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HANNOVER MESSE 2018, 23. - 27. April
Smart Supply

Mit Rückenwind, Oberflächentechnik und neuen Formaten

Was es auf der Industrial Supply im Rahmen der HANNOVER MESSE zu sehen gibt? – Ganz klar: innovative Zulieferlösungen. Diese beiden Worte sind der kleinste gemeinsame Nenner, das trifft auf alle der rund 1 600 Aussteller in den Hallen 4, 5 und 6 zu.

29.08.2016

Hannover. Was es auf der Industrial Supply im Rahmen der HANNOVER MESSE zu sehen gibt? – Ganz klar: innovative Zulieferlösungen. Diese beiden Worte sind der kleinste gemeinsame Nenner, das trifft auf alle der rund 1 600 Aussteller in den Hallen 4, 5 und 6 zu. Doch dahinter stecken auch sehr unterschiedliche Branchen, Verfahren und Materialien. Ob Leichtbau, Guss, Massivumformung, Fügetechnik, Gummi, Keramik, CFK oder ab dem kommenden Jahr auch Oberflächentechnik – eben diese Vielfalt konkurrierender und einander ergänzender Materialien und Verfahren macht die Industrial Supply aus. Dieses Profil stärkt die internationale Leitmesse auch 2017. Außerdem kommen neben der SurfaceTechnology Area weitere neue Formate hinzu, die eine Teilnahme an der internationalen Leitmesse für innovative Zulieferlösungen, Leichtbau und Oberflächentechnik noch attraktiver gestalten – für Aussteller wie Besucher.

Einen Beleg für den Erfolg der Industrial Supply im Rahmen der HANNOVER MESSE liefert die Besucheranalyse von 2016. Mit rund 92 000 Besuchern ist die Zahl im Vergleich zu den Vorjahren noch einmal um rund 25 Prozent angestiegen. Positiv hervorzuheben ist dabei auch der Anteil internationaler Fachbesucher von etwa 36 Prozent. Anwender ganz unterschiedlicher Branche profitieren auf der Industrial Supply vom Blick über den Tellerrand und finden die jeweils beste Lösung für ihre individuelle Anforderung. Besonders für das Trendthema Leichtbau ist die Industrial Supply die Anlaufstelle auf der HANNOVER MESSE. Da die übergroße Mehrheit der Zulieferer als Entwicklungspartner auf Augenhöhe besonders innovativ ist, spielt auch das Leitthema Industrie 4.0 für eine Vielzahl der Unternehmen auf der Industrial Supply mehr und mehr eine Rolle.

Industrie 4.0, Leichtbau und Innovationen

Ein Beispiel dafür ist die F. REYHER Nchfg. GmbH & Co. KG. "Das Thema Industrie 4.0 betrifft auch C-Teile-Händler. Kunden fordern, dass ihre eigenen Prozesse mit automatisierten Lösungen unterstützt werden", sagt Thomas Seidel, Leiter E-Business bei REYHER. "Mit unseren flexiblen Möglichkeiten in den Bereichen der elektronischen Kommunikation und der Integration von Kanban-Systemen verfügen wir hier bereits über ein breites Angebotsspektrum. Trends und Entwicklungen am Markt werden auch in den nächsten Jahren einen permanenten Einfluss auf unsere Prozesslandschaft haben. Dieser Herausforderung stellen wir uns gerne."

Ein zentrales Thema war auch 2016 der Leichtbau. "Zum Thema Leichtbau haben wir unterschiedliche Wege zur Gewichtsreduzierung gezeigt, die wir bereits in Serie einsetzen", sagt etwa Matthias Lesch, Marketingleiter der Pöppelmann Holding GmbH & Co. KG. "Das geht von der Materialauswahl – wie beispielsweise die Substitution von Metallteilen durch Kunststoff – über das MuCell-Verfahren – dem physikalischen Schäumen von Thermoplasten – bis hin zum Einsatz von Organoblechen. Auch das Rapid Tooling in Form von geprinteten Werkzeugeinsätzen aus unseren hauseigenen 3-D-Druckern, das in kürzester Zeit die Lieferung von Kunststoffteilen in Originalmaterial erlaubt, hat große Beachtung gefunden. Wir werden auch 2017 wieder auf der HANNOVER MESSE ausstellen."

Ebenfalls das Thema Leichtbau hat das CFK Valley in den Mittelpunkt gestellt. "Für uns ist die HANNOVER MESSE die Weltbühne der Innovation", sagt Dr. Gunnar Merz, Chief Executive Officer des CFK Valley. "Hier sind alle Länder vorhanden, und hier haben wir die besten Möglichkeiten, um auf relativ kurzen Wegen diese Kontakte zu knüpfen." Für Merz hat Leichtbau das Potenzial, in Deutschland zu einer Schlüsseltechnologie zu werden: "Überall, wo Dinge bewegt werden müssen – und dazu gehört auch die Elektromobilität in diesen Tagen verstärkt –, kann man das nur bewerkstelligen, wenn man leichter wird. Will man Leichtbau-Lösungen schaffen, bedeutet das: Leichtbau nicht nur allein als Technologie zu sehen. Es geht auch darum, Hybride einzusetzen und auszuprobieren, zu welchem Zweck was das Richtige ist."

Oberflächentechnik wird Teil der Industrial Supply

Eine der wichtigsten Neuerungen auf der Industrial Supply 2017 wird die SurfaceTechnology Area sein. Unter diesem Namen rückt die Oberflächentechnik als zusammenhängender Bereich in die Industrial Supply hinein und präsentiert in allen ungeraden Jahren im Rahmen der HANNOVER MESSE das gesamte Spektrum der Oberflächentechnik. Auf diese Weise profitieren Aussteller und Besucher des Themas Oberflächentechnik nun viel direkter von den zahlreichen Synergien, die zu Ausstellern wie Fachbesuchern der Industrial Supply bestehen. Nur ein Beispiel: Laut Schätzungen des Zentralverbands Oberflächentechnik (ZVO) sind mehr als 50 Prozent der Aussteller in den Industrial-Supply-Hallen Kunden der Unternehmen aus dem Bereich Galvanotechnik. Zudem wachsen die Wertschöpfungsketten noch enger zusammen. Sie reichen nun innerhalb einer Halle von der Vorbehandlung über Beschichtung und Nachbehandlung bis hin zum Endprodukt.

Zentrales Forum und Highlights-Tour

Für eine bessere Übersichtlichkeit sorgt von 2017 an die Zusammenfassung der bisherigen Foren zu einem zentralen Industrial Supply Forum. Das Expertenforum für innovative Zulieferlösungen und Leichtbau wird in Halle 5 aufgebaut und bietet an allen Tagen Vortragsprogramm sowie Dienstag, Mittwoch und Donnerstag zusätzlich Podiumsdiskussionen. Als Themen stehen bereits fest: Leichtmetalle und Leichtbaustrukturen, Massivumformung, Gießereitechnologien, Faserverbundwerkstoffe und polymere Werkstoffe, der BME-Einkäufertag, Oberflächentechnik, das Windkraft Zulieferer Forum, Multimaterialdesign, Kleb- und Fügetechnik sowie Jugend & Technik.

Eine Neuerung schließlich betrifft das Angebot einer geführten Tour durch die Industrial Supply. Diese heißt Highlights@Industrial Supply und dient als Alternative zum Angebot der Guided Tours. Ihre Aufgabe ist es, anhand ausgewählter Stände die Innovationskraft innerhalb der Zulieferindustrie zu demonstrieren und einen Mehrwert für Aussteller wie Besucher zu bieten.

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