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HANNOVER MESSE 2019, 01. - 05. April
HANNOVER MESSE News

Trendspots zur HANNOVER MESSE 2018 - Folge 11

Wo Normteile an ihre Grenzen stoßen.
Aidro Hydraulics, norditalienischer Spezialist für hydraulische Systeme, präsentiert auf der HANNOVER MESSE auch in diesem Jahr wieder reale Anwendungen des Metall-3D-Drucks für kundenspezifisch angepasste Fluid-Power-Produkte.

21.04.2018

Wo Normteile an ihre Grenzen stoßen
Aidro Hydraulics, norditalienischer Spezialist für hydraulische Systeme, präsentiert auf der HANNOVER MESSE auch in diesem Jahr wieder reale Anwendungen des Metall-3D-Drucks für kundenspezifisch angepasste Fluid-Power-Produkte.

Nach der offiziellen Einführung der additiven Fertigung als neue Technologie für den Hydrauliksektor auf der HANNOVER MESSE 2017 hat Aidro diesen Weg unbeirrt fortgesetzt und seitdem neue Produkte für den Metall-3D-Druck entwickelt. Aidro hat erkannt, dass sich diese vergleichsweise neue Technologie hervorragend dazu eignet, um innovative Hydrauliklösungen zu entwickeln, sprich leichte, Platz sparende und komplexe Teile zu realisieren, die auf begrenztem Raum verbesserte Leistungen erbringen. Alberto Tacconelli, Managing Director bei Aidro, dazu: "Mit der additiven Fertigung können wir hochgradig maßgeschneiderte Komponenten erstellen, die kleiner und leichter sind, bei meist höherer Effizienz oder Leistung als die herkömmliche Technik." Ihre Fähigkeit, interne Merkmale und Durchgänge nach Bedarf zu realisieren, prädestiniert die additive Fertigung vor allem für die Konstruktion und Herstellung individueller Verteiler. Die internen Kanäle des Ventilblocks sind für einen größeren Durchfluss auf kleinerem Raum optimiert. Darüber hinaus wird die Gefahr von Undichtigkeiten eliminiert, da keine Hilfsbohrungen benötigt werden.

Auf der HANNOVER MESSE 2018 zeigt Aidro folglich auch einige konkrete Beispiele, wie sich etwa eine traditionelle Hydrauliklösung mit einem anderen innovativen Designansatz virtuell neu erfinden lässt - einfach die notwendigen Ventile einbauen und nach Wunsch verbinden, denn der 3D-Druck ist nicht an die konventionellen Formen und Normen gebunden. Im Ergebnis führt das bei dem gezeigten Hydraulikverteiler zu einer Gewichtsreduzierung von 75 Prozent im Vergleich zu einem herkömmlichen System.
Aidro S.r.l. (ITA-21020 Taino), Halle 23, Stand C21
Ansprechpartnerin: Valeria Tirelli
Tel.: +39 033 1960 250
E-Mail: valeria.tirelli@aidro.it

Stets alles im blik!
Das bayerische Startup blik präsentiert auf der HANNOVER MESSE 2018 erstmals sein innovatives Track-and-Trace System auf Basis eines Funksensors, mit dem es zukünftig menschengemachte Fehler und alle toten Winkel in Prozess- und Lieferketten eliminieren möchte.

Wenn es darum geht, ihre Bestände zu verwalten und den Überblick über ihre Produkte entlang gesamter Prozess- und Lieferketten zu behalten, verlassen sich die meisten Hersteller nach wie vor auf Barcodes. Von den Produktionsstätten über die Lager bis hin zur Auslieferung an den Kunden. Auf diesem langen Weg ist aber aufgrund des Wesens eines Barcodes nach wie vor viel Handarbeit gefragt, jedes manuelle Scannen eines Artikels während der verschiedenen Prozessschritte kostet Zeit und lässt viel Raum für falsch erfasste Mengen und Warenarten sowie Fehler in der Prozessabfolge. Wie man es auch anders - und vor allem besser - machen kann, will ein Startup aus München auf der HANNOVER MESSE 2018 zeigen. Die junge blik GmbH stellt erstmals ihre innovative Track-and-Trace-Technologie vor, die ein kontinuierliches Tracking sowohl im Innen- wie auch im Außenbereich ermöglicht.

Auf diese Weise können Hersteller zu jeder Zeit den aktuellen Bestand ihrer Produkte bestimmen und zudem präzise Informationen in Echtzeit über deren Aufenthaltsort erhalten, inklusive der zu erwartenden Ankunftszeit, selbst unter Berücksichtigung eventueller Störungen beim Transport. Zu diesem Zweck verwendet blik einen wartungsarmen langlebigen Funksensor, der an jedem einzelnen Ladungsträger befestigt wird. Diese Sensoren senden in regelmäßigen Abständen Signale aus, sodass ein Empfängersystem den tatsächlichen Standort eines Artikels in Echtzeit ermitteln kann. Im Gegensatz zu anderen Übertragungstechnologien wie Bluetooth haben diese Signale keinen negativen Einfluss auf bestehende Funksysteme. Das neue Track-and-Trace-System der blik GmbH ermöglicht somit erstmals ein mehrjähriges Tracking mit stark reduzierter Infrastruktur und ohne Agenteninteraktion.
blik GmbH (D-80636 München), Halle 2, Stand A52
Ansprechpartner: Bastian Burger
Tel.: +49 899 6118 092
E-Mail: info@blik.io

Ich seh' mit Deinen Augen, Kleines!
Device Insight präsentiert auf der HANNOVER MESSE 2018 erstmals Anwendungsmöglichkeiten von Augmented Reality unter Einsatz von Smart Glasses und Tablets. Der neue Dienst vernetzt Techniker vor Ort mit Remote-Spezialisten und kombiniert Anlagendaten aus der IoT-Plattform mit Live-Aufnahmen vor Ort.

Der Münchner IoT-Pionier Device Insight stellt dem Leitthema der HANNOVER MESSE 2018 "Integrated Industry - Connect & Collaborate" diesmal ein eigenes Motto zur Seite: "Moving the World of IoT". Was genau die Bayern damit meinen, erfahren Messebesucher auf dem Stand von KUKA, wo Device Insight zusammen mit dem Partnerunternehmen connyun demonstriert, wie sich Techniker aus einer Produktions- oder Anlagenhalle heraus per Videotelefonie über Datenbrillen und Tablets mit Experten vernetzen. Dazu werden Maschinen- und Anlagendaten über die Datenbrille aufgezeichnet und per Live-Stream an einen Experten übertragen, der auf diese Weise bei komplexeren Wartungsarbeiten oder gar Störfällen schnell konkrete Hilfe leisten kann, ohne selbst präsent zu sein. Der Experte sieht das Geschehen vielmehr "durch die Augen" des Technikers vor Ort. Zur Unterstützung kann er Bilder und bearbeitete Screenshots vom Live-Stream an den Techniker zurückschicken und diesen so navigieren. Durch die audiovisuelle Remote-Unterstützung können so zukünftig viele Probleme vom Wartungspersonal selbst gelöst werden, und der Spezialist erspart sich teure zeitraubende Anfahrten.
Device Insight GmbH (D-81829 München), Halle 17, Stand G23
Ansprechpartnerin: Alexandra Luchtai
Tel.: +49 89 45454 4818
E-Mail: alexandra.luchtai@device-insight.com

Kommunikationsgenie aus dem Vogtland
Mit dem neuen smarten IoT-Gateway CTR-700 aus der sysWORXX-Familie zeigt SYS TEC auf der HANNOVER MESSE 2018 einen Edge-Controller für Predictive Maintenance und Condition Monitoring, der die Sprache der Mitarbeiter spricht und Maschinen-Daten lesbar macht.

Die SYS TEC electronic GmbH aus dem Vogtland ist ein Premiumanbieter für Elektronikdienstleistungen, vor allem spezialisiert auf die Entwicklung und Fertigung von kundenspezifischen Elektroniklösungen für eingebettete Systeme und verteilte Automation. Im Zuge der digitalen Transformation haben sich zu den klassischen Steuerungsthemen natürlich längst neue hinzugesellt, die in besonderer Weise auf eine gemeinschaftliche industrielle Kommunikation angewiesen sind. Im Gegenzug sorgen Errungenschaften wie Condition Monitoring und Predictive Maintenance für Prozessoptimierungen durch die Erfassung von Daten und deren Weitergabe, und in der Folge für eine spürbare Kostenreduzierung. Um die dafür notwendige gemeinschaftliche Kommunikation zu gewährleisten, zeigt SYS TEC auf der HANNOVER MESSE 2018 erstmals das neue smarte Gateway CTR-700 aus der sysWORXX-Familie.

Um für die oben genannten Anwendungsfälle gewappnet zu sein, verfügt das Gateway CTR-700 neben zahlreichen industriellen Ein- und Ausgängen wie TCP/IP, MQTT, Modbus, CANopen, USB und µSD auch über zwei Ethernet-Schnittstellen. Auf diese Weise soll die Trennung von Enterprise IT und Shop Floor OT gewährleistet werden. Das Besondere an der sysWORXX CTR-700 ist jedoch die Software. Sie kann sowohl via IEC 61131-3 als auch in verschiedenen IoT-Sprachen (C#/.Net, Node-RED, Java, Python) programmiert werden. Demnach werden keine kostenintensiven externen Dienstleistungen zur Programmierung benötigt. Die Steuerung spricht die Sprache der Mitarbeiter beziehungsweise diese sprechen die Sprache der Steuerung.
SYS TEC electronic GmbH (D-08468 Heinsdorfergrund), Halle 27, Stand E49
Ansprechpartner: Jan Schulze
Tel.: +49 376 5386 000
E-Mail: jan.schulze@systec-electronic.com

So vieles neu!
Anlässlich der HANNOVER MESSE 2018 hat die PCB Synotech GmbH, Spezialanbieterin von Messsystemen des amerikanischen Sensorherstellers PCB Piezotronics, gleich eine eigene Neuheiten-Broschüre aufgelegt, so umfangreich fallen in diesem Jahr die Innovationen aus.

Die PCB Synotech GmbH, seit mehr als 25 Jahren die deutsche Vertriebstochter des US-amerikanischen Sensorherstellers PCB Piezotronics, steht für eine umfassende Auswahl an piezoelektrischen, piezoresistiven und kapazitiven Sensoren zur Messung von Beschleunigung, Vibration, Schall, Druck, Kraft und Dehnung. Die auf unterschiedlichen Messverfahren basierenden Sensoren ermöglichen die Untersuchung sowohl dynamischer als auch langsamer oder sogar statischer Vorgänge. Zur Anwendung kommen die Messysteme in Versuchen, in der Erprobung und in Tests, sowie in der Fertigungs-, Prozess-, Maschinen- oder Gebäudeüberwachung. Auf der HANNOVER MESSE 2018 zeigt PCB Synotech jetzt gleich eine Reihe von Produktneuheiten.

So wird es neue Beschleunigungssensoren und Mikrofone für den Bereich Produktentwicklung geben, zudem industrielle Vibrations-, Kraft- und Drucksensoren für die Maschinen- und Prozessüberwachung sowie Schallpegelmesser für Umweltlärmuntersuchungen. Aus dem Reigen der Neuheiten hervorzuheben sind neben dem masseisolierten triaxialen ICP-Hochtemperatur-Miniaturvibrationssensor Modell HTJ356B01/NC (geeignet für Umgebungstemperaturen bis 180 Grad Celsius) auch zwei weitere masse- und gehäuseisolierte Triaxe sowie das Kabel-Austausch-Programm.
PCB Synotech GmbH (D-41836 Hückelhoven), Halle 11, Stand F37
Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Werner Dittmar
Tel.: +49 2433 4444 4010
E-Mail: wdittmar@synotech.de

Befreien Sie sich von Ihren Lasten!
Mit den Luftkissenfahrzeugen von AeroGo aus Seattle lassen sich selbst schwerste Gegenstände spielend leicht in Fabriken und Lagern bewegen, durch nur eine Person. Mit dem 725 MT feiert jetzt der jüngste Spross aus der Reihe der Silverback Air Cushion Vehicles seine Premiere auf der HANNOVER MESSE.

Auch wenn man Anderes annehmen könnte, gerade angesichts der Berichterstattung anlässlich der HANNOVER MESSE 2018 - noch ist nicht alles in Nullen und Einsen zerlegt, es gibt sie immer noch, die handfesten Industrieprodukte aus Stahl, Glas und Kunststoff. Und es gibt nach wie vor schweres, sperriges Gut, das irgendwie von A nach B muss, nicht selten über C. Doch wie schwer die Last auch ist, was immer es zu bewegen gilt - AeroGo hat eine Lösung. Das US-amerikanische Unternehmen produziert innovative Geräte für den Lastentransport und setzt dabei nicht nur auf Räder, sondern auch auf die gute alte Hovercraft-Technologie. Auf der HANNOVER MESSE 2018 zeigt AeroGo mit dem 725 MT das neueste Modell aus der tragfähigen Reihe der Silverback Air Cushion Vehicles.

Die AeroGo Luftkissenfahrzeuge (Air Cushion Vehicles - AV) haben sich über die Jahre als extrem kostengünstige und sichere Alternative zu Kränen, Förderbändern, fahrbaren Fahrzeugen, Laufrollen, Schienen und Schleppketten erwiesen. Die Luftkissenfahrzeuge von AeroGo verfügen über die marktführende Aero-Caster-Technologie und spezialisierte Antriebssysteme, die es ermöglichen sollen, selbst tonnenschwere Lasten leicht, präzise und sicher durch nur einen Bediener bewegen zu können.
AeroGo, Inc. (USA-Seattle, WA 98188), Halle 17, Stand F81
Ansprechpartner: Barb Kiliz
Tel.: +1 206 575 3344
E-Mail: kiliz.b@aerogo.com

Wenn die Richtigen suchen, wird das Finden zum Kinderspiel
Die AUCOTEC AG zeigt gemeinsam mit ihrem neuen Kooperationspartner Quicklogix auf der HANNOVER MESSE 2018, wie das schnelle Finden und Nutzen von Anlagen-Bestandsdaten ganz einfach wird.

Wichtige und vor allem die richtigen Informationen im Bedarfsfall sofort greifbar zu haben, gerade in Zeiten von Big Data, kann im industriellen Wettbewerb über Sieg und Niederlage entscheiden. Das gilt für die Vermeidung von Anlagenstillstand und Maintenance-Aufgaben ebenso, wie bei der Wiederverwendung bewährter Teilprojekte für ein schnelles und realistisches Angebot samt Umsetzung. Um das Finden bestimmter Engineering-Daten in Big-Data-Quellen erheblich zu beschleunigen, haben sich jetzt der niedersächsische Software-Entwickler AUCOTEC AG und der US-amerikanische KI-Experte Quicklogix Inc. zusammengetan. Die anlässlich der HANNOVER MESSE 2018 vorgestellte Kooperationslösung basiert zum einen auf der Plattform Engineering Base (EB) von AUCOTEC. Dank seines disziplinübergreifenden Anlagenmodells in einer zentralen Datenbank kann EB als Big-Data-Quelle sämtliche Informationen gezielt und ohne Systembrüche auch via Web bereitstellen. Zum anderen soll sich die Plattform in jede IT-Landschaft integrieren.

Quicklogix, dessen Gründer renommierte Institutionen wie das MIT durchlaufen haben, bringt eine Suchmaschine ein, die dank Artificial Intelligence (AI) auch unstrukturierte Abfragen in gewöhnlicher Sprache interpretieren kann. So sollen selbst Sucher ohne Expertenwissen genau das Gewünschte finden. Darüber hinaus greifen konfigurierbare Algorithmen webbasiert entweder direkt auf EB zu oder auf eine Quicklogix-eigene Datenschicht, in die EB eingebettet ist. "Vor allem Unternehmen, die bereits Hunderte Projekte dokumentiert haben, sparen kostbare Zeit; aber auch Betreiber, die Millionen von Daten im (Zu-) Griff haben müssen, damit ihre Anlage stets einwandfrei läuft, profitieren", erklärt AUCOTEC-Vorstand Uwe Vogt. Die Lösung wirke wie ein starker Magnet für die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen. "Es freut uns sehr, dass wir für diese Lösung mit dem innovativen Startup Quicklogix zusammengekommen sind", betont Vogt.
AUCOTEC AG (D-30659 Hannover), Halle 6, Stand K28
Ansprechpartnerin: Johanna Kiesel
Tel.: +49 511 6103 186
E-Mail: jki@aucotec.com

Smarter Puffer für schnelles Laden
Mit dem StoraXe PowerBooster der ads-tec GmbH lassen sich Elektro-Fahrzeuge zukünftig auch dort schneller laden, wo die Leistungskapazitäten des Stromnetzes dies eigentlich nicht hergeben.

Einer der Bremsklötze, der dafür sorgt, dass die e-Mobilität trotz staatlicher Fördermaßnahmen nicht so richtig Fahrt aufnehmen will, ist nach wie vor das Reichweiten- beziehungsweise Infrastrukturproblem der eigentlich ausgereiften und durchaus cleveren neuen Technologie. Kaum einer ist bereit, auf langen Strecken noch längere Pausen einzulegen, um seinem Fahrzeug beim Laden zuzusehen. Und auch längst nicht jeder hat die Möglichkeit, sich zu Hause potente Ladetechnik zu installieren, um zumindest dort sein Gefährt angemessen schnell wieder flott zu bekommen. Diese Probleme werden mittelfristig auch kaum zu lösen sein, aber es gibt Ansätze, die Hoffnung machen. Die kommen zum Beispiel von ads-tec, einem Entwickler und Hersteller von Energiespeicherlösungen. Auf der HANNOVER MESSE 2018 präsentiert ads-tec mit dem StoraXe PowerBooster ein intelligentes Konzept für die Infrastruktur und Ladetechnik, um Erzeugung und Verbrauch optimal zu koppeln und das bestehende Verteilnetz effektiver zu nutzen.

Schnellladestationen mit hohen Leistungen gehören unbestritten zu den wichtigen Bausteinen für die Infrastruktur der Elektromobilität. Leider stehen aber nicht immer ausreichende Leistungskapazitäten für den Anschluss solcher Schnellladestationen zur Verfügung. In diesen Fällen kann zukünftig der StoraXe PowerBooster die Lösung sein. Das in ihm integrierte ads-tec-Batteriesystem liefert die hohe Leistung für einen schnelleren Beladevorgang, während mit niedriger Leistung am verfügbaren Netzanschlusspunkt Energie nachgeladen wird. Das Prinzip erinnert ein wenig an das Konzept moderner Powerbanks zum Nachladen von Smartphones und Tablets. Der StoraXe PowerBooster soll aber nicht nur Zeit sparen, sondern gleich auch noch aufwändige Mittelspannungsanlagen, aufwändige Baukostenzuschussanträge und teuren Netzausbau unnötig machen.
ads-tec GmbH (D-72622 Nürtingen), Halle 27, Stand H75
Ansprechpartnerin: Dipl.-Betriebsw. Nadine Reich
Tel.: +49 7022 2522 1112
E-Mail: mailbox@ads-tec.de

Überschlag im Cabriolet? - Nimm's leicht!
Auf der HANNOVER MESSE 2018 zeigt das Alfred Wegener Institut Bremerhaven, wie es in Kooperation mit Volkswagen und unter Verwendung des bionischen Leichtbauverfahrens ELISE die Struktur zukünftiger A-Säulen gleichzeitig stabiler und wesentlich leichter gestalten will.

Seit Jahren sind die Zahlen von Personenschäden im Straßenverkehr rückläufig. Neben Infrastrukturmaßnahmen sind dafür vor allem sicherheitstechnische Entwicklungen im Automobilbau verantwortlich. Und diese setzen mitunter an Stellen an, die einem oft verborgen bleiben. Um zum Beispiel die enormen Kräfte beim Überschlag eines Fahrzeugs aufzunehmen, erfordert es performante Verstärkungsstrukturen, besonders in der A-Säule von Cabriolets. Eine neue Generation der A-Säulenverstärkung entwickelt derzeit das Alfred Wegener Institut aus Bremerhaven in Kooperation mit Volkswagen Osnabrück unter Verwendung des bionischen Leichtbauverfahrens ELISE. Wie es zukünftig auch in der A-Säule ihres Fahrzeuges ausschauen könnte, erfahren interessierte Besucher auf der HANNOVER MESSE 2018.

Für diejenigen, die es schon jetzt gerne etwas genauer hätten: Bei der Strukturfindung dienen Ergebnisse einer Topologieoptimierung als Grundlage für den algorithmischen Konstruktionsprozess. Die anschließende parametrische Optimierung sorgt für eine lastadaptive Auslegung der Struktur. Additive Fertigungsverfahren schließlich ebnen den Weg für die Herstellung der komplexen Strukturen, die sich neben hoher Funktionsintegration sowohl durch geringes Gewicht als auch maximale Belastbarkeit und Sicherheit auszeichnen sollen.
Alfred Wegener Institut – Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (D-27570 Bremerhaven), Halle 2, Stand A01
Ansprechpartner: Daniel Siegel
Tel.: +49 471 4831 1365
E-Mail: info@elise3d.com

Potentes Hitzköpfchen aus dem Sauerland
Auf der HANNOVER MESSE 2018 feiert der Thermodynamik-Spezialist hotset aus dem sauerländischen Lüdenscheid die Premiere seiner neuen Miniatur-Heizpatrone hotrod HHP 1/8 Zoll. Der kleine Hitzkopf passt nicht nur überall hin und hinein – mit 750 Grad Celsius erreicht er auch eine amtliche Temperatur.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1973 hat sich die hotset GmbH als Entwicklerin und Produzentin von industriellen Heizelementen und dazugehöriger Temperaturregeltechnik etabliert. Mit Vertriebs-Niederlassungen in den USA, Singapur, China, Indien und auf Malta, einem weltweiten Key-Account-Service und internationalen Partnern ist das Unternehmen derzeit in mehr als 40 Ländern präsent. In den beiden Produktionsstätten in Lüdenscheid und auf Malta entstehen sowohl Heizelemente in Spitzenqualität als auch kundenindividuelle Sonderkonstruktionen, unter anderem für Unternehmen der Kunststoffverarbeitung, der Gießerei- und der Verpackungsindustrie. Insbesondere mit dem flexiblen Rohrheizkörper hotflex und dem Düsenheizelement hotslot hat sich hotset in der Kunststoff-Heißkanalindustrie einen Namen gemacht. Und das nächste heiße Eisen liegt bereits im Feuer. Auf der HANNOVER MESSE 2018 präsentieren die Sauerländer einen ganz besonders kleinen, aber brandheißen Hitzkopf.

Mit einem Durchmesser von der Größe eines Streichholzkopfes dürfte die neue hotrod HHP 1/8 Zoll (entsprechend 3,1 Millimeter) die derzeit vielleicht kleinste elektrische Heizpatrone auf dem Weltmarkt sein. Entwickelt wurde sie für den Einsatz in kompakten Geräten mit begrenzten Einbauräumen. Dort ist sie die Ideallösung für die zielgerichtete Temperierung kleinster Mengen von Klebstoff, Schmiermittel oder Tinte. Wenn es sein muss, kann die kleine Sonde aber auch richtig heiß werden. Wenn gefordert, erreicht die hotrod HHP 1/8 Zoll eine Heizleistung von bis zu 750 Grad Celsius. Insbesondere bei Herstellern in Medizintechnik und Mikrodosiertechnik ist bereits das Interesse an dieser Innovation von hotset entflammt.
Hotset GmbH (D-58511 Lüdenscheid), Halle 17, Stand F58
Ansprechpartner: Andreas Filler
Tel.: +49 2351 4302-441
Mobil: +49 173 5228001
E-Mail: afiller@hotset.com

Ja, es gibt sie noch: Moderne Offline-Lösungen!
Die neue ARC 4.0 Offline-Programming-Software von Delfoi aus Finnland repräsentiert die modernste heute verfügbare Offline-Programming-Technologie. Die auf der HANNOVER MESSE 2018 vorgestellte Software eignet sich für Lichtbogen- und Laserschweißen sowie für Plasma- und Laserschneidprozesse.

Delfoi aus dem finnischen Espoo wurde 1990 gegründet und ist ein Pionier in der Offline-Programmierung von Robotern, zudem gilt Delfoi als Experte von Weltrang in der Produktionssimulation sowie in der Produktionsfeinplanung und -ausführung. Im Robotics-Bereich deckt das Produktportfolio, bestehend aus Delfoi ARC, Delfoi CUT und Delfoi PAINT, umfangreiche Bereiche der industriellen Roboterapplikationen ab und garantiert dank der in mehr als 20 Jahren erworbenen Softwareexpertise führende Lösungen, welche die Anforderungen verschiedenster Industrien wie der Automobil-, Schwermaschinen- Luftfahrt-, Baustahl-, und der Schiffbauindustrie erfüllen. Im Rahmen der HANNOVER MESSE 2018 stellen die Finnen jetzt die neue Version 4.0 der Delfoi ARC 4.0 Offline-Programming-Software vor.

Laut Aussage von Delfoi stellt die neue ARC 4.0-Software die modernste heute am Markt erhältliche Offline-Programming-Technologie dar. Geeignet für Lichtbogen- und Laserschweißen sowie für Plasma- und Laserschneidprozesse bietet die Software zahlreiche neue und einzigartige Funktionen, um sowohl die Programmierung als auch die Schweißsimulation und -visualisierung noch schneller und einfacher zu gestalten. Insbesondere folgende Eigenschaften sollen die Delfoi ARC 4.0 OLP-Software einzigartig in Bezug auf Zeitersparnis, Kosten und Qualität machen: erstens die schnelle und einfache Programmierung sowie Bahnen- und Programmbearbeitung, zweitens die Qualitätskontrolle, die genaue und fließende Bahnen garantiert, drittens die genauen Werkzeugbahnen dank fortschrittlicher Kalibrierwerkzeuge und perfektem Bahnmanagement und schließlich viertens die dank Unterstützung aller großen Robotermarken gegebene Möglichkeit, eine Lösung für alle zu sein.
Delfoi Oy (FIN-02600 Espoo), Halle 6, Stand H16
Ansprechpartner: Raimo Puro
Tel.: +358 50 060 2384
E-Mail: raimo.puro@delfoi.com

Einen Kaffee und eine Innovation bitte!
Die schwäbische Murrelektronik GmbH lockt die Gäste der HANNOVER MESSE 2018 nicht nur mit einer Reihe von Innovationen zum Thema dezentrale Installationstechnik - es steht auch das gewagte Versprechen im Raum, den besten Kaffee der ganzen Messe auszuschenken.

Um Messegäste dazu zu bewegen, den Stand eines Unternehmens nicht einfach links liegen zu lassen, tüfteln hoch bezahlte Marketingfachleute oft an hoch komplexen Strategien. Die Murrelektronik GmbH ist da etwas sparsamer und wahrscheinlich auch etwas cleverer - typische Schwaben halt. Sie behaupten einfach, dass es auf ihrem Stand den besten Kaffee auf der ganzen Messe gibt. Aber selbst die Murrelektronik GmbH weiß, dass das allein nicht reicht, selbst wenn die Behauptung stimmen sollte. Darum setzt man als zweites Zugpferd auf innovative Produkte, denn das hilft garantiert immer. Auf der HANNOVER MESSE 2018 wartet Murrelektronik daher gleich mit einer ganzen Reihe von Innovationen auf, mit Produkten und Lösungen, die den Nutzern das Leben einfacher machen sollen.

Als Experte für die dezentrale Installationstechnik widmet sich das Unternehmen, gemäß seinem Motto "Automation meets Innovation - Innovation ist unser Antrieb", vor allem geeigneten Installationskonzepten für die Verbindung von IO-Punkte im industriellen Feld mit der Steuerung. Ganz oben im Anforderungsprofil steht dabei die Wirtschaftlichkeit, sprich kurze Installationszeiten, hervorragende Servicelevels und insgesamt niedrige Kosten. Und da das industrielle Feld zugleich auch ein weites Feld ist, bietet Murrelektronik direkt viele verschiedene Installationskonzepte an. Welches davon das jeweils Beste für ein Unternehmen ist, erarbeiten die Systemberater in enger Abstimmung mit den Elektrokonstrukteuren vor Ort - aber informative Vorgespräche auf der HANNOVER MESSE 2018 bei einer guten Tasse Kaffee schaden in dem Zusammenhang sicher auch nicht.
Murrelektronik GmbH (D-71570 Oppenweiler), Halle 9, Stand D27
Ansprechpartner: MacKenzie Regorsek
Tel.: +49 7191 47 4318
E-Mail: mackenzie.regorsek@murrelektronik.de

Musste ja mal kommen: Roboter programmieren für "Dummies"!
Das Startup drag&bot hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Programmierung von Robotern so weit zu vereinfachen, dass selbst unerfahrene Anwender schnell und sicher zum Ziel kommen. Wie das funktioniert, demonstrieren die Stuttgarter im Rahmen von "Young Tech Enterprises" auf der HANNOVER MESSE 2018.

Die drag&bot GmbH, eine Ausgründung des Fraunhofer Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA in Stuttgart, beschäftigt bereits ein Jahr nach dem Start 15 Mitarbeiter, darunter seine vier Gründer. Geschäftsfeld von drag&bot ist die Entwicklung einer herstellerunabhängigen Software zur einfachen und intuitiven Programmierung von Industrierobotern. Im Vordergrund steht dabei die grafische Benutzeroberfläche, die eine schnelle und flexible Erstellung von Programmen per drag and drop aus vorgefertigten Funktionsblöcken ermöglicht. Auf der HANNOVER MESSE 2018 präsentiert sich das Startup als Partner der Messe-Initiative Young Tech Enterprises und lädt deren Besucher ein, die Zukunft der Roboterprogrammierung live zu erleben.

Roboterprogrammierung für jeden möglich zu machen, das ist das Ziel, das drag&bot im Grunde verfolgt. Erreicht werden soll das durch eine intuitiv zu bedienende grafische Benutzeroberfläche, mit der selbst im Umgang mit Robotern unerfahrene Mitarbeiter komplexe Aufgaben lösen können sollen. Anstatt den Roboter klassisch zu programmieren, stellt der Anwender per drag and drop aus verschiedenen vorgefertigten Funktionsblöcken seinen Programmablauf zusammen, die Festlegung von Parametern erfolgt ebenso schnell und einfach durch die Hilfestellung von Wizards (Hilfsanwendungen). Die Software ist webbasiert und soll zu Robotern und Komponenten verschiedenster Hersteller kompatibel sein, das Layout der Benutzeroberfläche bleibt dabei stets gleich. Mit ihrem Ansatz wollen die Entwickler von drag&bot Unternehmen einen sehr flexiblen und kosteneffizienten Weg eröffnen, Industrieroboter in der Produktion einzusetzen, indem die Einrichtungsdauer, der Konfigurationsaufwand sowie das erforderliche Robotik-Know-how signifikant reduziert werden. In der Folge könnten so auch sich verändernde Produktionsprozesse mit kleinen Stückzahlen automatisiert und realisiert werden.
drag&bot GmbH (D-70569 Stuttgart), Halle 17, Stand B68 (C61/1)
Ansprechpartner: Daniel Seebauer
Tel.: +49 711 970 1372
Mobil: +49 1577 3308 765
E-Mail: info@dragandbot.com

Einer für alle - alle für Baden-Württemberg!
Die e-mobil BW GmbH zeigt im Baden-Württemberg-Pavillon der HANNOVER MESSE 2018, wie man im Zusammenspiel der Technologiefelder Energie, Mobilität und Datenverarbeitung die Herausforderungen der mobilen Zukunft gemeinsam meistern will.

"Neue Technologien und Innovationen kraftvoll vorantreiben und gleichzeitig bestehende Kompetenzen und Produkte kontinuierlich verbessern. Mit dieser Strategie gestaltet Baden-Württemberg den Weg in ein neues klimafreundliches Mobilitätszeitalter", kündigt Franz Loogen, Geschäftsführer der Landesagentur für neue Mobilitätslösungen und Automotive Baden-Württemberg, e-mobil BW GmbH an. Der Baden-Württemberg-Pavillon auf der Energy, der internationalen Leitmesse für integrierte Energiesysteme und Mobilität auf der HANNOVER MESSE 2018, zeige eindrucksvoll das dafür notwendige wichtige Zusammenspiel der Technologiefelder Energie, Mobilität und Datenverarbeitung. Zu den insgesamt 26 Ausstellern im Baden-Württemberg-Pavillon gehören Softwareschmieden genauso wie Startups, KMU, Universitäten und Forschungseinrichtungen, dazu kommen Flugzeugbauer, Energieversorger und Zulieferer.

Sie alle sind gefragt, denn im deutschen Südwesten steht ein im weltweiten Vergleich bedeutender Standort der Fahrzeugindustrie vor der großen Herausforderung, sich gleich mehrfach neu erfinden zu müssen. Spiegelt die Elektrifizierung des Individualverkehrs doch nur einen Teil des Transformationsprozesses wieder. Die umfassende Vernetzung und Automatisierung von Fahrzeugen, Logistik- und Mobilitätsdienstleistungen stellen für Industrie, Energieversoger und Kommunen einen mindestens ebenso großen Umbruch dar. Zum Glück verfügt Baden-Württemberg über ein einzigartiges industrielles Ökosystem aus leistungsstarken Unternehmen sowie exzellenten Forschungsinstituten und Universitäten. Viele von ihnen finden sich im von der e-mobil BW geleiteten "Cluster Elektromobilität Süd-West" wieder und bilden so die Basis für eine neue Vielfalt an innovativen Mobilitätslösungen.
e-mobil BW GmbH (D-70176 Stuttgart), Halle 27, Stand H75
Ansprechpartnerin: Isabell Knüttgen
Tel.: +49 711 8923 8523
E-Mail: isabell.knuettgen@e-mobilbw.de

Selbsthilfe für Patienten mit lockerer Schraube
Das Institut für Mikro- und Informationstechnik der Hahn-Schickard-Gesellschaft hat für das medizinische Verfahren der Distraktionsosteogenese einen High-Tech-Schraubendreher entwickelt, mit dem Patienten ohne ärztliche Aufsicht selbstständig Einstellungen vornehmen können.

Die Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e. V. ist spezialisiert auf die Entwicklung intelligenter Produkte auf Basis der Mikrosystemtechnik - und das branchenübergreifend, beginnend von der ersten Idee bis hin zur Fertigung und stets in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit der Industrie. Auf diese Weise realisiert Hahn-Schickard innovative Produkte und Technologien in den Bereichen Sensoren und Aktoren, Systemintegration, cyber-physische Systeme, Lab-on-a-Chip und Analytik, Mikroelektronik, Aufbau- und Verbindungstechnik, Mikromontage und Zuverlässigkeit. Zum Angebot gehören ebenfalls die Herstellung von kleineren und mittleren Serien sowie die Überleitung in die Großserienfertigung. Auf der HANNOVER MESSE 2018 stellt der Verein gleich ein ganzes Bündel an aktuellen Projekten vor, unter anderem einen High-Tech-Patienten-Schraubendreher mit integrierter, miniaturisierter Sensorik (MST).

Die Selbstheilungskräfte in der Natur grenzen mitunter an das Wunderbare. Beinahe jeder, der einen Knochenbruch erlitten hat, wird das gern bestätigen. Die einzigartige Fähigkeit der Knochen, sich selbst wieder zu reparieren, wird auch von der so genannten Distraktionsosteogenese genutzt, ein vor allem in der Zahnmedizin angewandtes mechanisches Verfahren zum Verlängern oder zum Aufbau von Knochen. Im Auftrag eines führenden medizintechnischen Unternehmens hat nun das Institut für Mikro- und Informationstechnik der Hahn-Schickard-Gesellschaft besagten High-Tech-Patienten-Schraubendreher mit integrierter, miniaturisierter Sensorik entwickelt - in diesem Fall speziell für den orthopädischen Bereich. Die gesamte Erfassung, Speicherung und Kommunikation der Daten basiert dabei auf einer optimierten µ-Controller-Elektronik. Ein an die Anwendung angepasster und integrierter Energiespeicher ermöglicht dem Nutzer eine komfortable kabellose Handhabung des Distraktionstools. Einfache optische oder akustische Signale zur unkomplizierten und fehlerfreien Anwendung sollen zudem die Bedienung durch den Patienten ohne ärztliches Zutun ermöglichen.
Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e.V. (D-78052 Villingen-Schwenningen), Halle 11, Stand E34
Ansprechpartner: Moritz Faller
Tel.: +49 7721 943 221
E-Mail: moritz.faller@hahn-schickard.de

Fotos und Videoclips zu den Meldungen finden Sie unter Trendspots / Produktneuheiten

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