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HANNOVER MESSE 2018, 23. - 27. April
Neuheiten auf der HANNOVER MESSE 2016

Themenservice aktuell - Folge 6

Beton mit Leuchteffekt.
Beton muss gar nicht grau und langweilig sein, sondern kann auch als strahlende Erscheinung daher kommen. Zumindest dann, wenn es sich um den Lichtfaserbeton handelt, der auf dem Stand der TU Berlin auf der HANNOVER MESSE 2016 erstrahlt.

25.04.2016

Beton mit Leuchteffekt
Beton muss gar nicht grau und langweilig sein, sondern kann auch als strahlende Erscheinung daher kommen. Zumindest dann, wenn es sich um den Lichtfaserbeton handelt, der auf dem Stand der TU Berlin auf der HANNOVER MESSE 2016 erstrahlt.

Bei dem Lichtfaserbeton handelt es sich um Betonfertigteile, die gezielt mit Lichtpunkten durchzogen sind. Diese leuchten aus dem Beton heraus, sind aber ausgeschaltet weder fühl- noch sichtbar. So können Linien, Schriften und Logos aufleuchten und wieder verschwinden. Die Farbe des Betons reicht von Weiß bis hin zu Anthrazittönen und ermöglicht effektvolle Gestaltungsmöglichkeiten. Beleuchtet wird mit einfachen LEDs. Die Betonfertigteile werden in den Bereichen Home und Living, Ladenbau, Hotellerie sowie im Sicherheitsbereich eingesetzt.

Technische Universität Berlin
Straße des 17. Juni 135
D-10623 Berlin
Tel.: +49 30 314 21934
Fax: +49 30 314 23222
www.siut.eu

Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2016:
Benjamin Westerheide
Halle 2, Stand B33, Partner bei TU Berlin ScienceMarketing
E-Mail: info@siut.eu

Ab in die vierte Dimension - mit intelligenten Werkstoffen und 3-D-Druck
Wasserrohre, die sich selbst entfalten oder - je nach Wasserdruck - ihren Durchmesser verändern, Roboter, die sich selbst zusammensetzen, Blüten, die sich bei Berührung mit Wasser selbst öffnen: Die Zukunft liegt im 4-D-Druck. Indem intelligente Werkstoffe mit 3-D-Druck kombiniert werden, entsteht eine neue Dimension. Mittels Ultraschall und 3-D-Druck entstehen sogar selbstheilende Materialien: Wird beispielsweise eine Kunststoffröhre beschädigt, treten flüssige Polymere aus und "heilen" das beschädigte Material.

Wie das alles genau funktioniert, vermittelt das 2. Additive Manufacturing Symposium auf der HANNOVER MESSE 2016. Neun hochkarätige Experten werden dazu am 28. April unter dem Motto: "Grenzen sprengen - 3-D-Druck im Maschinenbau" über die Zukunft und Praxis innovativer Additive-Manufacturing-Systeme referieren und mit dem Publikum darüber diskutieren. Veranstalter ist der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA).

2. Additive Manufacturing Symposium
"Grenzen sprengen - 3-D-Druck im Maschinenbau"
Datum: 28. April 2016, Uhrzeit: 14 bis 18 Uhr
Convention Center (CC), Saal Bonn

Innovatives Aufsatzelement verleiht Robotern das nötige Feingefühl
Automatisierung mit Robotern gerät bislang an ihre Grenzen, wenn es um kniffelige Aufgaben geht, die bisher in Handarbeit erledigt werden müssen. Nicht so beim Einsatz des neuen Aufsatzelements von FerRobotics, das jedem Roboterarm die notwendige "Feinfühligkeit" verleiht. Dabei muss die Roboterbewegung nicht vollständig vorprogrammiert werden, denn der Roboterarm bewegt sich aufgrund seiner Tastsinn-Informationen. Das Unternehmen aus Linz zeigt auf der HANNOVER MESSE 2016 die vielseitigen Anwendungen dieser kontaktsensitiven Automatisierung. Als Kleinroboter-Applikation hilft das Aufsatzelement beim Kleben, Drucken, Folieren, Einlegen, Montieren, Polieren, Reinigen, Laminieren oder beispielsweise beim Bügeln von Autositzen.

Für das dazu notwendige "Tastgefühl" des Roboterarms sorgt der aktive Kontaktflansch ACF - ein gefühlvolles mechatronisches Aktor- und Sensorelement mit hoher Prozesssicherheit. So können Unternehmen viele Tätigkeiten jetzt automatisieren, was bisher aufgrund ihrer hohen Anforderung an Flexibilität und Sensibilität nicht möglich war. Dank des Kontaktelements "fühlen" die Geräte, was sie tun, und passen ihre Performance intuitiv an - der Roboter wird berührungssensitiv. Die ACF-Robotiklösung kommt beispielsweise auch beim automatischen Schleifen der Rotorblätter von Windkraftanlagen zum Einsatz. Dabei folgt der Roboterarm dem Oberflächenverlauf schnell und exakt. Gleichzeitig hält der aktive Kontaktflansch die Prozesskräfte konstant. Oberflächentoleranzen von bis zu 100 Millimetern gleicht er interaktiv aus.

FerRobotics Compliant Robot Technology GmbH
Science Park 4, 4. Etage
Altenbergerstraße 69
A-4040 Linz (Österreich)
Tel.: +43 720 10810701
Fax: +43 720 10810710
www.ferrobotics.at

Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2016:
Dr. Ronald Naderer
Halle 17, Stand F02
Tel.: +43 660 5636982
E-Mail: ronald.naderer@ferrobotics.at

Was Sie schon immer über LTE wissen wollten …
Die LTE-Abdeckung unserer Mobilfunkanbieter macht jedes Jahr Fortschritte. Trotzdem haben viele Nutzer Empfangsprobleme oder ihre Datenrate ist nicht so schnell wie gedacht. Wie sie sich künftig bei solchen und ähnlichen Schwierigkeiten selbst helfen können, erfahren Besucher der HANNOVER MESSE 2016 auf dem Stand der ime mobile solutions GmbH.

In einem kostenlosen Onlinekurs können sich Interessierte die physikalischen Grundlagen des Mobilfunkstandards allgemein verständlich erklären lassen. Teilnehmer lernen 13 Tage täglich in kleinen Mini-Videolektionen von zirka fünf Minuten. Ideal für zwischendurch. Experten geben in dem LTE-Seminar außerdem wertvolle Tipps und verraten Tricks aus der Praxis, die bei Problemen schnell helfen können.

ime mobile solutions GmbH
Borsigstraße 7-9
D-93092 Barbing
Tel.: +49 9401 9333 -0
Fax: +49 9401 9333 -12
www.ime.de

Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2016:
Christian Dittrich
Halle 6, Stand E36
E-Mail: info@ime.de

Energiespeicherung für jeden Bereich
Solarenergie, elektrische Transportmittel oder Elektromobilität sind die Zukunft. Allerdings ist die Energiespeicherung mittels Batterien eine stetige Herausforderung. FORSEE POWER stellt auf der HANNOVER MESSE 2016 das Batteriemanagementsystem High Power LTO-System vor. Die modulare Architektur ermöglicht eine einfachere Integration der Batterien sowohl in Reihen- und Parallelkonfigurationen für unterschiedliche Bereiche wie beispielsweise für Elektro- und Hybridfahrzeuge im Stadtverkehr oder für Smart-Grid-Anwendungen.

FORSEE POWER ist gleich in mehreren Bereichen der Energiespeicherlösungen unterwegs. Beispielsweise auch in der Schifffahrt. Gilles Ramzeyer, Chef der Energiespeicherung, dazu: "Auch der Bootssektor - ob groß, ob klein - sowie die Marine stellen zunehmend einträgliche Segmente dar." Hauptsächlich geht es hierbei darum, die Hafenmanöver batteriebetrieben auszuführen und die Stromzufuhr an Bord am Ankerplatz zu gewährleisten, ohne die Motoren dabei ständig laufen zu lassen. Auch in anderen Bereichen wie zum Beispiel der Fahrradbranche ist FORSEE POWER aktiv und sehr erfolgreich. Als einer der führenden europäischen Batteriesystemintegratoren bietet er dort maßgeschneiderte Lösungen für eBikes an.

FORSEE POWER SAS
240 rue de la Motte - Bât B
F-77550 Moissy-Cramayel / Lieusaint
Tel.: +33 1 8551 3030
www.forseepower.fr

Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2016:
Andreas Gronarz
Halle 27, Stand E33
Tel.: +49 89 45639060
E-Mail: salescentraleurope@forseepower.com

Umweltfreundliche Gitarren
Woraus werden gute Gitarren hergestellt? Genau, aus Tropenholz. Das Problem dabei: Die hervorragend klingenden Tropenhölzer stehen leider auf der Artenschutzliste. Wie sich künftig die Saiteninstrumente auch ohne Raubbau am Regenwald herstellen lassen, verraten Forscher der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) auf der HANNOVER MESSE 2016.

Ziel der Wissenschaftler ist es, Gitarren aus thermisch modifiziertem Holz (TMT) herzustellen. TMT ist ein Holz, das auf mindestens 160 Grad Celsius bei Sauerstoffmangel erhitzt wurde. Dadurch verändert das Material seine technischen Eigenschaften. Um das neue Gitarrenholz zu finden, werden von den Wissenschaftlern mit einem Hitzebehandlungsprozess bei zirka 170 Grad Celsius die Eigenschaften verschiedener europäischer Hölzer verändert. Ihre Klangqualität wird anschließend mittels eines Impulshammers und Beschleunigungsaufnehmers untersucht.

Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (FH)
Schicklerstraße 5
D-16225 Eberswalde
Tel. +49 3334 6570
www.hnee.de

Ansprechpartnerin auf der HANNOVER MESSE 2016:
Ines Preuß
Halle 2, Stand B33, Partner bei TU Berlin ScienceMarketing
E-Mail: Ines.Preuss@hnee.de

Nicht brennbare Formteile
Sie sehen eigentlich nicht besonders spektakulär aus, die grauen Formteile, die RUCH NOVAPLAST auf der HANNOVER MESSE 2016 ausstellt. Trotzdem sollten Besucher sie nicht links liegen lassen. An den Formteilen ist nämlich nicht ihr Aussehen das Besondere, sondern SunForceTM - also der Stoff, aus dem sie sind.

SunForceTM ist der weltweit erste Partikelschaum, der die Brandschutzklassifizierung nach UL94 V-0 erreicht hat. Genauer gesagt testete das amerikanische Prüflabor Underwriters Laboratories (UL) SunForceTM gemäß der Brandschutznorm UL94 auf die Brennbarkeit von Kunststoffen für Teile in Geräten und Anwendungen und stellte fest: SunForceTM ist nicht brennbar, enthält keine kritischen Additive, Gefahrstoffe oder Brandhemmer und ist dennoch äußerst temperaturbeständig. Einsatzgebiet des neuen Partikelschaums könnten beispielsweise die Leistungselektronik oder die Luft- und Raumfahrt sein.

RUCH NOVAPLAST GmbH + Co. KG
Appenweierer Straße 54
D-77704 Oberkirch
Tel.: +49 7802 806 0
Fax: +49 7802 806 400
www.ruch.de

Ansprechpartnerin auf der HANNOVER MESSE 2016:
Melanie Köbele
Halle 4, Stand F12, Partner bei wvib
E-Mail: presse@ruch.de

Hartmetalle mit neuem Verfahren geknackt
Bei den Hartmetallen Wolfram, Molybdän oder Tantal ist die Bearbeitung durch mechanisches Umformen wie Stanzen, Prägen oder Pressen nicht möglich. Auch eine spanende Bearbeitung durch Bohren, Drehen und Fräsen funktioniert genauso wenig wie Lasererosionstechnik.

Auf der HANNOVER MESSE 2016 stellt das Karlsruher Institut für Technologie ein neues Verfahren vor, das jetzt auch die Bearbeitung dieser drei Metalle durch Elektrochemie ermöglicht. Dazu werden beispielsweise ein Werkstück aus Wolfram als Anode und ein leitfähiges Werkzeug zum Abtragen des Materials als Kathode geschaltet. Dazwischen befindet sich ein Elektrolyt (eine basische Lösung aus Natrium-, Kalium- oder Lithiumnitrat). Dann wird das Ganze unter Strom gesetzt, sodass dieser durch Werkstück, Elektrolyt und Werkzeug fließt und Teile des Werkstücks aus Hartmetall abgetragen werden können. Das neue Verfahren eignet sich für verschleißfeste Werkzeuge, Wärmetauscher oder Einspritzdüsen aus Hartmetall.

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Kaiserstraße 12
D-76131 Karlsruhe
Tel.: +49 721 608 0
Fax: +49 721 608 4290
www.kit-technology.de

Ansprechpartnerin auf der HANNOVER MESSE 2016:
Katharina Daub
Halle 2, Stand B16
E-Mail: katharina.daub@kit.edu

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