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HANNOVER MESSE 2018, 23. - 27. April
Neuheiten auf der HANNOVER MESSE 2016

Themenservice aktuell - Folge 9

Intelligenter Roboter Sawyer live in Action: beschicken, verpacken, prüfen
Fast 90 Prozent aller Produktionsaufgaben können noch nicht von herkömmlichen Robotern erledigt werden. Aber es geht auch anders.

27.04.2016

Intelligenter Roboter Sawyer live in Action: beschicken, verpacken, prüfen
Fast 90 Prozent aller Produktionsaufgaben können noch nicht von herkömmlichen Robotern erledigt werden. Aber es geht auch anders: Auf der HANNOVER MESSE 2016 stellt Rethink Robotics aus dem Messe-Partnerland USA den intelligenten Hochleistungsroboter Sawyer vor. Er wurde entwickelt, um den Bereich Automatisierung künftig noch interaktiver, sicherer und kostengünstiger zu gestalten.

Sawyer ist durch seine sieben Achsen und Gelenke extrem wendig und kann sich in der Praxis Veränderungen im Produktionsbereich extrem gut anpassen. Er wiegt 19 Kilogramm und besitzt eine Reichweite von 1 260 Millimetern. Damit kann er auch in Umgebungen mit wenig Platz sowie in für Menschen konzipierten Fertigungsinseln agieren. Mit seiner nachgiebigen Bewegungssteuerung tastet er sich gewissermaßen an Vorrichtungen oder Maschinen heran. Sawyer ist lernfähig und erreicht eine in der Robotikbranche bislang unbekannte Wiederholgenauigkeit von +/-0,1 Millimeter. Er kann bedenkenlos in der Nähe menschlicher „Kollegen“ eingesetzt werden. Auf der HANNOVER MESSE 2016 wird er eine Maschinenbeschickungs-, Verpackungs- sowie Prüfaufgabe durchführen.

Rethink Robotics, Inc.
27-43 Wormwood Street
USA – Boston, MA 02210
Tel.: +1 617 5002487
Fax: +1 617 8120448
www.rethinkrobotics.com

Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2016:
Jim Lawton
Halle 17, Stand D11
E-Mail: jlawton@rethinkrobotics.com

Matrixbefeuchter macht Operationen fast schmerzfrei
Die minimalinvasive Chirurgie ist eigentlich eine tolle Sache. Durch die kleinen Zugangsschnitte zur Einführung von Endoskopen und chirurgischen Instrumenten bei dieser so genannten Schlüsselloch-Chirurgie haben die Patienten eine kürzere Genesungszeit. Mit dem neuen Matrixbefeuchter, den die Hochschule Esslingen mit zur HANNOVER MESSE 2016 bringt, sollen bald auch postoperative Beschwerden nach solchen Eingriffen Geschichte sein.

Hintergrund: Zur Vergrößerung des Blickfeldes und Arbeitsbereiches wird die Körperhöhle bei der Schlüsselloch-Chirurgie oft mit Hilfe eines Insufflators mit Kohlenstoffdioxid-Gas geweitet. Das Problem dabei: Dadurch trocknet das Gewebe aus, was zu postoperativen Beschwerden führte. Durch eine Erwärmung und Befeuchtung des Kohlenstoffdioxids können Schmerzen und die Genesungszeit aber deutlich reduziert werden. Mit dem Matrixbefeuchter stellt die Hochschule nun ein System vor, welches das CO2-Gas nicht nur erwärmt, sondern auch gleichzeitig befeuchten kann.

Hochschule Esslingen
Campus Göppingen
Fakultät Mechatronik und Elektrotechnik
Kanalstraße 33
D-73728 Esslingen
Tel.: +49 711 397 49
Fax: +49 711 39731 00
www.hs-esslingen.de

Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2016:
Dipl.-Ing. Ralf Colin
Halle 2, Stand A18, Partner bei Baden-Württemberg International
E-Mail: Ralf.Colin@hs-esslingen.de

Mikro-Blockheizkraftwerke sparen bis zu 25 Prozent Energie
Ein hoher Wirkungsgrad bei der Erzeugung von Strom und Wärme ist eine entscheidende Größe bei der Reduzierung des Energieverbrauchs. Im Trend liegen daher Blockheizkraftwerke (BHKW), die mittels Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) bei der Stromerzeugung entstehende Wärme unmittelbar für die Heizung von Gebäuden nutzen. Effiziente KWK-Lösungen zeigt der slowenische Hersteller Indop auf der HANNOVER MESSE 2016.

Auf dem Messestand präsentiert Indop Mikro-BHKW, die aufgrund einer kompakten Bauweise nur wenig Platz benötigen, niedrige Abgasemissionen sowie eine hohe Energieeffizienz (A+++) besitzen. Laut Hersteller kann der Energieverbrauch damit um bis zu 25 Prozent gesenkt werden, da die Abwärme der Stromerzeugung direkt am Ort der Entstehung genutzt werden kann. Alternativ kann der Betreiber die Wärme auch in ein Nahwärmenetz einspeisen und sich diese vergüten lassen. Indop präsentiert Einheiten in den Leistungsklassen von sechs bis 20 Kilowatt, das gesamte Programm umfasst aber auch Anlagen bis zu zehn Megawatt, die wahlweise mit Biogas, Erdgas und Flüssiggas (LPG) betrieben werden können. Damit eignen sie sich für Privatanwender im Eigenheim ebenso wie für Objekte, in denen große Flächen beheizt werden müssen: Büro- und Geschäftsräume, Industriebetriebe, Krankenhäuser, Verwaltungsgebäude und Sportstätten.

Indop d.o.o.
Primorska Cesta 6a
SLO-3325 Sostanj (Slowenien)
Tel.: +386 3 8991805
Fax: +386 3 8997398
www.gorenje-indop.si

Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2016:
Matjaz Koradej
Halle 27, Stand J50
E-Mail: matjaz.koradej@gorenje.com

Weltweit schnellster Hersteller von Prototypen- und Produktionsteilen zu Gast auf der HANNOVER MESSE 2016
Die additive Fertigung eröffnet der Produktion von Bauteilen - insbesondere von Prototypen und Kleinserien - völlig neue Möglichkeiten. Bei diesem Verfahren wird auf der Basis digitaler 3-D-Konstruktionsdaten durch das Ablagern von Material schichtweise ein Bauteil aufgebaut. Dies ermöglicht einen "design driven manufacturing process", bei dem die Konstruktion die Fertigung bestimmt - und nicht umgekehrt. Die besonderen Möglichkeiten des auch als 3-D-Druck bezeichneten Verfahrens zeigt Proto Labs, der weltweit schnellste Hersteller von individuellen Prototypen- und Produktionsteilen in Kleinserien, auf der HANNOVER MESSE 2016.

Im Zentrum des Messeauftritts stehen die unterschiedlichen Möglichkeiten des industriellen 3-D-Drucks. Das US-amerikanische Unternehmen mit Niederlassungen in Großbritannien, Deutschland und Frankreich bietet Stereolithographie (SL) aus flüssigem Kunststoff, selektives Lasersintern (SLS) für technische Polyamid-Komponenten sowie direktes Metall-Lasersintern (DMLS) für dichte Metallteile. Alle Verfahren eignen sich zur schnellen Fertigung von Prototypen, für komplexe Designs und mehrteilige Baugruppen. Proto Labs erweiterte kürzlich die Auswahl an Werkstoffen um optisches Silikon. Es ist transparent wie Glas, aber leichter und unzerbrechlich - und daher unter anderem für die Automobilindustrie und Medizintechnik besonders interessant.

Proto Labs Ltd.
Halesfield 8, Telford
UK-Shropshire TF7 4QN (Großbritannien)
Tel.: +44 1952 683047
Fax: +44 1952 683048
www.protolabs.co.uk

Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2016:
Tobias Fischer
Halle 7, Stand B34
Mobil: +49 170 572 75 39
E-Mail: tobias.fischer@protolabs.de

Scharfe Wärmebilder
Besucher der HANNOVER MESSE 2016 können bei InfraTec die weltweit erste radiometrisch kalibrierbare Wärmebildkamera ImageIR® 10300 mit einem gekühlten Detektor mit 1 920 mal 1 536 IR-Pixeln entdecken. Sie liefert gestochen scharfe Wärmebilder, die schon fast wie Schwarz-Weiß-Fotos wirken.

Die geometrische Auflösung der ImageIR® 10300 von rund drei Mega-Pixeln bietet zudem einen merklichen Gewinn an Effizienz, etwa bei der Prüfung äußerst kleiner Strukturen auf großflächigen Messobjekten. Ein weiterer Vorteil der Neuentwicklung liegt in der hervorragenden Temperaturauflösung, die durch die Nutzung weit öffnender Aperturen entsteht. Damit eignet sich die Kamera für anspruchsvollste Mess- und Prüfaufgaben aus Industrie, Forschung und Entwicklung. Anwender aus diesem Bereich profitieren zudem von der Zehn-GigE-Schnittstelle. Über diese Verbindung gelangen Daten zehnmal schneller auf einen Rechner als per herkömmlicher GigE-Schnittstelle. Die Geschwindigkeit von zehn Gbit/s erlaubt deutlich höhere Bildfrequenzen während des Messens im Vollbildmodus. Die ImageIR® 10300 erreicht beispielsweise die Vollbildübertragung mit einer Bildrate von bis zu 100 Hz. Die dafür genutzte Verbindung ist dank moderner Lichtwellenleiter völlig unempfindlich gegenüber elektromagnetischen Störungen und kann über Entfernungen von mehreren Metern bis hin zu zehn Kilometern reichen.

InfraTec GmbH
Infrarotsensorik und Messtechnik
Gostritzer Straße 61-63
D-01217 Dresden
Tel.: +49 351 871 8620
Fax: +49 351 871 8727
www.infratec.de

Ansprechpartnerin auf der HANNOVER MESSE 2016:
Andrea Krauss
Halle 17, Stand E62
E-Mail: presse@infratec.de

MyCapp macht die Industrie 4.0 vertraulich
Beim Arbeiten im Home-Office in der Industrie 4.0 kann beispielsweise ein Maschinenbauer einem Prototypen den letzten Schliff verpassen, das Modell an den 3-D-Drucker in der Werkhalle senden und sich anschließend der Familie widmen. Stellt sich nur die Frage, wie der Kommunikationsweg zwischen Home-Office und 3-D-Drucker in der Werkhalle einbruchssicher werden soll. Die Antwort darauf und welche Rolle dabei die Neuentwicklung MyCapp spielt, erfahren Besucher der HANNOVER MESSE 2016 auf dem Stand der digitronic computersysteme GmbH.

Mit MyCapp stellt digitronic ein, laut eigenen Aussagen, einzigartiges Konzept zur Integration mobiler Endgeräte bei gleichzeitiger Sicherstellung der digitalen Vertraulichkeit in Industrie-4.0-Landschaften vor. MyCapp verlagert die Vertraulichkeit in eine logische, vom Gerät und Betriebssystem unabhängige Ebene. Maschinenbauer sollen Maschinenbauer bleiben, eine vertrauliche Umgebung nutzen und diese perspektivisch dennoch selbst anpassen können.

digitronic computersysteme GmbH
Oberfrohnaer Straße 62
D-09117 Chemnitz
Tel.: 0371 81539 – 0
Fax: 0371 81539 – 900
www.digitronic.net

Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2016:
Matthias Kirchhoff
Halle 3, Stand B06, Partner bei futureSAX
Mobil: +49176 18153901
E-Mail: mk@digitronic.net

Radarscanner verschafft Robotern rundum den Durchblick
Die Industrie 4.0 ist ohne die Interaktion zwischen Mensch und Maschine kaum denkbar. Immer mehr Industrieroboter werden darum ohne Schutzabsperrung betrieben. Dabei darf der Mensch natürlich zu keinem Zeitpunkt gefährdet sein. Darum überwachen Laserscanner den Gefahrenbereich und stoppen die Maschine, sobald ein Mensch diesen betritt. Doch unter wechselnden Lichtbedingungen erzielen die optischen Sensoren nicht immer zuverlässige Ergebnisse. Und wenn Rauch, Staub oder Nebel die Sicht behindern, funktionieren sie gar nicht. Forscher des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Festkörperphysik IAF präsentieren auf der HANNOVER MESSE 2016 mit einem kompakten modular aufgebauten 360-Grad-Radarscanner die Lösung dieses Problems.

Das Radar arbeitet mit Millimeterwellen, die von den beobachteten Objekten, also etwa von Personen, reflektiert werden. Sende- und Empfangssignal werden mit Hilfe numerischer Algorithmen verarbeitet und ausgewertet. Anhand der Berechnung lassen sich sowohl Entfernung und Position als auch die Geschwindigkeit der Objekte ermitteln. Setzt man mehrere Radare ein, lässt sich sogar die Lage im Raum bestimmen, und die Richtung, in der sie sich bewegen. Und weil das 360-Grad-Radar des IAF auch optisch nicht transparente Materialien durchstrahlt, erkennt es Mitarbeiter sogar dann, wenn sie sich etwa hinter Kisten, Pappwänden oder anderen Hindernissen befinden. Die Reichweite des Systems ist abhängig von der Anwendung und kann bis zu mehreren hundert Metern betragen. Der Scanner besitzt eine Ethernet-Schnittstelle und ist daher bestens für Industrie-4.0-Netzwerke geeignet.

Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF
Tullastraße 72
D-79108 Freiburg
Tel.: +49 761 5159 0
Fax: +49 761 5159 400
www.iaf.fraunhofer.de

Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2016:
Christian Zech
Halle 2, Stand C22, Partner bei Fraunhofer-Gesellschaft
E-Mail: christian.zech@iaf.fraunhofer.de

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