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HANNOVER MESSE 2018, 23. - 27. April
Industrial Supply

Niederlande innovativ

Niederländische Startups, Fachhändler, Technologiepartner, Systemintegratoren sowie Hard- und Softwareanbieter präsentieren technisch fortschrittliche und pragmatische Lösungen auf der HANNOVER MESSE 2017 in Halle 4.

09.03.2017

Hannover. Niederländische Startups, Fachhändler, Technologiepartner, Systemintegratoren sowie Hard- und Softwareanbieter präsentieren technisch fortschrittliche und pragmatische Lösungen auf der HANNOVER MESSE 2017 in Halle 4. Mit Showcases innovativer Kooperationsprojekte zeigen sie, was "Integrated Industry - Creating Value" für sie bedeutet. Sie zeigen Beispiele für Innovationen, Kreativität, Flexibilität und Kooperation in der Wertschöpfungskette. Der Gemeinschaftsstand gehört zu den größten holländischen Beteiligungen auf der HANNOVER MESSE 2017.

Ergänzt wird der Auftritt durch die niederländischen Startups am Innovationsplatz "Holland Innovative". Auf das Brückenschlagen zwischen Startups und Konzernen - darauf hat sich Holland Innovative mit Hauptsitz im niederländischen Eindhoven spezialisiert. Die Hightechexperten führen einerseits Optimierungs- und Entwicklungsprojekte für Großunternehmen durch, unterstützen andererseits mit ihrer Erfahrung vielversprechende Startups. Auf der HANNOVER MESSE bieten sie rund 20 innovativen Firmengründern eine Bühne. Die Bandbreite reicht von autonom beweglichen Robotern über simulierte Herzoperationen bis zu kreativen Lichtkonzepten.

Ein Überblick über die Unternehmen am niederländischen Gemeinschaftsstand sowie bei Holland Innovative :

AVEK Haarlem: Individuelle Produkte und hochgradige Automatisierung
Weniger Papier = mehr Produktion

Individuelle Produkte, kombiniert mit einer hochgradigen Automatisierung in der Fertigung: So lautet die Erfolgsformel des Unternehmens AVEK aus dem niederländischen Haarlem. "Wir fertigen kundenspezifische Federn und versuchen deshalb immer, direkt beim Engineering der betreffenden Produkte einbezogen zu werden", erklärt Geschäftsführer Dennis Abels. Diese frühzeitige Einbindung sei eine Grundlage der Unternehmensstrategie. Die vollautomatisierte Produktion wiederum ermöglicht ein Preisniveau, das sogar Kunden aus China zu regelmäßigen Auftraggebern macht.

Vom Schiebedach bis zum Satelliten: AVEK Haarlem fertigt Produkte aus Draht und Bandstahl für die unterschiedlichsten Anwendungen. "Wir produzieren beispielsweise Federn, die für Schiebedächer bei BMW, Porsche und Volkswagen verwendet werden", berichtet Abels. Eine besonders lange Feder hat das Unternehmen für Gardinen in einer Autokabine entwickelt. Ein Produkt, das inzwischen den Markt erobert. <weiterlesen>

Brainport Industries: Aus Zulieferern werden Entwicklungspartner
Integriertes Zuliefernetzwerk für den OEM-Erfolg

Gemeinsam stärker: Brainport Industries mit Sitz im niederländischen Eindhoven ist ein Hightech-Netzwerk der Zulieferindustrie - mit knapp 95 angeschlossenen Unternehmen aus den gesamten Niederlanden. "Zusammen repräsentieren wir 9 000 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz von zwei Milliarden Euro", berichtet Geschäftsführer John Blankendaal. Im Rahmen dieser Gemeinschaft haben sich die Zulieferer zu Entwicklungspartnern der großen OEMs gemausert. Im Niederlande-Pavillon präsentiert Brainport Industries innovative Unternehmen aus der Zulieferindustrie.

"Früher bestand der Prozess in der Zulieferindustrie aus drei Schritten: Anfrage, Angebot, Ausführung. Die Rollen waren klar verteilt: Sie wünschen, wir fertigen. Dieses Modell aber hatte keine Zukunft mehr. Deshalb mussten wir einen deutlichen Mehrwert entwickeln. Unser Ansatz lautete, dass wir uns in der Fertigungskette weiter nach vorne schieben mussten, also schon bei der Produktentwicklung einbezogen werden. So kam der Slogan ‚Vom Zulieferer zum Entwicklungspartner‘ zustande", erläutert Blankendaal. <weiterlesen>

Brainport Industries Campus: Spezialisten der Zulieferindustrie an innovativem Standort vereint
Die Fabrik der Zukunft wird Realität

Die Zukunft nimmt Gestalt an: Auf dem Brainport Industries Campus im niederländischen Eindhoven versammeln sich die innovativsten und erfolgreichsten Unternehmen und Institute aus der Hightech-Zulieferindustrie in der Brainport Region unter einem Dach. "Mit den besten Mitteln und Köpfen realisieren wir hier gemeinsam eine Fabrik der Zukunft. Ein Magnet für Kunden, Talente und Innovationen", erklärt Erik Vermeulen, Innovations- und Business-Development Manager. "Der Boden ist bereitet, zum Jahresanfang 2018 wollen wir den Betrieb aufnehmen", ergänzt John Blankendaal, Geschäftsführer des Zuliefernetzwerks Brainport Industries. Am Niederlande-Pavillon auf der HANNOVER MESSE wird das Konzept des Brainport Industries Campus vorgestellt.

Führende Forschungseinrichtungen und renommierte Unternehmen werden auf dem Brainport Industries Campus zusammenarbeiten, um Ideen zu verwirklichen und Business Cases zu entwickeln. Die ersten Unternehmen ziehen bereits Ende 2017 auf den Campus um. Sie spiegeln die Hightech-Zuliefererkette wider und sind Spezialisten auf dem Gebiet von Produktion, Logistik und Technik. Aber auch Bildungsinstitute, Startups und mehrere produktionsunterstützende Firmen werden sich auf dem innovativen Campus ansiedeln. <weiterlesen>

CLT Metal Service liefert schneller, flexibel und fehlerfrei Rund- und Profilrohre
Die Supply Chain der Zukunft

Punktgenau die Bedürfnisse der Kunden erfüllen - das ermöglicht CLT Metal Service mit seinem vollautomatisierten Bearbeitungszentrum. Schneller, effizienter, flexibel und fehlerfrei liefert das Unternehmen auf Basis seines Konzepts "Smart Metal Shaping" maßgeschneiderte Rund- und Profilrohre für die Lebensmittelindustrie, die chemische Industrie und den Maschinenbau. Nun geht CLT Metal Service gemeinsam mit Kunden und Lieferanten den nächsten Schritt - zum Aufbau der Supply Chain der Zukunft. Aktuelle Referenzprojekte und die steigende Zahl an Stammkunden belegen, dass das Unternehmen auf Kurs ist.

Es hat sich herumgesprochen, dass CLT Metal Service im niederländischen Horst eines der modernsten Laserbearbeitungszentren Europas betreibt. Eine Investition, die den Kunden zugutekommt und für sie bares Geld bedeutet. "Die Durchlauf- und Lieferzeit wird zunehmend wichtiger", betont Vertriebsleiter Hans Kempen. Projekte sind heute in einem engen Zeitrahmen zu realisieren. Und genau dabei kann das Unternehmen seinen Kunden Zeit und Geld sparen. <weiterlesen>

Etchform: Maßgeschneiderte Lösungen für dünne metallische Präzisionsteile
Die Matrix für die optimalen Kosten

Mit Nischenverfahren und neutraler Beratung die Gesamtbetriebskosten senken: Darauf hat sich das Unternehmen Etchform aus dem niederländischen Hilversum spezialisiert. "Unsere Kernverfahren sind das Ätzen und die Galvanoformung von Präzisionsteilen aus Metall, speziell für Hightech-Anwendungen", erklärt Geschäftsführer Johan van der Kraan. Etchform berät seine Kunden dabei unabhängig vom Verfahren. Eine wichtige Rolle spielt eine Technologiematrix. Darüber hinaus bietet das Unternehmen Lösungen für den gesamten Lebenszyklus der Produkte - vom Prototyp über die Serienfertigung bis zum Ersatzteilbedarf. Die Bandbreite reicht von einfachen Abschirmplatten bis zu komplizierte Anwendungen für europäische Satelliten. Neutrale Beratung: Was heißt das genau? "Viele Anbieter wollen nur ihr eigenes Verfahren verkaufen. Wir gehen anders vor: Wir analysieren den Bedarf des Kunden und empfehlen auf Grundlage der Ergebnisse das passende Produktionsverfahren. Das kann auch bedeuten, dass wir unsere eigenen Prozesse nicht ins Spiel bringen. Auf diese Weise ermöglichen wir es den Kunden, von Anfang an die Gesamtbetriebskosten im Blick zu halten", erläutert der Geschäftsführer.

Wie muss man sich die Beratung vorstellen? "Auf unserer Website gibt es eine Technologiematrix, mit deren Hilfe man einfach herausfinden kann, welches Verfahren geeignet ist. Laser-, Plasma- oder Wasserstrahlschneiden? Stanzen oder Ätzen? Oder Galvanoformung?" <weiterlesen>

Fieldlab "Flexible Manufacturing": Schnelle Wechsel zwischen großen und kleinen Serien
Stillstandzeiten minimieren

Losgröße 1 und individualisierte Massenproduktion - diese Trends stellen Fertigungsunternehmen und deren Zulieferer vor eine besondere Herausforderung: Sie müssen immer kleinere Serien produzieren, ohne die Kosten pro Exemplar zu steigern. Dort setzt das niederländische Fieldlab "Flexible Manufacturing" an. "Eine Lösung liegt in der weitergehenden Integration von Robotern und intelligenter Sensorik in die Produktionsabläufe. Die Fertigung muss möglichst komplett automatisiert ablaufen, um Stillstandzeiten durch Umrüstungen zu minimieren. Nur so lassen sich die Anforderungen des Marktes noch erfüllen", berichtet John Blankendaal, Geschäftsführer des Zulieferernetzwerks Brainport Industries aus den Niederlanden. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeiten Forscher, Unternehmen und Organisationen in dem Fieldlab zusammen.

Der Name ist Programm: Das Forschungsteam des Fieldlabs "Flexible Manufacturing" will Lösungen entwickeln, mit denen kleine wie große Serien gleichermaßen effizient und automatisiert produziert werden können - das Ziel ist die maximale Flexibilität in der Fertigung. "Wir haben festgestellt, dass es einen wachsenden Bedarf an kleinen Produktionsmengen gibt. Das liegt an der zunehmenden Individualisierung. Das heißt, von einzelnen Maschinen und Konsumgütern gibt es immer mehr Variationen. Daher haben wir dieses Fieldlab gegründet, mit dem wir der Industrie helfen möchten, in ihrer Produktion flexibler zu werden", erklärt Henk Kiela, Professor für Angewandte Mechatronik an der Fontys Hochschule in Eindhoven. <weiterlesen>

Niederländisches Fieldlab "Smart Connected Supplier Network"
Eine Sprache für alle Daten

Bestellungen, Pläne, technische Zeichnungen und Rechnungen: Im Tagesgeschäft der Zulieferindustrie sammeln sich zahllose Daten, die zwischen verschiedenen Parteien ausgetauscht werden müssen. Doch aufgrund vieler unterschiedlicher Datenverarbeitungssysteme treten häufig Probleme auf: Inkompatibilität, Zeitverlust und Fehleranfälligkeit. Um diese Probleme zu lösen, wurde das Fieldlab "Smart Connected Supplier Network" bei der HANNOVER MESSE 2016 erstmals offiziell vorgestellt. Nun, ein Jahr später, ist es seinem Ziel, einen gemeinsamen Nenner aller Systeme zu finden, schon ein Stück nähergekommen. "Wir unterstützen die Entwicklung einer gemeinsamen Sprache", betont John Blankendaal, Geschäftsführer des niederländischen Zulieferernetzwerks Brainport Industries.

"Wir arbeiten bei Brainport Industries mit vielen Zulieferern zusammen, die verschiedene Systeme nutzen, sodass die Daten oft manuell eingegeben werden müssen. Das hat viele Nachteile", so Projektleiter Peter Laloli. "Wir müssen daher dafür sorgen, dass die Daten interoperabel sind, sodass verschiedene Systeme sie gleichermaßen interpretieren können." Das reduziere den Aufwand der Unternehmen und trage dadurch zur Verringerung der Kosten bei - und stärke somit die Wettbewerbsfähigkeit. <weiterlesen>

Helmink Hoontechniek: Hohe Flexibilität ermöglicht die Annahme der unterschiedlichsten Aufträge
"Nein" - das unbekannte Wort

Breite Aufstellung in schmaler Nische: So lautet das Erfolgsgeheimnis des Bearbeitungsspezialisten Helmink Hoontechniek aus dem niederländischen Hardinkxveld-Giessendam. "Wir sind ausschließlich als Lohnunternehmen im Honen tätig, dafür aber in der ganzen Bandbreite", erklärt Geschäftsführer Michel Helmink. Das Portfolio umfasst die unterschiedlichsten Branchen, Produkte, Werkstoffe und Abmessungen. Die Strategie geht auf: Alle kundenspezifischen Anforderungen konnten bisher erfüllt werden. "Nein" ist für Helmink-Kunden ein unbekanntes Wort.

Das Honen ist ein Feinbearbeitungsverfahren, das für die unterschiedlichsten Produkte angewendet wird. Entsprechend vielfältig ist die Palette der Aufträge: Ob große Rohre für die Öl- und Gasindustrie, Zylinder für den Schiffbau oder kleine hydraulische und feinmechanische Systeme für den Maschinenbau - bei Helmink Hoontechniek wird bearbeitet, was der Kunde liefert. "Wenn wir einen Auftrag nicht mit den vorhandenen Mitteln ausführen können, entwickeln wir kurzfristig eine Lösung", betont der Geschäftsführer. Bisher habe er noch nie eine Anfrage ablehnen müssen. Und das soll auch so bleiben, verdeutlicht er den Anspruch des Unternehmens. <weiterlesen>

Jeveka: Spezialist für Befestigungselemente und Werkzeuge
Die Rolle des Kunden in der Industrie 4.0

Alles über die Kunden wissen: Der Großhändler Jeveka aus dem niederländischen Almere ist auf hochwertige Befestigungselemente und Werkzeuge spezialisiert. "Neben den internen Prozessen investieren wir viel in die Kundenbeziehungen", betont Geschäftsführerin Stephanie Veltkamp. So will das Unternehmen bei den Herausforderungen der Kunden von Anfang an mitdenken und Lösungen entwickeln. Diese Kundenorientierung will Jeveka auf der HANNOVER MESSE in den Mittelpunkt stellen - neben seinem hochwertigen Produktportfolio.

Nah am Kunden - was heißt das für Jeveka konkret? "Das klingt auf den ersten Blick selbstverständlich. Doch für uns hat das eine strategische Dimension. Wir wollen unsere Kunden genau kennen, wollen wissen, was sie künftig benötigen, wie sie ticken und wo sie Unterstützung brauchen", erklärt die Geschäftsführerin. In der schnelllebigen Gegenwart unterscheide sich das Unternehmen damit wieder vom Wettbewerb. "Industrie 4.0, Digitalisierung, Automatisierung, Time-to-Market - bei diesen ganzen Schlagwörtern kann man meinen, dass der Kunde keine Rolle mehr spielt." Hier will Jeveka gegensteuern. "Unsere eigenen Prozesse haben wir im Griff; sie tragen dazu bei, dass wir die Kunden unterstützen und bestmöglich beliefern. Entscheidend ist aber, dass wir alles über sie wissen." <weiterlesen>

Softwareport: Revolution im Maschinenbau dank Software-Gesamtkonzept
Entwicklungszeit halbieren

Eine Revolution im Maschinenbau: Das verspricht Softwareport, eine Kooperation von drei niederländischen Software-Spezialisten. "Wir verknüpfen drei verschiedene Welten miteinander: High Level Control, Embebbed Software und Virtual Prototyping/Simulation - das ist unsere Antwort auf Industrie 4.0", erklärt Jeroen de Bruijn, Geschäftsführer des Partners Festa Solutions. Das heißt konkret: Softwareport begleitet Unternehmen von der Entwicklung einer Maschine über deren Steuerung bis zur Integration in den gesamten Betriebsablauf - alles auf Grundlage intelligenter Datennutzung. Auf diese Weise könne die Entwicklungszeit für Maschinen halbiert werden, sind die Software-Spezialisten überzeugt.

"Es gibt viele Software-Anbieter, die Standardlösungen entwickeln. Dafür ist man bei uns an der falschen Adresse. Unsere Kunden wollen etwas Besonderes bekommen, etwas, das andere nicht haben", verdeutlicht De Bruijn das Selbstverständnis von Softwareport. Was heißt das konkret? Im Zuge der Entwicklungen Richtung Industrie 4.0, so der Geschäftsführer, werde derzeit viel Embedded Software geschrieben. Dabei handele es sich um Programme, mit denen Maschinen angesteuert werden. <weiterlesen>

tbp electronics: Mit "Early Involvement" die Produktentwicklung beschleunigen
"Vordenken statt nacharbeiten"

Zeit ist Geld - das gilt besonders für die Entwicklung neuer Industrieprodukte. Wie aber kann die "Time-to-Market" verkürzt werden? Der niederländische Elektronikspezialist tbp electronics kennt die Antwort: "Die frühzeitige Einbindung von Zulieferern in die Designphase neuer Produkte ist entscheidend für deren schnelle Markteinführung", erklärt CEO Ton Plooy. Wenn schon in der Planungsphase beispielsweise die Elektrotechnik einbezogen werde, ließe sich auf Anhieb ein funktionstüchtiges Produkt entwickeln - gemäß dem Grundsatz "Right First Time". Die ersten deutschen Kunden sind von dem Vorgehen überzeugt.

Bisher, so Plooy, gingen Produktentwickler häufig nach dem Motto "Erst das Design, dann die Komponenten" vor. Im "Trial and Error"-Verfahren würden sie sich dem Endprodukt annähern. Dies jedoch erfordere den Bau mehrerer Prototypen und umfangreiche Tests, was zu hohen Kosten und Zeitverzögerung führe. "Unser Ausgangspunkt dagegen lautet: Besser vordenken, als nacharbeiten", sagt Plooy. Wenn ein neues Produkt auf Anhieb allen Anforderungen entspreche, spare dies Zeit und somit Geld. Außerdem sei man dem Wettbewerb den entscheidenden Schritt voraus. <weiterlesen>

VDL Enabling Technologies Group: Katalysator für Industrie 4.0
Die Kraft der Kooperation

Produktionsunternehmen, die vertrauensvoll mit Partnern kooperieren, gehört die Zukunft. Diese Überzeugung vertritt Emiel Harink, Business Manager der VDL Enabling Technologies Group B.V. (VDL ETG), aus dem niederländischen Eindhoven: "Mit der klassischen Lieferkette kommt man heute nicht mehr weit. Im Hinblick auf Industrie 4.0 geht es vor allem darum, den Kunden einen klaren Mehrwert zu bieten. Und der lässt sich nur durch eine weitgehende Integration professioneller Partner erreichen. Das ist der nächste Entwicklungsschritt der Industrie."

"Integrated Industries" lautet das Zauberwort: Was versteht VDL ETG darunter? "Produzierende Unternehmen müssen sich zunehmend auf die eigenen Stärken besinnen und die Nicht-Kerngeschäfte an zuverlässige Partnerunternehmen auslagern. Nur so können sie den Markt mit innovativen Lösungen überzeugen und Wachstum realisieren", beschreibt Harink. VDL ETG ist ein Tier-One-Contract-Manufacturing-Partner mit weltweiten Aktivitäten auf den Gebieten Entwicklung, Produktion und Supply Chain Management. Das Unternehmen verfügt über sieben Niederlassungen und 2 000 Mitarbeiter. VDL ETG hat umfassende Erfahrungen in folgenden Sektoren: Halbleiterindustrie, Dünnschicht-Beschichtungsanlagen für Fotovoltaik-Solarzellen, analytische Instrumente, medizinische Systeme, Luftfahrt & Verteidigung sowie Mechanisierungsprojekte. In Deutschland kann VDL ETG bereits eine Reihe erfolgreicher Kooperationen vorweisen. <weiterlesen>

Holland Innovative an der University of Twente in Enschede:
Hightech vom Campus für die Klinik

Die niederländische Region Twente, direkt an der Grenze zu Deutschland, bietet beste Voraussetzungen für kreative Köpfe. Einige Experten betrachten sie mittlerweile gar als "europäisches Silicon Valley". Vor allem dank der University of Twente, die als Brutstätte technologischer Innovationen internationales Renommee besitzt. Eine besondere Spezialität besteht darin, Ideen und neue wissenschaftliche Erkenntnisse in marktfähige Produkte und Dienstleistungen zu übertragen. Die bunte Startup-Szene mit mehr als 800 Unternehmen im angrenzenden "Kennispark" dokumentiert die Erfolge in diesem Bereich.

Lisette van Steinvoren-Stamsnijder, als Projektmanagerin für Holland Innovative vor Ort, freut sich, dort mittendrin im Geschehen zu sein: "Besonders in den Bereichen Hightech und Medizintechnik existiert hier eine enorme Dynamik. Die Infrastruktur ist ausgezeichnet. Das MESA+NanoLab und das Experimental Centre for Technical Medicine (ECTM) sind nur zwei Beispiele dafür." Ein weiteres Beispiel stellt das Fraunhofer Project Center for Design and Production Engineering for Complex High-Tech Systems (FPC@UT). Es soll neue grenzüberschreitend Kompetenzen aus Forschung und Industrie bündeln, um Entwicklungen in Richtung "Industrie 4.0" zu beschleunigen. <weiterlesen>

Accerion: Präzise Positionierung für Roboter und Fahrzeuge ohne Infrastruktur
Wenn Roboter ihre eigenen Wege gehen …

Robotik und künstliche Intelligenz sind aus industriellen Prozessen längst nicht mehr wegzudenken. Doch war für Arbeitsroboter bislang immer eine spezielle Infrastruktur notwendig. Das niederländische Startup Accerion aus Venlo geht nun einen Schritt weiter: "Wir haben eine neue und einzigartige Methode entwickelt, um die Position für mobile Roboter und AGV (Automated Guided Vehicle) ohne externe Infrastruktur zu bestimmen. Mit unserem Jupiter-Sensor werden sie autonomer und flexibler denn je", erklärt Geschäftsführer Vincent Burg. In Hannover stellt Accerion seinen neuen Sensor für mobile Roboter vor.

Autonome Fahrzeuge gibt es schon seit über 30 Jahren; sie sind somit keine vollkommen neue Entwicklung des 21. Jahrhunderts. Auf Schienen oder anderen Infrastruktur-Systemen sind sie tagtäglich in der Industrie im Einsatz. Robotik wird in Zukunft jedoch jeden Bereich des Lebens berühren - und die Art, wie die Menschen arbeiten und leben, bestimmen. Völlig autonome Roboter sind laut Burg der Schlüssel zu dieser Vision. <weiterlesen>

CCGS: Drei Partner entwickeln komplett kontrollierte Wachstumssysteme
Auf dem Weg zur perfekten Cityfarm

Wie lässt sich die wachsende Weltbevölkerung zuverlässig mit Nahrungsmitteln versorgen? Eine Frage, die Forscher, Politiker und Unternehmer weltweit beschäftigt. Eine Antwort bietet Cityfarming: der Anbau von Lebensmitteln in Ballungszentren. Dafür werden beispielsweise leerstehende Fabrikhallen in moderne Gewächshäuser verwandelt, die Sonne durch LED-Beleuchtung ersetzt. Einen Schritt weiter geht die niederländische Kooperation CCGS: Sie präsentiert auf der HANNOVER MESSE ein komplett kontrolliertes Anbausystem, ein sogenanntes "Complete Controlled Growing System" (CCGS). "Wir wollen zeigen, dass es möglich ist, hochwertige Lebensmittel dort zu produzieren, wo sie benötigt werden", erklärt Initiator Peter Scheer von der Hochschule HAS aus dem niederländischen Den Bosch. Grundlage bildet die erfolgreiche Integration der Bereiche Anbau, Technik und Projektmanagement in einem ganzheitlichen Konzept.

Was ist das Besondere an dem System? "Eine große Stärke liegt darin, dass wir mit minimalem Mitteleinsatz ein maximales Pflanzenwachstum realisieren können. Das System erstreckt sich über mehrere Etagen. Dadurch können wir pro Quadratmeter mehr produzieren als mit herkömmlichen Anbaumethoden", erklärt Scheer. <weiterlesen>

Gorree in Vorm: Kundenspezifisch schleifen, Lasern und Langdrehen
Auf den tausendstel Millimeter genau

Aus vier mach eins: Als Herman Gorree 2006 das Startup "AA Total Parts" gründete, konnte er noch nicht ahnen, zu welch vielschichtigen Unternehmen es sich entwickelt. Denn neben AA Total Parts gehören auch die Firmen Vereijkens Gereedschap Slijperij, HDLasers und Laserjob zu seinem Portfolio, das unter dem Namen "Gorree in Vorm" operiert. Mit seinen Schwerpunkten, der Schleiferei, Lasertechnik und Langdrehen technischer Teile, hat der Unternehmer im niederländischen Venray eine Marktlücke erschlossen. Im vergangenen Jahr hat Gorree seine Firma einen weiteren Schritt in die Zukunft geführt.

Die unternehmenseigene Schleiferei fertigt vor allem Werkzeuge wie Bohrer oder Fräser aus Hartmetallen. Dazu hat Gorree in Vorm eine innovative Maschine entwickelt. "Sie ist in der Lage, bis auf den tausendstel Millimeter genau zu arbeiten, so etwas findet man selten. Für diese filigrane Arbeit nutzen wir Diamantschleifköpfe", zeigt sich Herman Gorree stolz. Ein weiterer Vorteil der Maschine ist, dass sie speziell auf Kundenwünsche eingehen und individuelle Werkzeuge produzieren kann. Die Unternehmenssparte bietet ihren Kunden zudem auch einen Service bei der Wartung und Instandhaltung der Produkte an. <weiterlesen>

HighTechXL: Rundum-Unterstützung für Startups im Bereich Hardware
"Der intelligenteste Quadratkilometer Europas"

Viele Startups stehen vor der gleichen Herausforderung: Wie schaffen sie den erfolgreichen Eintritt in den Markt - und wie können sie dort bestehen? HighTechXL in Eindhoven hat sich auf die Fahne geschrieben, Gründer von Hardware-Startups von der Idee über den Prototypen bis hin zum Scale-Up zu unterstützen. "Wir bringen die Gründer mit einer ausgezeichneten Community aus Unternehmern, Firmen und Investoren in Kontakt, damit sie schnell Fuß auf dem Markt fassen können", erläutert Gründer und Geschäftsführer Guus Frericks. Am Niederlande-Pavillon auf der HANNOVER MESSE stellt sich HighTechXL vor und zeigt, wie auch andere Startups ihre Unternehmensgründung schneller und erfolgreicher vollziehen können.

"HighTechXL ist der beste Ort in Europa, um Hightech-Unternehmen schneller wachsen zu lassen", ist sich Frericks sicher. Startups und Scale-ups können dort aus einem weltweiten Netzwerk von Experten und Investoren schöpfen. Neben einem sogenannten Accelorator-Elite-Programm für Startups, einem gemeinsamen Innovationsprogramm und einem Begleitungsprogramm für Scale-ups werden das ganze Jahr über viele Veranstaltungen und Workshops mit Bezug auf Hardware-Innovationen organisiert. Unabhängig, vor welcher Herausforderung sich die Gründer befinden, Unterstützung von Experten ist garantiert. <weiterlesen>

Workflow ++: Durch kontinuierliche Optimierung die Prozesse verbessern
Flexibel produzieren, Ertrag steigern

Optimale Prozesse entscheiden über Produkt, Ertrag und somit die Zukunft des Unternehmens. Grund genug, sich kontinuierlich mit Optimierungen, Anpassungen und neuen Chancen zu befassen. "Es lässt sich immer etwas verbessern", weiß Jeroen Konings, Gründer und Geschäftsführer von JEKO Tech aus dem niederländischen Ysselsteyn. Wie? Diese Frage beantwortet er mit dem Konzept Workflow++, das er auf der HANNOVER MESSE in mehreren Vorträgen vorstellt. Ein typisches Ergebnis ist der Roboter D-Bag LCD, der in Halle 4 zeigt, wie er 25 Kilogramm schwere Säcke hebt, öffnet und leert. <weiterlesen>

Vitaallicht: Biodynamische Beleuchtung aus der Lichtstadt Eindhoven
Lichtquelle = Lebensquelle

Der erste richtige Frühlingstag. Die Sonnenstrahlen kitzeln, und schon fühlen wir uns wie neu geboren. Keine Frage: Tageslicht hat einen großen Einfluss auf unsere Stimmung und Vitalität. Das niederländische Startup Vitaallicht holt die Kraft der Sonne ins Haus - mit einem biodynamischen Lichtkonzept in Form einer Stehlampe. "Tageslicht ist wie Sport: Es fördert die Gesundheit und steigert die Leistungsfähigkeit um 4,5 Prozent", weiß Gründer Maarten Voorhuis.

Die Vitaallicht-Objekte sehen aus wie elegante Designer-Lampen, doch beim Einschalten wird der Unterschied zu herkömmlicher Beleuchtung schnell deutlich. Als erstes mobiles, biodynamisches LED-Licht der Welt lässt es sich einfach per Plug & Play in bestehende Raumlösungen integrieren. Doch warum sollte man sich Tageslicht ins Haus holen, wo doch durch Fenster schon Licht nach innen gelangt? Voorhuis: "Selbst bei geöffnetem Fenster wird Tageslicht gefiltert, und die Lux-Zahl nimmt stark ab. Gleichzeitig befinden wir uns die meiste Zeit des Tages in Gebäuden. Durch den mangelnden Kontakt mit dem natürlichen Licht gerät unsere innere Uhr ins Wanken. Wir fühlen uns kraftlos, müde und niedergeschlagen." Hier setzt Vitaallicht an: Es deckt den natürlichen Bedarf an Tageslicht. <weiterlesen>

Plasmacure: Neue Behandlungsmethode für Fußwunden bei Diabetes
Wie lassen sich Amputationen vermeiden?

In Deutschland leiden über sechs Millionen Menschen an Diabetes. Viele von ihnen haben auch mit der Folgeerkrankung, dem sogenannten diabetischen Fuß, zu kämpfen. Schätzungsweise 50 000 Amputationen finden jährlich deutschlandweit statt. Um die hohe Zahl dieser schwerwiegenden Eingriffe zu reduzieren, hat das niederländische Startup Plasmacure aus Eindhoven eine neue patentierte Behandlungsmethode entwickelt. "Mithilfe eines Kaltplasma-Pads richten wir uns auf die frühe Behandlung und Heilung chronischer Fußwunden bei Diabetes", erklärt der Gründer und Geschäftsführer Bas Zeper. Am Niederlande-Pavillon auf der HANNOVER MESSE stellt Plasmacure die Behandlungsmethode vor und erhofft sich neue Netzwerk-Kontakte.

Das medizintechnische Unternehmen hat seinen Sitz auf dem High Tech Campus in Eindhoven im HighTechXL Plaza. Zeper: "Ich habe hier schon lange Zeit gearbeitet und kenne die Umgebung. Der Campus ist ein toller Nährboden für Startups." Innerhalb kurzer Zeit hat Plasmacure es mit einem Team aus Unternehmern und Experten geschafft, das Kaltplasma-Pad zu entwickeln. Mithilfe gegenseitiger Inspiration und geteiltem Wissen arbeiten sie stetig an dem neuen Produkt. <weiterlesen>

SeMiLLa Sanitation Hubs entwickelt Sanitäreinheit, die auch Abfallströme in Trinkwasser umwandelt
Ein Projekt, das Leben rettet

Weltweit verfügen mehr als 1,1 Milliarden Menschen nicht über sauberes Trinkwasser und 2,4 Millionen Menschen haben keinen Zugang zu adäquaten Sanitäreinrichtungen. Als Folge des Trinkwasserproblems stirbt alle 20 Sekunden ein Kind - und durch den Mangel an Sanitäreinrichtungen sterben täglich beinahe Tausend Kinder an den Folgen von Diarrhoe. Zeit, endlich zu handeln. Mit einer neuen Sanitäreinheit möchte "SeMiLLa Sanitation Hubs" zur Lösung des Problems beitragen: Sie wandelt Urin, Grau- und Schwarzwasser mittels biologischer Behandlung und Filterungen in die Endprodukte sauberes Wasser, Nährstoffe und Biogas um. Das niederländische Startup präsentiert seine Idee auf der HANNOVER MESSE.

Die Kombination von sanitären Einrichtungen und sofortiger Umwandlung von Wasser und Nährstoffen gibt es in dieser Form nicht. SeMiLLa Sanitation, 2016 gegründet, bringt den Stein ins Rollen. "Wir wollen Menschen weltweit die Nutzung von sanitären Einrichtungen ermöglichen", betont Peter Scheer von der Hochschule HAS aus dem niederländischen Den Bosch. Das System arbeitet autark und garantiert außerdem sauberes Trinkwasser. Eine einmalige Idee! <weiterlesen>

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