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HANNOVER MESSE 2018, 23. - 27. April
HANNOVER MESSE News

Trendspots zur HANNOVER MESSE 2018 - Folge 2

Brückenkopf am anderen Ende der neuen Seidenstraße.
Die HARTING Technologiegruppe gehört zu den 21 Gründungsmitgliedern der "Robotation Academy Foshan", die in Zusammenarbeit mit der HANNOVER MESSE Transformationsprozesse im Bereich Smart-Manufacturing in China vorantreiben soll.

20.12.2017

Brückenkopf am anderen Ende der neuen Seidenstraße
Die HARTING Technologiegruppe gehört zu den 21 Gründungsmitgliedern der "Robotation Academy Foshan", die in Zusammenarbeit mit der HANNOVER MESSE Transformationsprozesse im Bereich Smart-Manufacturing in China vorantreiben soll.

In einer unter kaufmännischen und industriellen Aspekten längst globalisierten Welt gibt es unterschiedliche Strategien des Umgangs mit- und untereinander. Während die einen verstärkt ihr Heil in der Abschottung suchen – aus der Angst oder auch Erkenntnis heraus, im globalen Getriebe nicht mithalten zu können -, gehen andere verstärkt aufeinander zu, in der Absicht voneinander zu lernen und gleiche Rahmenbedingungen zu schaffen. Letzteren lässt sich eindeutig die HARTING Technologiegruppe, Vorreiter bei Lösungen für die Industrie 4.0, zurechnen. Als Gründungsmitglied der "Robotation Academy Foshan" fördert sie ab sofort den Transformationsprozess im Bereich Smart-Manufacturing in China.

Foshan, eine Metropole mit mehr als sieben Millionen Einwohnern in der Provinz Guangdong, hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der führenden Industriezentren im Land der Mitte entwickelt. In diesem Umfeld bringt die in Kooperation mit der HANNOVER MESSE neu gegründete "Robotation Academy" 21 Unternehmen aus den Gebieten der Robotik, Automatisierung und Industrie 4.0 zusammen, um mit Lehrgängen, Konferenzen und Präsentationen zu zukünftigen technologischen Trends die Unternehmen in der Region Guangdong zu informieren. "Die Academy ist eine großartige Plattform für HARTING-Mitarbeiter und -Kunden, um technische Theorie in die Praxis umzusetzen. Die Partnerschaft mit der "Robotation Academy Foshan" gibt HARTING die Möglichkeit, Wissen und Technologien im Bereich Smart-Manufacturing in Südchina, einer Schlüsselregion für HARTING, zu erweitern", so Ellen McMillan, General Manager HARTING Greater China.

Eines der ersten Projekte der Ostwestfalen in der "Robotation Academy" ist die Vorstellung von HARTING MICA (Modular Industry Computing Architecture). MICA ermöglicht die schnelle und einfache Implementierung von Digitalisierungsprozessen in Anlagen und Maschinen. Dank ihres offenen Baukastensystems soll HARTING MICA mit entsprechender Hardware, Software sowie speziellen Schnittstellen an die individuellen Kundenbedürfnisse angepasst werden können.
HARTING Deutschland GmbH & Co. KG (D-32427 Minden), Halle 11, Stand C15
Ansprechpartner: Michael Klose
Tel: +49 5772 47-1744
E-Mail: michael.klose@harting.com

Minischalter: Zwei Atombindungen lang und ein Atom breit!
Ein internationales Forschungsteam der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und des Donostia International Physics Centers in San Sebastián, Spanien, hat entdeckt, dass sich mit einem von ihm hergestellten molekularen Draht auch die Stromstärke regulieren lässt.

Wer regelmäßig die HANNOVER MESSE besucht, der weiß, dass die weitere Miniaturisierung in der Elektronik in Zukunft zu Bauteilen führen wird, die nur noch aus wenigen oder einzelnen Molekülen bestehen. Sollen diese Komponenten auf der Nanoebene zu einem Stromkreis verbunden werden, sind so winzige Drähte erforderlich, wie sie das internationale Forschungsteam der CAU und des Donostia International Physics Centers aus einem einzelnen Molekül herstellt. Die Drähte sind gerade einmal zwei Atombindungen lang und ein Atom breit. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler machten nun eine erstaunliche Entdeckung: Über diese molekularen Drähte lässt sich auch die Stromstärke regulieren!

Der molekulare Draht funktioniert somit wie ein Nanostromschalter, was künftig seinen Einsatz in elektronischen Bauteilen im Nanomaßstab ermöglichen könnte. "Das ist der denkbar einfachste molekulare Draht, dünner und viel kürzer geht es nicht", erklärt der Kieler Physiker Torben Jasper-Tönnies. Wie bei größeren Schaltkreisen müssen auch bei diesem Nanodraht seine beiden Enden jeweils mit einer Metallelektrode verbunden werden, um den Strom messen zu können, der durch ihn hindurchfließt. Allerdings gibt es keine Metallklammern, die klein genug wären, um elektrische Kontakte im Nanomaßstab herzustellen. "Einzelne Moleküle in einem elektrischen Schaltkreis zu kontaktieren, ist ein Problem, das bisher noch nicht zufriedenstellend gelöst wurde und in der Forschung viel diskutiert wird", erklärt Jasper-Tönnies, der darauf verweist, dass die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler den neuen Draht aus einem Molekül entwickelten, um einen elektrischen Kontakt zu ermöglichen: "Das Besondere an unserem Draht ist, dass wir ihn senkrecht auf einer Metalloberfläche anbringen können. Das heißt, einer der beiden nötigen Kontakte ist im Draht gewissermaßen schon eingebaut." Den zweiten erforderlichen Kontakt stellte das Forschungsteam mit Hilfe eines Rastertunnelmikroskops (RTM) her.

Durch die dadurch ermöglichten Messungen konnten die Forscher feststellen, dass zwischen der Metallspitze des RTM und dem Nanodraht quantenmechanische Kräfte wirken, mit denen sich der Draht mechanisch verbiegen lässt. Auffällig dabei: Die Stromstärke reduziert sich, wenn der Draht nur leicht verbogen wird, steigt jedoch an, wenn er stark verbogen wird. Jasper-Tönnies: "Durch das Biegen des Drahts konnten wir also den Strom an- oder ausschalten. Obwohl unser Draht so einfach aufgebaut ist, verhält er sich sehr komplex - das hat uns überrascht!"
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (D-24118 Kiel), Halle 2, Stand C07
Ansprechpartner: Dr. Boris Pawlowski
Tel.: +49 431 880 3004
E-Mail: bpawlowski@uv.uni-kiel.de

Nur auf dem Karussell fahren alle gleich schnell…
Dem Kundenwunsch nach immer stärkeren, effizienteren und belastbareren Motoren trägt die HIWIN GmbH mit einem neuen schnelldrehenden wassergekühlten Torquemotor auf Basis der bewährten TMRW-Baureihe Rechnung.

Die HIWIN GmbH gilt als Spezialistin für Standard- und kundenspezifische Antriebslösungen. Zum Produktportfolio des Unternehmens gehören Profilschienenführungen, Kugelgewindetriebe, Linear-, Torque- und Servomotoren sowie komplette Positioniersysteme einschließlich Linearmotorachsen, Rundtischen, Riemen- und Spindelachsen. Dank eigener Produktionsstätten in Deutschland können die Offenburger kurze Lieferzeiten und höchste Qualität garantieren. Neueste Errungenschaft der HIWIN-Ingenieure ist ein neuer schnelldrehender wassergekühlter Torquemotor für besonders anspruchsvolle Anwendungen auf Basis der bewährten TMRW-Baureihe.

Dem Äußeren, also dem Stator der neuen TMRI-Direktantriebe, sind die Neuerungen nicht anzusehen. Die genuteten hochleistungsfähigen Innenläufer jedoch haben als Rotor – statt des bisherigen homogenen Stahlteils - eine Baugruppe mit einem geblechten Magnetträger im Zentrum. Dank dieses Kniffs konnte die bisher geltende Drehzahlobergrenze aufgrund der reduzierten Wirbelstromverluste durchbrochen werden. Zudem haben die HIWIN-Ingenieure die Permanentmagnete im Rotor so angeordnet, dass die magnetische Flussdichte steigt, wodurch der TMRI-Torquemotor auch bei den Drehmomenten ein neues Niveau erreicht. So zeichnen sich die neuen Antriebe gegenüber der bisherigen TMRW-Baureihe durch höhere Drehzahlen, größere Drehmomente und einen besseren Wirkungsgrad aus.
HIWIN GmbH (D-77654 Offenburg), Halle 15, Stand A06
Ansprechpartnerin: Alessa Spothelfer
Tel.: +49 781 932 78 707
E-Mail: info@hiwin.de

Es liegt was in der Luft!
Eisen-Luft-Batterien versprechen eine deutlich höhere Energiedichte als heutige Lithium-Ionen-Batterien, zudem lässt sich ihr Hauptbestandteil Eisen günstig gewinnen. Bei der Neuerforschung des bekannten Konzepts gehören Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich zu den treibenden Kräften.

Bis in die jüngste Vergangenheit lag das Hauptaugenmerk im Zusammenhang mit Energie auf deren Erzeugung. Zuletzt gab es mit Kohle, Atomstrom und Wasserkraft, um nur die wichtigsten Energielieferanten zu nennen, einen Mix, der dem Bedarf recht einfach angepasst werden konnte. Dieses Szenario aber hat sich zuletzt wegen des Atomausstiegs, der angedachten Abkehr von der Kohle und dem Aufkommen der Elektromobilität extrem gewandelt - sodass heute der Speicherung von Energie eine entscheidende Bedeutung zukommt. Insbesondere auf dem Gebiet der mobilen Energiespeicher, sprich Batterien und Akkumulatoren, tut sich so viel wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Dazu passt auch eine aktuelle Meldung des Forschungszentrums Jülich, mit der die Renaissance der Eisen-Luft-Batterie eingeläutet werden könnte.

In den 1980er-Jahren war die Forschung zu Metall-Luft-Batterien, unter anderem wegen seinerzeit unüberwindbarer technischer Schwierigkeiten, ins Stocken geraten, aktuell nimmt sie aber wieder richtig Fahrt auf. In Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen Oak Ridge National Laboratory gelang es den Jülicher Forschern jetzt, mit Nanometer-Präzision zu beobachten, wie sich im laufenden Betrieb Ablagerungen an der Eisen-Elektrode bilden. Ein fundiertes Verständnis der Lade- und Entladereaktionen gilt als Schlüssel für die Weiterentwicklung dieses Batterietyps bis hin zur Marktreife. Für Eisen-Luft-Batterien wird eine theoretische Energiedichte von mehr als 1200 Wattstunden pro Kilogramm vorhergesagt. Aktuelle Lithium-Ionen-Akkus dagegen, bezieht man das Gewicht des Zellgehäuses mit ein, kommen auf gerade einmal 350 Wattstunden pro Kilogramm. Somit sind Eisen-Luft-Batterien insbesondere für vielfältige mobile Anwendungen interessant, bei denen der Platzbedarf eine große Rolle spielt.
Forschungszentrum Jülich GmbH (D-52428 Jülich), Halle 27, Stand D68
Thema: Gemeinschaftsstand Hydrogen + Fuel Cells + Batteries
Ansprechpartner: Stefan Apweiler
Tel.: +49 2461 61 3777
E-Mail: info@fz-juelich.de

Die neuen Ghostbusters
Drei Studenten der Universität des Saarlandes machen Leitpfosten mit Sensoren so schlau, dass sie Geisterfahrer stoppen können - aktuell kämpfen die angehenden Ingenieure mit ihrem Prototyp "Ghostbuster" beim internationalen Studenten-Wettbewerb iCan in Peking um den Sieg.

"Ghostbuster" ist im Kern ein solarbetriebenes Sensorsystem. Es soll Falschfahrer erkennen und den Fahrer wie auch andere Verkehrsteilnehmer unverzüglich warnen und zudem Polizei und Verkehrsfunk alarmieren. Das nach Aussage seiner Entwickler kostengünstige Frühwarnsystem kann in die Leitpfosten am Straßenrand installiert werden. "Das System erfasst im Zusammenspiel verschiedener Sensoren vorbeifahrende Autos und erkennt, wenn sie in der falschen Richtung unterwegs sind", erläutert Daniel Gillo, der "Mikrotechnologie und Nanostrukturen" an der Saar-Uni studiert. Gemeinsam mit seinen Studienkollegen Benjamin Kirsch aus dem gleichen Fachbereich und Julian Neu, der Systems Engineering studiert, entwickelte der angehende Ingenieurwissenschaftler das Sensorsystem.

"Ein Infrarot-Bewegungssensor, der im oberen Teil des Leitpfostens integriert wird, erfasst jede Bewegung in einem Umfeld von etwa acht Metern. Dieser Sensor ist im Betrieb ständig aktiv, verbraucht aber wenig Energie. Die Stromversorgung läuft über Solarzellen", erklärt Daniel Gillo. Alle Messdaten der Sensoren landen in einem Mikro-Controller im Inneren des Leitpfostens, der kleiner als eine Streichholzschachtel ist: "Hier werden die Informationen ausgewertet und weiterverarbeitet. Verschiedene Filter verfeinern die Messergebnisse und machen sie noch eindeutiger", erläutert Benjamin Kirsch. Der Mikro-Controller steuert dann die weiteren Prozesse: "Es können Lichtsignale an Warnschildern ausgelöst werden, Notrufsignale gesendet oder Warnmeldung per SMS abgesetzt werden", führt Kirsch aus. "Je nachdem, wie weiter reagiert werden soll, können unterschiedliche Schnittstellen angesteuert werden. Das System lässt sich beliebig erweitern." Auf dem Uni-Campus hat das Sensorsystem verschiedene Tests bereits erfolgreich bestanden, auch erste Auszeichnungen erhielt es bereits: Im Juni dieses Jahres verliehen die Initiative "Deutschland - Land der Ideen" und das Bundesverkehrsministerium den Studenten den Deutschen Mobilitätspreis 2017. Aus rund 170 Bewerbungen wählte eine 16-köpfige Expertenjury ihr Projekt als eines von zehn "Leuchtturmprojekten für eine sichere Mobilität!" aus. Nachdem sich die drei Studenten erfolgreich um ein EXIST-Gründerstipendium beim Bundeswirtschaftsministerium beworben haben, gründen sie nun auf dem Gründer-Campus Saar mit Unterstützung der Kontaktstelle für Wissens- und Technologietransfer KWT der Saar-Uni eine Firma. Wenn Gillo, Kirsch und Neu sich jetzt auch noch in Peking durchsetzen - beim Wettbewerb iCan beteiligen sich Studenten-Teams aus der ganzen Welt -, können sie vielleicht bald rund um den Globus Geisterfahrern buchstäblich entgegenwirken.
Universität des Saarlandes (D-66123 Saarbrücken), Halle 2, Stand B46
Ansprechpartnerin: Friederike Meyer zu Tittingdorf
Tel.: +49 681 302-3610
E-Mail: presse.meyer@uni-saarland.de

Auch die Weichen kommen in den Garten!
Die Bionik-Abteilung der FESTO AG hat sich die Funktionsweise der Tentakel von Oktopoden näher angeschaut und die dabei gewonnenen Erkenntnisse erfolgreich in ihren neuen OctopusGripper einfließen lassen.

Der Oktopus ist ein faszinierendes Lebewesen, für das sich neben Beatles-Drummer Ringo Starr, der Octopus’s Garden besang, auch der Esslinger Steuerungs- und Automatisierungsspezialist FESTO zu begeistern weiß - aus freilich unterschiedlichen Gründen. Da der Oktopus kein Skelett besitzt und beinah ausschließlich aus weichen Muskeln besteht, ist er äußerst flexibel und beweglich und kann dadurch nicht nur wendig in alle Richtungen schwimmen, sondern auch verschiedenste Gegenstände formschlüssig greifen. Dieses Phänomen machten sich jetzt die Bioniker im Hause FESTO zu eigen und entwickelten den OctopusGripper.

Der bionische Greifer besteht aus einer weichen Silikonstruktur, deren Bewegungen durch eine integrierte Pneumatik gesteuert werden. Wird der Luftdruck im Tentakel erhöht, krümmt sich dieser nach innen und legt sich formschlüssig um das jeweilige Greifgut. Wie bei ihren natürlichen Vorbildern sind an der Innenseite der Silikontentakel zwei Reihen von Saugnäpfen angebracht. Während die kleinen Saugnäpfe an der Greiferspitze passiv wirken, kann an den größeren Saugnäpfen ein Vakuum angelegt werden, mit dem das Objekt sicher am Greifer haftet. Das versetzt den OctopusGripper in die Lage, eine Vielzahl an unterschiedlichen Formen aufzunehmen und zu halten. Aufgrund seines weichen Materials kann der künstliche Tentakel nicht nur sanft und sicher greifen, er erfüllt auch die strengen Kriterien einer Softrobotik-Komponente und hat dadurch großes Potenzial für die kollaborativen Arbeitsräume von morgen.
FESTO AG & Co. KG (D-73734 Esslingen, Halle 15, Stand D11
Ansprechpartner: Martin Beier
Tel.: +49 711 347- 3801
E-Mail: cc@festo.com

Getrennt marschieren, vereint kraftmeiern!
Um Konstrukteuren von Robotergelenken ihren Wunsch nach starken, gleichzeitig aber auch leichten und kompakten Motoren erfüllen zu können, bietet die maxon motor ag ihre bürstenlosen Flachmotoren ab sofort als Frameless-Kit an.

Wesentliches Merkmal von Motoren in der Robotik ist ihr hohes Drehmoment, nur so lassen sich Arme und Greifer mit der gewünschten Dynamik bewegen. Gleichzeitig müssen die Motoren aber auch leicht und möglichst kompakt ausfallen, damit sie sich optimal in die Struktur von Robotergelenken integrieren lassen. Da wundert es wenig, wenn Standardlösungen oftmals an ihre Grenzen stoßen. Aus diesem Grund hat der Schweizer Antriebsspezialist maxon motor eine Alternative für den wachsenden Robotikmarkt erarbeitet, er bietet seine BLDC-Motoren jetzt als Frameless-Kit an.

Bei dem Frameless-Motor-Kit sind Rotor und Stator getrennt, ohne Lagerung und ohne Motorwelle. Erst beim Zusammenbau werden die Komponenten miteinander verbunden. Auf diese Weise erhält der Kunde die optimale Kombination aus hoher Drehmomentdichte und minimalem Volumen. Mit Außendurchmessern von 43 bis 90 Millimetern sind die bürstenlosen Flachmotoren der EC-flat-Reihe sehr kompakt. Dank ihrer Konzeption als Außenläufer bieten sie zudem reichlich Platz im Innern für Kabeldurchführungen. Um die Motoren leicht ansteuern zu können, stattet maxon sie außerdem mit Hallsensoren aus. Für welche Lösungen sich die Frameless-Motoren letztlich konkret anbieten, muss in jedem Fall individuell entschieden werden. Die Spezialisten von maxon stehen daher dem Kunden beratend zur Seite, um mit ihm Entscheidungen gemeinsam und kompetent treffen zu können.
maxon motor ag (CH-6072 Sachseln), Halle 15, Stand D09
Ansprechpartner: Thorsten Buurlage
Tel.: +49 7641 9114 0
E-Mail: info@maxonmotor.de

Damit haben Sie alles im Griff!
Die Kelkheimer Althen GmbH für Mess- und Sensortechnik kommt der stark gestiegenen Nachfrage nach industriellen Joysticks nach und erweitert in dem Zusammenhang ihr Produktangebot um Joysticks, die mit IECEx-zugelassenen Komponenten (ATEX) gebaut wurden.

Auch wenn die meisten Menschen ihre erste Begegnung mit einem Joystick der Steuerung einer Spielekonsole verdanken dürften, beginnt seine Geschichte bereits in den Zeiten des Zweiten Weltkriegs. Der Joystick hat somit einen weit ernsteren Hintergrund, als es sein Spaß verheißender Name vermuten ließe. Denn als "Kommandogeber mit einem beweglich gelagerten Lenkstab" lenkten die ersten Joysticks deutsche Luft-Luft-Raketen ferngesteuert in ihre Ziele. Heute gibt es zum Glück überwiegend friedliche Nutzungsmöglichkeiten - der Markt zeigt, dass industrielle Joysticks an den Schnittstellen von Mensch zu Maschine als Eingabegerät zunehmend an Bedeutung gewinnen. Grund genug für Althen Sensors & Controls, Spezialist für Sensorik, Messsysteme und Prozessautomatisierung, auf das Portfolio und die jahrelange Expertise seiner Schwesterfirma Altheris zurückzugreifen und das Produktangebot in diesem Bereich zu vergrößern. Unter anderem beinhaltet es jetzt auch Joysticks, die mit IECEx-zugelassenen Komponenten (ATEX) gebaut wurden und sich so für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen eignen - hier also helfen Joysticks, Explosionen zu vermeiden statt diese auszulösen.

Die gerade in den vergangenen Monaten stark angestiegene Nachfrage nach industriellen Joysticks geht einher mit dem Wunsch nach professioneller Qualität, sowohl die verwendeten Komponenten als auch die Herstellungsprozesse betreffend. So wurden die genutzten Potenziometer hinsichtlich Haltbarkeit, Rauschen und Präzision stark verbessert. Die Folge soll eine wesentlich höhere Lebensdauer mit bis zu zehn Millionen Bewegungen sein. „Für moderne Bedienkonzepte bieten wir eine umfassende Modellauswahl an Finger-, Daumen- und Handjoysticks. Von einfachen Bedienungen, in denen pro Bewegungsrichtung jeweils ein Schalter betätigt wird, bis hin zu mehrstufigen Konfigurationen: Unsere Joysticks sind für Anwendungen auf engstem Raum bis zum Einsatz in der Schwerindustrie konzipiert. Grundsätzlich passen wir sie genau auf ihre speziellen Anforderungen an“, sagt Fred Balser, Product Manager Vibration, Acceleration and Industrial Joysticks bei Althen.
Althen GmbH Mess- und Sensortechnik (D-65779 Kelkheim), Halle 11, Stand E46, Partner bei AMA Zentrum für Sensorik
Ansprechpartnerin: Heike Baumann
Tel.: +49 6195 7006-0
E-Mail: info@althen.de

Da bleibt einem die Luft weg!
Michell Instruments präsentiert mit dem XZR400 einen hochgenauen Analysator für die Messung von Sauerstoffspuren in inerten reinen Gasen wie Nitrogen, Argon, Helium oder Kohlendioxid, der die Reinheit bei der Gasherstellung durch kryogene Luftzerlegung überwachen soll.

Sauerstoff ist nicht nur essentieller Bestandteil unserer Atemluft, als selbst nicht brennbarer aber hochreaktiver Bestandteil anderer Gase kommt ihm auch eine wichtige Bedeutung hinsichtlich Sicherheit und Funktion von Gasgemischen zu. In manchen inerten reinen Gasen wie Nitrogen, Argon, Helium oder Kohlendioxid jedoch sollte der Sauerstoffanteil möglichst gegen Null gehen. Zur Messung auch kleinster Mengen von Sauerstoffspuren in diesen Gasen hat die Michell Instruments GmbH, ein weltweit führendes Unternehmen in den Bereichen der Feuchte- und Taupunktmessung, jetzt den Sauerstoff Analysator XZR400 entwickelt und auf den Markt gebracht.

Der XZR400 arbeitet so präzise, dass er Sauerstoff-Anteile bis zu 0,01 ppm (parts per million) detektiert und daher in der Gasherstellung durch kryogene Luftzerlegung zur Überwachung der Reinheit einsetzbar ist. Dank des verwendeten MSRS Zirkonium-Oxid-Sensors von Michell mit integrierter metallischer Referenz soll eine langfristige Wiederholbarkeit der Messungen gewährleistet sein. Die MSRS Sensortechnologie kommt ohne Referenzluft aus, sie ist unverbräuchlich und gibt dem Sensor eine lange Lebenszeit von mehr als sieben Jahren. Kalibrierungen müssen nur alle drei bis sechs Monate durchgeführt werden und kommen zudem mit nur einem einzigen Referenzgas aus - was Zeit und Geld spart. Angeboten wird die XZR400 Serie in vier Konfigurationen: als Rack-Einbauversion, im Wandmontagegehäuse, als Auftischvariante und in der transportablen Ausführung. Alle Modelle verfügen über eine intuitive Touchscreen-Schnittstelle für eine einfache und schnelle Bedienung sowie standardmäßig über barometrische Druck- und digitale Durchflussmesser.
Michell Instruments GmbH (D-61381 Friedrichsdorf), Halle 11, Stand B72
Ansprechpartnerin: Evelyn Adrian
Tel.: +49 6172 591720
E-Mail: evelyn.adrian@michell.com

Von der Messepremiere zum erfolgreichen Einsatz
Die neue automatische Rotorbestückungsanlage der IEF-Werner GmbH wurde erfolgreich mit den Komponenten des Automatisierungsbaukastens MOVI-C realisiert, den SEW-EURODRIVE im April auf der HANNOVER MESSE 2017 vorstellte.

In Zeiten von Smart Factorys erfolgen viele industrielle Prozesse bereits weitgehend automatisiert, so auch die Montage von Synchronmotoren. Ein zentraler Prozessschritt ist dabei das Montieren der Permanentmagnete auf den Rotor. Die passende Lösung für diesen Prozessschritt kommt von der IEF-Werner GmbH aus Furtwangen, hoch spezialisierter Hersteller von Komponenten und Systemen für die Automatisierungstechnik - bis hin zu schlüsselfertigen Anlagen für eine automatisierte Handhabung. Beim Aufbau ihrer neuen Rotorbestückungsanlage setzten die Schwarzwälder vor allem auf die neueste Technik aus dem Automatisierungsbaukasten MOVI-C, dessen Einführung in diesem Jahr im Zentrum des Messeauftritts der SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG in Hannover stand.

Kernstück der Rotorbestückungsanlage ist ein Rundschalttisch mit vier Positionen. An der ersten Position wird der Rotor in eine bewegliche Aufnahme mit zwei Dornen gespannt. Dieser Vorgang erfolgt wahlweise manuell oder mit Hilfe eines Handlingroboters. Auf Position zwei werden durch einen Plasma-Laser eventuell anhaftende Öl- oder Schmutzschichten schonend und umweltfreundlich entfernt. Im dritten Schritt dann positioniert ein Zweiachs-Linearhandling die Klebedüse am senkrecht gehaltenen Rotor. Das Blechpaket hat einen vieleckigen Querschnitt, an dessen Außenflächen der Kleber als glatte Kleberaupe aufgetragen wird. Die Magnete aus Seltenen Erden werden in Blistern zur Anlage geführt. Ein Portal saugt die Magnete an und legt sie aneinandergereiht auf ein kleines Förderband. Je nach Länge und Umfang der Rotoren erfasst ein Greifer dann von oben die benötigte Anzahl Magnete und drückt sie mit einem definierten Anpressdruck auf den Kleber.
SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG (D-76646 Bruchsal), Halle 15, Stand F12
Ansprechpartner: Stefan Brill
Tel.: +49 7251 75-2525
E-Mail: stefan.brill@sew-eurodrive.de

Fotos und Videoclips zu den Meldungen finden Sie unter Trendspots/Produktneuheiten

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