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Was nicht passt, wird passend gemacht!

Ingenieure des deutsch-französischen Projekts „Initiative Precise“ fertigen maßgeschneiderte Metall-Bauteile mit elektrischem Strom

11.04.2014
Uni Saarland

Je härter und spröder ein Metall oder eine Legierung ist, umso aufwändiger, teurer und langwieriger wird die Produktion komplex geformter Bauteile mit herkömmlichen Verfahren. Hinzu kommen extreme mechanische oder thermische Belastungen, denen das Material ausgesetzt wird. Die Folgen sind Schäden wie Rillen, Kratzer oder Haarrisse im Werkstück. Zudem sind der Formgebung der Bauteile enge Grenzen gesetzt. Das deutsch-französische Projekt „Initiative Precise“ hat daher gemeinsam mit Forschungsinstituten, Maschinenherstellern und Unternehmen aus der Grenzregion das innovative Verfahren des „elektrochemischen Abtragens“ entwickelt. Vom 7. bis 11. April präsentieren die Ingenieure der „Initiative Precise“ ihr Know-how auf dem saarländischen Forschungsstand im Rahmen der HANNOVER MESSE 2014.

Das elektrochemische Abtragen ermöglicht es, hochkomplexe Bauteile zum Beispiel für Flugzeugtriebwerke oder Fahrzeugmotoren kostengünstig und in hoher Stückzahl herzustellen. Bis auf den tausendstel Millimeter genau erzeugen die Ingenieure mit diesem Verfahren passgenaue technische Spezialanfertigungen – in einem Stück, aus harten, hochbelastbaren Metallen oder Legierungen und ganz ohne Kraftaufwand oder sonstige extreme Einwirkungen auf den Werkstoff. Das Besondere dabei ist, dass ihre Form dabei komplett frei gestaltet werden kann, selbst komplizierteste Geometrien können so in härtestem Metall umgesetzt werden.

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