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Dynamisches Polen: Industrie wächst

Polens Wirtschaft entwickelt sich seit vielen Jahren sowohl schnell als auch stabil. Innerhalb der EU zählt das Land zu den fünf dynamischsten Wirtschaftsnationen.

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Von den Ländern, die zu Beginn des aktuellen Jahrhunderts der EU beigetreten sind, steht Polen mit seinen Zuwachsraten an der Spitze. So stieg das Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr um 3,6 Prozent. Und ein Ende ist nicht in Sicht.

Prognosen von EU-Kommission, Weltbank und der Polnischen Nationalbank sehen das Wirtschaftswachstums Polen bis 2018 bei 3,5 bis 4 Prozent. Einen großen Anteil daran hat die polnische Industrie. Offizielle Statistiken beziffern den Anstieg der Wirtschaftsleistungen der polnischen Industrie im Jahr 2015 auf 5,4 Prozent. Damit liegt die Industrie noch vor dem ebenfalls starken Baugewerbe.

Laut Germany Trade & Invest führen Bruttoanlageinvestitionen und Mittel der EU zu besonders positiven Geschäftszahlen im Maschinen- und Anlagenbau. Der Import von Maschinen nach Polen ist 2015 allein um 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Der Verkauf von Maschinen zur Metallverarbeitung wuchs zuletzt zweistellig. Enorm stark ist die Nachfrage in der Energiewirtschaft. Hier erreichte die Importquote aufgrund anhaltender Investitionen in Stromerzeugung und Stromverteilung ein Plus von 16 Prozent.

In der jüngeren Vergangenheit hat Polen mehrfach gezeigt, dass es sich auch in unruhigen Zeiten nicht von seinem Erfolgsweg abbringen lässt. Spannungen in Osteuropa konnten der polnischen Wirtschaft ebenso wenig anhaben wie die Finanzkrise 2008. Diese überstand Polen fast ohne Schäden und bei soliden Wachstumsraten. Mit einem Bruttoinlandsprodukt von 475 Milliarden Dollar in 2015 rangiert Polen unter den größten Wirtschaftsnationen der Welt auf Platz 25.