation kann helfen Produktqualität und Prozesssicherheit zu steigern und Kosten zu senken.

26.06.2015
Research & Technology

Um Kosten für Hardwaretests und Prototypen zu sparen, ist 3D-Simulation das Mittel der Gegenwart. Zunehmend jedoch wird es auch zum Mittel, um Produktqualität und Prozesssicherheit zu steigern und die Kosten zu senken. Alle Anbieter von CAD, CAM, CAE, PLM und MES haben heute Funktionalitäten im Programm, mit denen sich Produkte, Werkzeugmaschinen, Produktionsanlagen oder auch ganze Fabriken dreidimensional darstellen lassen.

Ein zentraler Anlaufpunkt für die Themen numerische Simulation, additive Fertigung und 3D-Visualisierung auf der HANNOVER MESSE ist der Gemeinschaftsstand CAE-Forum. In Exponaten und mehr als 50 Vorträgen geben hier Simulationsexperten Beispiele für Qualitätssicherung in der virtuellen Produktentwicklung verschiedener Branchen. Weitere Themen sind 3D-Druck, CFD, Betriebsfestigkeit, MKS, Windkraft, IT-Services, Wärmemanagement, Simulation als Werkzeug für Integrierte Produktpolitik (IPP) und vieles mehr.

"Seeing is Believing: Einsatzmöglichkeiten und Vorteile von interaktiven 3D-Visualisierungen für technische Produkte" heißt der Vortrag von Dr. Henry Wojcik von der Dresdner Firma 3D:it.

"Häufig ist Unternehmen nicht bewusst, welch großes Potenzial CAD-Daten auch außerhalb der Produktentwicklung bieten."

Dr. Henry Wojcik von der Dresdner Firma 3D:it

Der Vortrag, der am Freitag um 12 Uhr wiederholt wird, geht auf die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten interaktiver 3D-Visualisierungen ein und erläutert technische und wirtschaftliche Vorteile in den verschiedenen Phasen des Produktlebenszyklus.

Auf dem Gemeinschaftsstand zeigt 3D:it zudem ein vollständiges wirklichkeitsgetreues 3D-Modell einer Fabrik – sämtliche Maschinen und Arbeitsplätze eingeschlossen. Die Fabrik kann in Echtzeit aus beliebiger Perspektive betrachtet und begangen werden. „Wir führen alle notwendigen Daten aus unterschiedlichen Planungsprogrammen zusammen und erzeugen daraus eine interaktive 3D-Fabrik, die so performant gestaltet ist, dass sie sich auf herkömmlichen PCs und Laptops einsetzen lässt“, so 3D:it. Neue Betriebsstätten und Produktionsanlagen können so schon vor ihrer Fertigstellung von den Endabnehmerfirmen besichtigt und evaluiert werden. Dies ermöglicht eine frühzeitigere Akquise und einen zeitigeren Produktionsstart der neuen Anlage. Außerdem amortisieren sich die Investitionskosten schneller.

Teil des CAE-Forums ist in diesem Jahr auch die Sonderschau Technology Cinema 3D, die dem Vorurteil einer komplexen Handhabung von 3D begegnen soll. Unter dem Motto SIMPLYFY 3D geht es um Visualisierung, Virtual Reality und Prozessintegration. Welche Hardware und welche Software sind notwendig, um sich der 3D-Visualisierung sinnvoll und praxisnah zu bedienen? Anhand von Beispielen aus dem industriellen Alltag geben AR- und VR-Anbieter wie Metaio und Haption Antworten auf diese Frage.

Anzeige