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HANNOVER MESSE 2018, 23. - 27. April
Energy

Energy – dezentral, erneuerbar und effizient

Bereits heute stammt rund ein Drittel des in Deutschland verbrauchten Stroms aus erneuerbaren Energiequellen. Nach dem Willen der Bundesregierung soll dieser Anteil bis zum Jahr 2025 auf 40 bis 45 Prozent steigen.

20.04.2017

Hannover. Bereits heute stammt rund ein Drittel des in Deutschland verbrauchten Stroms aus erneuerbaren Energiequellen. Nach dem Willen der Bundesregierung soll dieser Anteil bis zum Jahr 2025 auf 40 bis 45 Prozent steigen. Experten sehen darin grundsätzlich kein Problem, allerdings muss die Energieversorgung auch dann zuverlässig klappen, wenn kein Wind weht und die Sonne nicht scheint. Es wird zwar grundsätzlich ausreichend Energie produziert, allerdings ist die Speicherung nach wie vor teuer. Auf der HANNOVER MESSE erfahren Fachbesucher, wie das Energiesystem der Zukunft gestaltet wird und mit welchen Technologien überschüssiger Strom demnächst kostengünstig gespeichert werden kann.

In der aktuellen Diskussion werden insbesondere Elektroautos als fahrende Stromspeicher gehandelt. Die Batterien der Fahrzeuge eröffnen ein enormes Potenzial als Stromspeicher und können bei der fluktuierenden Stromerzeugung aus Sonne und Wind eine entscheidende Rolle spielen. Zum Beispiel, wenn man überschüssige Energie aus erneuerbaren Energien nutzt, um einerseits Mobilität zu ermöglichen und andererseits den Schwankungen in der Energiegewinnung zu begegnen.

Das Unternehmen GP Joule verfolgt mit seinen kompakten, leistungsfähigen PEM-Elektrolyse-Stacks einen ähnlichen Ansatz. Dort wird der erzeugte Strom nicht direkt in Elektroautos gespeichert, sondern in Wasserstoff umgewandelt.

Das Proton-Exchange-Membrane-Verfahren kann Strom mit einem Wirkungsgrad von über 75 Prozent in Wasserstoff wandeln – der dann sowohl speicherbar als auch transportabel ist und für unterschiedlichste Anwendungen oder zur Rückverstromung zur Verfügung steht.

Zu diesem und weiteren Themen forscht das Projekt Power-to-X, bestehend aus deutschen Forschungseinrichtungen und Universitäten sowie weiteren Partnern. Als eines der Kopernikus-Projekte wird es über einen Zeitraum von zehn Jahren von der Bundesregierung gefördert und erforscht, welche Möglichkeiten es gibt, erzeugte Energie in andere Energieträger umzuwandeln, beispielsweise in gasförmige Substanzen (Power-to-Gas), flüssige Substanzen (Power-to-Liquid) oder Basischemikalien (Power-to-Chemicals).

Insbesondere Wasserstoff kann zur emissionsfreien Mobilität beitragen. Auf der HANNOVER MESSE zeigt beispielsweise die BMW Group , was hybride Fahrzeuge schon heute leisten können. Vor dem Hintergrund, dass circa 80 Prozent des Energieverbrauchs auf das Konto von Mobilität und Wärme gehen, ist eine Vernetzung der Protagonisten von entscheidender Bedeutung.

Die HANNOVER MESSE bringt mit ihrer Leitmesse Energy verschiedenste Akteure zusammen, sodass Synergien entstehen, die letztendlich die Energiewende vorantreiben. Foren wie beispielsweise auf der Integrated Energy Plaza oder das MobiliTec Forum bieten ein abwechslungsreiches Programm und zeigen, wie wichtig die Schnittstellen zwischen den einzelnen Sektoren sind.

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