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HANNOVER MESSE 2018, 23. - 27. April
Neuheiten auf der HANNOVER MESSE 2016

Themenservice aktuell - Folge 10

Roboter programmieren geht jetzt ganz leicht.
Auf der HANNOVER MESSE 2016 wird die mehrfach ausgezeichnete Software ArtiMinds Robot Programming Suite (RPS) präsentiert. Sie hilft dabei, Roboter verschiedener Hersteller ganz einfach zu programmieren.

27.04.2016

Roboter programmieren geht jetzt ganz leicht
Auf der HANNOVER MESSE 2016 wird die mehrfach ausgezeichnete Software ArtiMinds Robot Programming Suite (RPS) präsentiert. Sie hilft dabei, Roboter verschiedener Hersteller ganz einfach zu programmieren.

Die Programmierung ist intuitiv und erfolgt ohne Expertenwissen oder Zeilencodes. Roboter-Aufgaben können on- und offline durch Drag & Drop der elementaren Bewegungsarten mit den RPS-Assistenten programmiert werden. Die erzeugten Programme sind flexibel wiederverwendbar. So erlaubt das optionale Kraftmodul eine kostengünstige Automatisierung auch bei Prozessunsicherheiten. Beispiele für programmierte kraftgesteuerte Roboterbewegungen sind Peg-in-Loch, in Kontakt, Ausrichtung, Zentrierung oder sicheres Greifen beziehungsweise Loslassen.

Zur Bewegungsplanung und optionalen Bewegungsoptimierung können per CAD-Visualisierung 3-D-Modelle verwendet werden. Laut Hersteller funktioniert diese Roboterprogrammierung bis zu 100-mal schneller als mit herkömmlichen Programmen. Erstmalig gezeigt wird die Umsetzung bei einer Montageaufgabe aus dem Bereich Elektronik.

ArtiMinds Robotics GmbH
Emmy-Noether-Straße 11
D-76131 Karlsruhe
Tel.: +49 721 96694 781
www.artiminds.com

Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2016:
Simon Fischer
Halle 3, Stand B30
E-Mail: sales@artiminds.com

Mehr Strom durch intelligente Rotorblätter
Rotorblätter sind aufgrund der ungleichmäßigen Windverteilung in Bodennähe und im oberen Teil der Anlage einer stark schwankenden Windlast ausgesetzt. Die Folge sind hohe Belastungen für das Material des Rotorblattes. Wie sie Rotorblättern das Leben künftig erleichtern wollen, zeigen jetzt Forscher des Deutschen Zentrums für Luft-Raumfahrt (DLR) auf der HANNOVER MESSE 2016.

Das DLR arbeitet an Rotorblättern, die ihre Geometrie an die lokalen Windeinwirkungen anpassen können. Möglich wird dies zum Beispiel durch bewegliche Klappen, mit denen die Hinterkanten eines Rotorblattes verändert werden können. DLR-Windenergieforscher zeigen auf dem Stand, wie diese und weitere Innovation für Windenergieanlagen aussehen. Zudem stellt das DLR die kommerzielle Software EWITAC vor, mit der das Gesamtsystem einer Windkraftanlage optimiert werden kann. Das Programm bringt von der Rotoraerodynamik bis hin zur Leistungselektronik für die Stromeinspeisung alle relevanten Fachbereiche zusammen und ermöglicht eine Gesamtsimulation von Windkraftanlagen.

Deutsches Zentrum für Luft-Raumfahrt e. V. (DLR)
Linder Höhe
D-51147 Köln
Tel.: +49 2203 601 0
Fax: +49 2203 607310
www.dlr.de

Ansprechpartnerin auf der HANNOVER MESSE 2016:
Dorothee Bürkle
Halle 27, Stand K31
Mobil: +49 172 3854640
E-Mail: Dorothee.Buerkle@dlr.de

Batteriebetriebener Ultraschall-Füllstandsmesser für Flüssig- und Feststoffe

SonalogGSM ist ein batteriebetriebener Ultraschall-Füllstands- und -Pegelmesser mit automatischem E-Mail-Alarm sowie einer Datenauswertung in der Cloud und per App. Das auf der HANNOVER MESSE 2016 präsentierte Gerät liefert eine kontinuierliche Pegelmessung in Tanks sowie Silos und ist individuell sowohl für Flüssigkeiten als auch für Feststoffe einsetzbar. Die Messwerte werden dabei per GSM (Global System for Mobile Communications) in Echtzeit an ein Webportal und eine App gesendet. Sollte die Messgröße einen kritischen Wert erreichen, kann dies automatisch per E-Mail mitgeteilt werden. Der Pegelmesser kann wahlweise mit einem Ultraschallsensor (Messbereich bis zehn Meter) oder einem Lasersensor (Messbereich bis 40 Meter) betrieben werden.

Einsatzbereiche sind beispielsweise Füllstandsmessungen in (Ab-)Wasser- und Fäkalientanks, Pegelmessungen in Gruben und Brunnen sowie in Heizungstanks, Schüttgut-Überwachung in Containern und Silos, Füllstandserfassung in Industrieanlagen sowie die Erfassung der Umgebungstemperatur von -40 bis +65 Grad Celsius.

Da das System batteriebetrieben läuft, ist es überall einsetzbar, auch ohne Netzspannung. Die Batterie hält laut Hersteller mehr als ein Jahr. Das Gerät ist mit 120 mal 90 mal 50 Millimetern und einem Gewicht von 380 Gramm ein Leichtgewicht. Messperioden sind programmierbar, der Flash-Speicher reicht mit seinen 32 Kilobyte für rund 1 000 Programmierungen.

ESYS Gesellschaft für Elektronische Systemtechnik Hard- und Software mbH
Schwedter Straße 34A
D-10435 Berlin
Tel.: +49 30 4432940
www.esys.eu

Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2016:
Mike Schliekau
Halle 2, Stand B33
E-Mail: vertrieb@esys.de

Start-up meets Grown-up
Unter diesem Motto stellt OSRAM gemeinsam mit Bär-Drones auf der HANNOVER MESSE 2016 Anwendungen vor, die den Einsatz von Drohnen bei Filmaufnahmen oder für die Überwachung weitläufiger Gebiete ermöglichen. Hintergrund: Das Start-up Bär-Drones baut individuelle Drohnen, die bei Film- und Fotoaufnahmen oder zur Überwachung beziehungsweise Begutachtung von Gebäuden eingesetzt werden. Erforderlich für solche Einsätze der Flugobjekte sind starke Lichtquellen mit geringem Gewicht. Zusammen mit dem Grown-up Osram entstanden mit den Split-Star-Multichip-Modulen (S32) und Zelion H-LED-Modulen die richtigen Hochleistungslichtquellen für den Einsatz in diesen unbemannten Luftfahrzeugen.

Das Multichip-LED-Modul zeichnet sich durch eine große Anzahl an LEDs aus, die eine Leuchtdichte von 140 cd/mm2 haben und damit eine Leuchtkraft von bis zu 15 000 Lumen gewährleisten. Die LED-Module erzeugen ein stark fokussiertes Licht aufgrund der elektrischen Leistung von 300 W. Die Module sind außerdem Platz sparend und leicht.

OSRAM GmbH
Nonnendammallee 44
D-13629 Berlin
Tel.: +49 30 3386 2072
Fax: +49 30 3386 2124
www.osram.com

Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2016:
Dr. Josef Kröll
Halle 7, Stand C34, Partner bei Berlin Partner
E-Mail: contact@osram.com

Hier sieht der Chef einfach alles: Automationskontrolle per Handy und Web
Der Markterfolg von Smart Devices stellt auch neue Anforderungen an die Mensch-Maschine-Schnittstelle (Human Machine Interface - HMI). Gerade im Maschinen- und Anlagenbau ist die unmittelbare Kommunikation zwischen Mensch und Maschine geschäftsrelevant, denn hier werden Prozesse gesteuert und gegebenenfalls Probleme erkannt. Einer der Treiber dieser Entwicklung ist die amerikanische Firma Iconics, die ihre neuen HMI-Lösungen auf der HANNOVER MESSE 2016 vorstellt.

Iconics zeigt mit MobileHMI eine Technologie, mit der sich die Leistungsmerkmale der Automationssoftware GENESIS64 auf jedes Smartphone, Tablet oder andere webfähige Geräte bringen lassen. So erhalten die Nutzer Echtzeit-Visualisierungen über Energie-, Qualitäts- oder Produktionskennzahlen. Führungskräfte, Betreiber und Techniker haben damit die Möglichkeit, Daten und Anlagen überall zu überwachen. Probleme können so schneller erkannt und Fehler beseitigt werden. Mit einer übersichtlichen und intuitiven Handhabung erleichtert die Software-Lösung MobileHMI die Kontrolle von Gebäuden, Fertigungen oder industriellen Anwendungen.

Iconics, Inc.
100 Foxborough Blvd.
USA-Foxborough, MA 02035
Tel.: +1 508 5438600
Fax: +1 508 5438600
www.iconics.com

Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2016:
André Lange
Halle 7, Stand C40
Tel.: +49 2241 16 5080
E-Mail: a.lange@iconics.com

Materialbearbeitung im Mikrometerbereich: Sensoren zeigen Verformungen von 0,001 Prozent
Der Einsatz von Lasern hat sich in der industriellen Fertigung längst etabliert - beispielsweise beim Schneiden, Schweißen, Bohren oder Löten. Das Laser Zentrum Hannover, ein gemeinnütziges Forschungsinstitut, forscht jetzt an einer neuen Anwendung der Lasermaterialbearbeitung: Dabei geht es um ein Verfahren im Mikrometer- und Nanometerbereich, beispielsweise für die Herstellung integrierter Sensoren mittels Laserstrukturierungsprozess. Diese Sensoren lassen selbst kleinste Verformungen von nur 0,001 Prozent in schwer formbaren Teilen von Werkzeugmaschinen sichtbar werden. Wie das funktioniert, demonstrieren die Forscher auf der HANNOVER MESSE 2016.

Mit dem Einsatz von Ultrakurzpulslasern ist die Bearbeitung der Materialien besonders schädigungsarm. So entstehen die laserstrukturierten Sensoren, die selbst in schwer zugänglichen und komplexen Strukturen angebracht werden können. Dort überwachen sie beispielsweise den Zustand einer Werkzeugmaschine im laufenden Betrieb und messen Prozesskräfte und Schwingungen. Diese Informationen erleichtern dem Betreiber die Überwachung und Prozessoptimierung der Maschine.

Das neue Verfahren setzt die Beschichtung mit einer Isolations- und einer Sensorschicht voraus. Anschließend schreibt ein Ultrakurzpulslaser die Sensorstrukturen mit Auflösungen von zehn bis 100 Mikrometern direkt auf das Bauteil. Ein Laserscanner sorgt dabei für einen sehr schnellen Strukturierungsprozess.

Laser Zentrum Hannover e.V.
Hollerithallee 8
D-30419 Hannover
Tel.: +49 511 2788156
Fax: +49 511 278100
www.lzh.de

Ansprechpartnerin auf der HANNOVER MESSE 2016:
Pamela Klages
Halle 2, Stand A08
E-Mail: p.klages@lzh.de

Futuristisches Elektromotorrad
Das GAUSS Elektro-Supersportmotorrad auf dem Stand der Hochschule Darmstadt auf der HANNOVER MESSE 2016 fällt wegen seiner futuristischen Optik bestimmt jedem auf, der hier vorbeikommt. Es lohnt sich aber auch ein genauerer Blick auf diesen Prototypen zur Entwicklung und Erprobung einer Energie-Rückgewinnungsanlage für den Rennsport.

Hintergrund: Aus einem interdisziplinären Forschungsprojekt entstand der Prototyp eines Elektro-Supersportmotorrads mit Energie-Rückgewinnungsanlage (Rekuperation) und einem innovativen Antriebsstrang. Bei Betätigung der elektrischen Bremse wird das Aggregat in den Generatorbetrieb geschaltet und die kinetische Energie als elektrische Energie zurückgewonnen. Somit lädt jeder Bremsvorgang den Akku wieder auf. Durch diese Technologie, die speziell für den Motorsport entwickelt und optimiert wurde, ist eine Reichweitensteigerung um über 20 Prozent erzielbar. Aber auch was das Design des Motorrades betrifft, ist das GAUSS etwas Besonderes. Für die Wärmeableitung wurde ein spezieller Ablufttrichter entwickelt, der die anströmende Luft für die Motorkühlung nutzbar macht und, ähnlich einem Auspuff, am Heck ausstößt. Die Leistungsdaten sprechen ebenfalls für sich. Die Transversalflussmaschine wird durch einen optimierten LiFePo-Zellenverbund mit 4,5 kWh versorgt. Das Aggregat wiegt zwölf Kilogramm und leistet 60 kW bei einem Drehmoment von 220 Nm. Das Motorrad wiegt 150 Kilogramm und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von über 200 km/h. Die Reichweite beträgt dabei derzeit etwa 120 Kilometer.

Hochschule Darmstadt
SFT Forschung und Transfer
Haardtring 100
D-64295 Darmstadt
Tel.: +49 6151 16 8015
Fax: +49 6151 16 8988
www.h-da.de

Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2016:
Jürgen Linneweber
Halle 2, Stand B25, Partner bei Hessen Trade & Invest
E-Mail: juergen.linneweber@h-da.de

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